Druckreif: Neun Farblaserdrucker im Test

(http://www.zdnet.de/magazin/39132195/druckreif-neun-farblaserdrucker-im-test.htm)

von Kire Terzievski und A. Schmoll-Trautmann, 15. April 2005

Drucker für den Büroalltag werden in allen erdenklichen Größen und für unterschiedlichste Anwendungen angeboten. Der ZDNet-Test von neun Modellen soll die Entscheidung für das richtige Modell erleichtern.

Warum viel Geld für den Druck von Broschüren und Berichten ausgeben, wenn man diese mit einem schnellen Farblaserdrucker guter Qualität auch selbst drucken kann? In diesem Test werden neun Farblaserdrucker mit einem Farbdruckdurchsatz von 25 Seiten pro Minute unter die Lupe genommen. Fünf der getesteten Drucker brachten es zwar nur auf 24 Seiten pro Minute, wurden aber dennoch im Testbericht berücksichtigt. Teilweise stellten die Testgeräte das Spitzenmodell des jeweiligen Herstellers dar. Testteilnehmer: Ricoh, Oki, Xerox, Kyocera, HP, Epson, Konica-Minolta, Tally Genicom und Lexmark.

Der Test wurde in zwei Abschnitte unterteilt: Drucker für Arbeitsgruppen mittlerer Größe und zum Drucker für mittlere bis große Arbeitsgruppen.

Im Druckerbereich gab es in letzter Zeit keine bahnbrechenden Entwicklungen, abgesehen davon, dass die Geräte immer schneller, präziser und preisgünstiger drucken. Die für mittlere bis große Arbeitsgruppen ausgelegten Drucker können mithilfe zusätzlicher Papierschächte teilweise Papierkapazitäten von mehr als 4.000 Blatt erreichen. Außerdem können diese Geräte mit einem Finisher ausgestattet werden. Deren Ausführung variiert je nach Hersteller und umfasst unter anderem Locher, Hefter, Stapelvorrichtungen und Booklet Finisher.

Zu den Druckern für Arbeitsgruppen kleiner bis mittlerer Größe lassen sich meist nur Schächte mit einer Papierkapazität von bis zu 2.000 Blatt hinzufügen, wobei mitunter auch zusätzlicher Speicher oder Festplattenlaufwerke installiert werden können.

Einige Drucker werden nach wie vor mit einer Tonerkassette für den Einstieg geliefert, die weniger Toner als herkömmliche Kassetten enthält. Vermutlich halten die Anbieter an diesem Konzept fest, um Einsparungen zu erzielen. Der Austausch der Tonerkassetten ist zwar nicht sehr teuer, doch sollte man darauf achten, wie oft der Toner gewechselt werden muss. Bei den Druckern für mittlere bis große Arbeitsgruppen reicht eine Kassette für ca. 20.000 Seiten Schwarzweißdruck und 15.000 Seiten Farbdruck, wenn man von einer Abdeckung von 5 Prozent pro Blatt ausgeht. Der schwarze Toner hält meist länger, da die Kassetten üblicherweise größer sind.

Drucker für kleine bis mittlere Arbeitsgruppen bringen es durchschnittlich auf 9.000 Schwarzweiß-Seiten und 6.000 Farbseiten. Untersuchungen haben ergeben, dass eine Farbseite im Durchschnitt zu zehn bis zwölf Prozent bedruckt ist, wovon wiederum fün bis sechs Prozent schwarz und fünf bis sechs Prozent bunt sind. Dieser Durchschnittswert gilt für alle Einsatzmöglichkeiten, einschließlich geschäftlicher und grafischer Anwendungen. Der hohe Verbrauch an schwarzer Farbe erklärt sich vor allem dadurch, dass Farbdrucker den schwarzen Toner zum Abdunkeln der Farben verwenden. Daher ist Schwarz auch bei bunt bedruckten Seiten die meistverwendete Farbe.

Um die Gesamtbetriebskosten eines Farbdruckers zu errechnen, muss man die Service-Intervalle ausgehend vom erwarteten Druckvolumen betrachten und alle auszutauschenden Komponenten wie Toner, Trommel, Fixierer, Walzen, Riemen und zu entsorgende Teile berücksichtigen.

Der Ricoh Aficio CL7100 ist ein Drucker für mittlere bis große Arbeitsgruppen, der problemlos 35 Seiten pro Minute (in Farbe und schwarzweiß) ausdruckt. Auch bei Papierverwaltung und Finishing bleiben keine Wünsche offen. Obwohl für den Test keine Finisher angefordert wurden, stellte der Hersteller einen Broschürenhefter zur Verfügung. Allerdings konnte diese Option beim Test nicht berücksichtigt werden, da die anderen Hersteller keinen Finisher mitgeliefert hatten.

In den letzten Druckervergleichstests hatte Ricoh jeweils nur knapp den Testsieg verpasst. Zu Abzügen führte vor allem seine Druckqualität. Der Drucker lieferte zwar eine solide Leistung in puncto Druckgeschwindigkeit, Funktionen und Bedienerfreundlichkeit, aber auch diesmal war die Druckqualität zu bemängeln. Obgleich diese im Grunde genommen sehr gut ist, reicht sie dennoch nicht an die anderer Drucker, wie zum Beispiel die desXerox[1] und des Oki[2] heran, die in diesem Bereich bessere Ergebnisse liefern. Die Farben wirken weniger lebhaft und Bilder sind grobkörniger.

Ricoh


Produkt Ricoh Aficio CL7100
Preis ab zirka 4250 Euro/ Preis-Check[3]

Hersteller Ricoh[4]

Zusammenfassung
Kriterien Bewertung
Kompatibilität Unterstützung für zahlreiche Betriebssysteme, Hardware-Plattformen und Netzwerkprotokolle
Zukunftssicherheit Im Vergleich zu anderen getesteten Druckern wenig Funktionen
Investitionsrentabilität Durchschnittliche Druckqualität, aber sehr attraktives Preisleistungsverhältnis
Service 1 Jahr Vor-Ort-Garantie
ZDNet-Wertung Sehr gut
Angesichts früherer Testergebnisse waren die Erwartungen an den Xerox-Drucker hoch und wurden auch bei diesem Test nicht enttäuscht.

Es war gar nicht so einfach, bei diesem neuen Modell überhaupt einen Schwachpunkt zu finden. Die Druckgeschwindigkeit von 35 Seiten pro Minute beeindruckte ebenso wie der bis auf ein GByte nachrüstbare Speicher. Auch die Auswahl an Finishing-Lösungen sowie die Tonerkapazität von 32.000 Seiten schwarzweiß und 22.000 Seiten in Farbe liefern keinen Grund zur Klage. Doch damit nicht genug: Zwar liegt der Xerox bei der maximalen Druckgeschwindigkeit mit dem Ricoh gleichauf, bei der Ausführung eines Druckauftrags lag er jedoch aufgrund seines schnelleren Drucks der ersten Seite insgesamt vorn.

Mit der erstklassigen Druckqualität dieses Geräts konnte sich lediglich der Oki[2] annähernd messen.

Xerox


Produkt Xerox Phaser 7750DN
Preis ab zirka 6800 Euro/ Preis-Check[5]
Hersteller Xerox[6]

Zusammenfassung
Kriterien Bewertung
Kompatibilität Unterstützung für zahlreiche Betriebssysteme, Hardware-Plattformen und Netzwerkprotokolle
Zukunftssicherheit Zahlreiche Optionen für wachsende Ansprüche
Investitionsrentabilität Zählt zu den teuren Modellen. Hervorragende Druckqualität und -Geschwindigkeit
Service 1 Jahr Vor-Ort-Garantie
ZDNet-Wertung Sehr gut
Der erste Eindruck vom HP 9500hdn war seine mannshohe Verpackung von gut 1,80 Meter und sein Gewicht von über 130 Kilo. Nach dem Auspacken kamen drei Papierschächte zum Vorschein. HP macht zwar keine Angaben zur Papierkapazität, doch dürfte diese angesichts der zahlreichen erhältlichen Zubehöroptionen bei über 4000 Blatt liegen. Für seine Größe bietet der 9500hdn jedoch vergleichsweise wenig Leistung.

So liegt die Druckgeschwindigkeit im Farbdruck gerade mal bei 24 Seiten pro Minute. Aufgrund seines Preises wurde der 9500hdn zu der Gruppe der anderen vier Drucker für mittlere bis große Arbeitsgruppen gezählt, obwohl die geringe Druckgeschwindigkeit aus der Reihe fällt.

Der hohe Arbeitszyklus lässt vermuten, dass der 9500hdn mit großen Druckvolumen keine Probleme hat. Abgesehen von der langsamen Druckgeschwindigkeit weist der Drucker auch Schwächen bei der Druckqualität auf und rangiert hierbei nur im Mittelfeld. Zu seinen Vorzügen zählen sicherlich Papierverwaltung, Finishing-Optionen und Bedienerfreundlichkeit.

Beim Test stellte sich ferner heraus, dass beim Drucken über den vierten Zusatzschacht die Druckgeschwindigkeit um 50 % niedriger war. Daher wurden auch der Kyocera[7] und der Ricoh[8] auf dieses seltsame Verhalten hin getestet, da auch diese Drucker mit zusätzlichen Papierkassetten geliefert worden waren. Beim Kyocera konnte keine Veränderung festgestellt werden und beim Ricoh trat nur eine geringfügige Verlangsamung ein.

Hewlett-Packard


Produkt HP 9500hdn
Preis ab zirka 7500 Euro/ Preis-Check[9]
Hersteller Hewlett-Packard[10]

Zusammenfassung
Kriterien Bewertung
Kompatibilität Unterstützung für zahlreiche Betriebssysteme, Hardware-Plattformen und Netzwerkprotokolle
Zukunftssicherheit Zahlreiche Optionen für wachsende Ansprüche
Investitionsrentabilität Der teuerste Drucker im Test; geringe Druckgeschwindigkeit im Vergleich zu anderen Druckern in seiner Klasse
Service 2 Jahre Garantie
ZDNet-Wertung Gut

Der FS-C8026N ist das Spitzenmodell unter den Farblaserdruckern von Kyocera und erreicht eine Druckgeschwindigkeit von 26 Seiten pro Minute. Seine maximale Papierkapazität beträgt 4150 Blatt, wobei zahlreiche Finishing-Optionen erhältlich sind. Der Drucker verfügt sogar über einen Compact Flash-Kartenleser. Kyocera steht bereits seit geraumer Zeit für niedrige Betriebskosten und hat nun auch die Haltbarkeit seiner Trommeln und Entwickler verbessert, um deren Lebensdauer zu verlängern und gleichzeitig weniger Abfall zu erzeugen. Der Toner muss nach 20.000 Seiten ausgewechselt werden. Das ist aber auch schon alles, denn das erste Wartungskit hält 300.000 Seiten.

Bei einfachen Dokumenten war die Druckqualität zwar in Ordnung, doch bei komplexeren Dokumenten war die Detailtreue nicht optimal.

Die Druckgeschwindigkeit war eher durchwachsen: Schwarzweiß-Dokumente wurden im Test mit 26 Seiten pro Minute ausgedruckt, beim Farbdruck waren es jedoch nur 20 Seiten pro Minute, dass heißt sechs Seiten unter der angegeben Druckgeschwindigkeit.

Nach Angaben des Herstellers wird die angegebene Druckgeschwindigkeit von 26 Seiten pro Minute bei einer Farbabdeckung von fünf Prozent erreicht. Bei einer Abdeckung von mehr als zehn Prozent benötigt der Drucker zur Sicherung der Druckqualität mehr Toner und wird langsamer. Da die Testausdrucke in der Tat mit mehr als zehn Prozent Farbabdeckung erfolgten, liegt hierin vielleicht der Grund für die Unstimmigkeit. Die Redaktion wird jedoch versuchen, dies in späteren Tests zu klären.

Kyocera
Kyocera FS-C8026N mit optionalen Erweiterungen


Produkt Kyocera FS-C8026N
Preis ab zirka 4350 Euro/ Preis-Check[11]
Hersteller Kyocera[12]

Zusammenfassung
Kriterien Bewertung
Kompatibilität Unterstützung für zahlreiche Betriebssysteme, Hardware-Plattformen und Netzwerkprotokolle
Zukunftssicherheit Zahlreiche Optionen für wachsende Ansprüche
Investitionsrentabilität Äußerst geringe Betriebskosten, die Druckgeschwindigkeit beim Farbdruck blieb jedoch unter den Herstellerangaben
Service 2 Jahre oder 600.000 Seiten
ZDNet-Wertung Gut

Der Oki C9500 war an dieser Stelle bereits als Multifunktionsgerät getestet worden, da er an einen Scancopier angeschlossen werden kann, mit dem – wie der Name schon sagt – Dokumente gescannt und kopiert werden können.

Das vom Hersteller zur Verfügung gestellte Testgerät verfügt nur über einen Papierschacht für bis zu 550 Blatt DIN A4. Mit zusätzlichen Schächten ist aber eine maximale Papierkapazität von 2850 Blatt möglich. Die Tonerreichweite von ca. 15.000 Seiten liegt gegenüber vergleichbaren Modellen unter dem Durchschnitt und auch Verschleißteile wie Trommel und Fixierer müssen häufiger ausgetauscht werden als beim Kyocera.

Die vom Hersteller angegebene Druckgeschwindigkeit wurde bei weitem nicht erreicht. Selbst bei Druckversuchen im Entwurfsmodus brachte es der Drucker nicht auf die angegebenen 37 Seiten pro Minute für Schwarzweiß- und 30 Seiten pro Minute für Farbdruck.

Bei der Druckqualität wurde der C9500 lediglich durch den Xerox[1] geschlagen, und das auch nur beim Farbfotodruck.

Oki


Produkt Oki C9500dn V2
Preis ab zirka 4600 Euro/ Preis-Check[13]
Hersteller Oki[14]

Zusammenfassung
Kriterien Bewertung
Kompatibilität Unterstützung für zahlreiche Betriebssysteme, Hardware-Plattformen und Netzwerkprotokolle
Zukunftssicherheit Zahlreiche Optionen für wachsende Ansprüche
Investitionsrentabilität Hervorragende Druckqualität, die Druckgeschwindigkeit blieb jedoch unter den Herstellerangaben
Service Kostenlose Garantieverlängerung auf 3 Jahre inklusive Vor-Ort Service am nächsten Arbeitstag (Next Day) durch Online-Registrierung.
ZDNet-Wertung Gut

Es kommt nicht oft vor, dass drei Hersteller ein fast identisches Produkt anbieten. Die drei Drucker Konica Minolta magicolor 3300, Tally Genicom T8024 und Epson AcuLaser C3000N verwenden das gleiche Gehäuse, die gleiche Druckengine und die gleichen Verbrauchsmaterialien.

Die einzigen erkennbaren Unterschiede sind das Bedienfeld auf dem Drucker sowie das Motherboard. Aufgrund unterschiedlicher Motherboards ist auch die Speicherkapazität der Modelle verschieden.

Auch bei der Papierkapazität gab es Unterschiede. Sie lag bei einem Maximum von 1.600 bis 2.100 Blatt, was ein wenig erstaunt, da die Geräte doch über das gleiche Gehäuse verfügen.

Die Druckgeschwindigkeit lag einheitlich bei 24 Seiten pro Minute und auch bei der Druckqualität nehmen sich die drei Modelle nichts.

Im Vergleich zu anderen Druckern im Test können diese drei Kandidaten allerdings nicht mithalten. Ihre Druckqualität ist zwar in Ordnung, wenn auch nicht berauschend, aber es kann kein Finisher hinzugefügt werden. Dafür bezahlt man aber auch nur ein Drittel des Preises der Drucker für mittlere bis große Arbeitsgruppen.

Konica Minolta


Produkt Konica Minolta magicolor 3300
Preis ab zirka 1150 Euro/ Preis-Check[15]
Hersteller Konica Minolta[16]

Zusammenfassung
Kriterien Bewertung
Kompatibilität Unterstützung für zahlreiche Betriebssysteme, Hardware-Plattformen und Netzwerkprotokolle
Zukunftssicherheit Im Vergleich zu anderen getesteten Druckern wenig Funktionen
Investitionsrentabilität Durchschnittliche Druckqualität, aber attraktives Preisleistungsverhältnis
Service 1 Jahr Vor-Ort-Garantie
ZDNet-Wertung Gut

Es kommt nicht oft vor, dass drei Hersteller ein fast identisches Produkt anbieten. Die drei Drucker Konica Minolta magicolor 3300, Tally Genicom T8024 und Epson AcuLaser C3000N verwenden das gleiche Gehäuse, die gleiche Druckengine und die gleichen Verbrauchsmaterialien.

Die einzigen erkennbaren Unterschiede sind das Bedienfeld auf dem Drucker sowie das Motherboard. Aufgrund unterschiedlicher Motherboards ist auch die Speicherkapazität der Modelle verschieden.

Auch bei der Papierkapazität gab es Unterschiede. Sie lag bei einem Maximum von 1.600 bis 2.100 Blatt, was ein wenig erstaunt, da die Geräte doch über das gleiche Gehäuse verfügen.

Die Druckgeschwindigkeit lag einheitlich bei 24 Seiten pro Minute und auch bei der Druckqualität nehmen sich die drei Modelle nichts.

Im Vergleich zu anderen Druckern im Test können diese drei Kandidaten allerdings nicht mithalten. Ihre Druckqualität ist zwar in Ordnung, wenn auch nicht berauschend, aber es kann kein Finisher hinzugefügt werden. Dafür bezahlt man aber auch nur ein Drittel des Preises der Drucker für mittlere bis große Arbeitsgruppen.

Mit dem Factoryprogramm von Tally Genicom kann man sich einen neuen Laserdrucker zulegen, ohne diesen bezahlen zu müssen. Lediglich die Verbrauchsmaterialien müssen gezahlt werden. Voraussetzung für die kostenlose Gebrauchsüberlassung ist der sofortige Kauf und die Bezahlung eines Starter Kits und eines Value Kits innerhalb von drei Monaten nach Abschluss des Vertrages sowie der definierten Verbrauchsmaterialien innerhalb von 18 Monaten direkt bei Tally Genicom. Monatliche Zahlungen, Nutzungsgebühren und Wartungsverträge entfallen.

Der Drucker kann jederzeit zurückgegeben oder gegen ein neueres Modell ausgetauscht werden und wird vor Ort gewartet.

Tally Genicom


Produkt Tally Genicom T8024
Preis ab zirka 1800 Euro/ Preis-Check[17] oder Teilnahme am Factoryprogramm
Hersteller Tally Genicom[18]

Zusammenfassung
Kriterien Bewertung
Kompatibilität Unterstützung für zahlreiche Betriebssysteme, Hardware-Plattformen und Netzwerkprotokolle
Zukunftssicherheit Im Vergleich zu anderen getesteten Druckern wenig Funktionen
Investitionsrentabilität Geringer Kapitalaufwand durch Factoryprogramm
Service Factoryprogramm
ZDNet-Wertung Gut

Es kommt nicht oft vor, dass drei Hersteller ein fast identisches Produkt anbieten. Die drei genannten Drucker (Konica Minolta magicolor 3300, Tally Genicom T8024, Epson AcuLaser C3000N) verwenden das gleiche Gehäuse, den gleichen Druckmotor und die gleichen Verbrauchsmaterialien.

Die einzigen erkennbaren Unterschiede sind das Bedienfeld auf dem Drucker sowie das Motherboard. Aufgrund unterschiedlicher Motherboards ist auch die Speicherkapazität der Modelle verschieden.

Auch bei der Papierkapazität gab es Unterschiede. Sie lag bei einem Maximum von 1600 bis 2100 Blatt, was ein wenig erstaunt, da die Geräte doch über das gleiche Gehäuse verfügen.

Die Druckgeschwindigkeit lag einheitlich bei 24 Seiten pro Minute und auch bei der Druckqualität nehmen sich die drei Modelle nichts.

Im Vergleich zu anderen Druckern im Test können diese drei Kandidaten allerdings nicht mithalten. Ihre Druckqualität ist zwar in Ordnung, wenn auch nicht berauschend, aber es kann kein Finisher hinzugefügt werden. Dafür bezahlt man aber auch nur ein Drittel des Preises der Drucker für mittlere bis große Arbeitsgruppen.

Epson


Produkt Epson Aculaser C3000N
Preis ab zirka 1000 Euro/ Preis-Check[19]
Hersteller Epson[20]

Zusammenfassung
Kriterien Bewertung
Kompatibilität Unterstützung für zahlreiche Betriebssysteme, Hardware-Plattformen und Netzwerkprotokolle
Zukunftssicherheit Im Vergleich zu anderen getesteten Druckern wenig Funktionen
Investitionsrentabilität Durchschnittliche Druckqualität
Service 12 Monate Vor-Ort-Service (kostenlose Garantieverlängerung auf 36 Monate Vor-Ort-Service bei Kauf vom 01.04.2005 bis zum 31.03.2006)
ZDNet-Wertung Gut

Der Lexmark C762 ist ein Drucker für kleine bis mittlere Arbeitsgruppen mit einer Druckgeschwindigkeit von bis zu 24 Seiten pro Minute. Dieses elegante und leise Modell bietet neben dem Modell von Hewlett-Packard das benutzerfreundlichste Bedienfeld.

Der Lexmark C762 unterscheidet sich von den anderen drei Modellen in seiner Klasse durch seine zahlreichen Zubehöroptionen, wie sie sonst nur größere Drucker bieten (vgl. Spezifikationsübersichten).

Die Druckgeschwindigkeit entspricht in etwa der anderer Modelle dieser Klasse. Das Druckergebnis ist aufgrund höherer Detailtreue und Kontrastschärfe jedoch wesentlich besser.

Lexmark


Produkt Lexmark C762
Preis ab zirka 1550 Euro/ Preis-Check[21]
Hersteller Lexmark[22]

Zusammenfassung
Kriterien Bewertung
Kompatibilität Unterstützung für zahlreiche Betriebssysteme, Hardware-Plattformen und Netzwerkprotokolle, einschließlich Wireless-Systeme
Zukunftssicherheit Zahlreiche Optionen für wachsende Ansprüche
Investitionsrentabilität Gute Druckqualität. Rücknahme von Tonerkassetten, hohe Tonerreichweite
Service 2 Jahr Vor-Ort-Garantie
ZDNet-Wertung Sehr gut

Produkt-
Bezeichnung
Epson
AcuLaser C3000N
Xerox
Phaser 7750DN
HP 9500hdn Konica
Minolta
magicolor
3300
Hersteller Epson[20] Fuji Xerox[6] Hewlett-Packard[10] Konica Minolta [16]
Straßenpreis ab 1000 Euro ab 6800 Euro ab 7500 Euro ab 1150 Euro
Typ A4-Farbdrucker A3-Farbdrucker A3-Farbdrucker A4-Farbdrucker
Druck-
geschwindigkeit
(Monochrom/Farbe)
Herstellerangabe
(Seiten/Minute)
A4
24/24 35/35 24/24 24/24
Maximale
Farbauflösung (dpi)
600x600 1200x1200 600x600 (4800 REt) 1200x1200
Speicher
(Standard/Maximum)
in Mbyte
64/576 384/1024 160/416 256/512
Papierzufuhr A4
(Standard/Maximal)
Standard: 500 Blatt, Mehrzweck: 100 Blatt; Maximal 1600 Blatt mit optionalen Kasetten Standard: 500 Blatt Universalzufuhr; 150 Blatt Mehrzweckzufuhr; Maximal 3500 Blatt durch optionale Erweiterungen Stdandard: 2 x 500 Blatt, 100 Blatt Mehrzweck Standard: 500 Blatt, 100 Blatt Mehrzweck; Maximal 1600 Blatt durch optionale Erweiterungen
Schnittstellen 100 BaseTX, USB 100BaseTX, USB IEEE 1284 ECP, 100BaseTX IEEE 1284 ECP, 100BaseTX, USB
Druckersprache PCL6, PS3 PCL5c, PS3 PCL5c, PCL6, PS3 PCL6, PS3
Zeit bis zum
1. Ausdruck
(Farbe/Monochrom)
in Sekunden
13,5 11 < 17 14/14
Druckvolumen
pro Monat
in Seiten
60.000 150.000 200.000 60.000

Kyocera
FS-C8026N
Lexmark
C762
Oki
C9500dn V2
Ricoh
Aficio CL7100
Tally Genicom
T8024
Kyocera[23] Lexmark[22] Oki[14] Ricoh[4] Tally Genicom[18]
ab 4350 Euro ab 1550 Euro ab 4600 Euro ab 4250 Euro ab 1800 Euro
A3-Farbdrucker A4-Farbdrucker A3-Farbdrucker A3-Farbdrucker A4-Farbdrucker
26/26 24/24 37/30 35/35 24/24
600x600 4800 (1200x1200) 1200x1200 1200x1200 600x600 (1200x1200 superfine)
128/512 128/512 256/1024 128/348 64/320
Standard: 500 Blatt, 150 Mehrzweck; Maximal 4150 Blatt duch optionale Erweiterungen Stdandard: 500 Blatt, 100 Blatt Mehrzweck; Maximal 2000 sheet drawer Standard 550 Blatt, 100 Mehrzweck; Maximal 2850 Blatt mit optionalen Erweiterungen Standard 2x500 Blatt, 100 Mehrzweck; Maximal 3100 Blatt mit optionalen Erweiterungen 2000 LCT Standard 500 Blatt, 100 Mehrzweck; Maximal 2100 mit optionalen Erweiterungen
IEEE 1284 ECP, 100 BaseTX IEEE 1284 ECP, 100 BaseTX, USB, Card slot IEEE 1284 ECP, 100BaseTX, USB RJ-45, 100 BaseTX, USB IEEE 1284 ECP, 100 BaseTX, USB
PCL5c, PCL6, KPDL3 PCL6, PS3 PCL5c, PCL6, PS3 PCL5c, RPCS, PS3 PCL6, PS3 (optional)
9/9 <13/<15 11,5/10 12/11 8
100.000 100.000 150.000 200.000 60.000

Kompatibilität: Welche Betriebssysteme, Hardware-Plattformen und Netzwerkprotokolle werden unterstützt? Zukunftssicherheit Maximal installierbarer RAM-Speicher pro Drucker; Papierverwaltungsoptionen

Investitionsrentabilität: Anschaffungspreis des Druckers und Kosten für Verbrauchsmaterialien im Verhältnis zu Druckgeschwindigkeit und -qualität.

Service: Garantiedauer und Verfügbarkeit des Supports

Test-Ausstattung: Die Drucker wurden im Testlabor an ein internes Netzwerk angeschlossen. Der im Test verwendete Rechner war ein Dell Desktop PC mit P4 1,7-GHz-CPU, 512 MByte Arbeitsspeicher und dem Betriebssystem Windows XP Professional SP2. Folgende Anwendungen wurden im Test verwendet: - Word für Windows (Office 2000) - Adobe Photo Shop 6 - Adobe Acrobat Reader V5 Es wurden die vom Hersteller bereitgestellten Druckertreiber verwendet.

Druckgeschwindigkeit: Benchmarktest zur Ermittlung der maximalen Seitenzahl pro Minute: Dieser Wert wird anhand eines 30 Seiten langen, einfach formatierten Dokuments ermittelt. Er sagt eigentlich nur etwas über die höchste Ausdruckgeschwindigkeit des Druckers und wenig über dessen Praxisverhalten aus. Dennoch ist es ganz interessant, einmal die vom Hersteller gemachten Angaben über den Durchsatz mit den tatsächlichen Resultaten zu vergleichen.

Zumeist ist der Druckertreiber nicht auf die niedrigste Qualitätsstufe, sondern auf die vom Anbieter empfohlene Stufe „Normal“ oder „Standard“ gesetzt. Der Ausdruck wird ab dem Moment gemessen, in dem die Drucktaste betätigt wird, wobei die Zeitdauer bis zum Druck der ersten Seite zwar erfasst wird, jedoch nicht in die Berechnung der maximalen Geschwindigkeit einfließt, die rein anhand der Zeit für den Ausdruck der verbleibenden 49 Seiten ermittelt wird. Dabei wird die folgende Formel verwendet:

Max. S./min. = (60/(Dauer des Ausdrucks aller 30 Seiten – Druckdauer erste Seite)) * 29

Benchmarktest zur Ermittlung der Seitenzahl pro Minute: Diese Angabe wird anhand eines komplexeren 24-seitigen Word-Dokuments gemessen, das 18 verschiedene Schriftfonts zum Teil in unterschiedlicher Größe, verschiedene Spaltenformate sowie acht Abbildungen umfasst, die vom einfachen Clipart bis hin zu hochaufgelöste TIFF-Fotos reichen. Der durchschnittliche S./min.-Wert ist im Hinblick auf die Druckerleistung in der Praxis wesentlich aussagekräftiger als der maximale Durchsatz. Auch hier wurde der Druckertreiber auf den vom Anbieter empfohlenen Modus „Normal“ oder „Standard“ gesetzt. In diesem Fall geht die Zeitdauer bis zum Ausdruck der ersten Seite mit in die S./min.-Berechnung ein. Die verwendete Formel sieht wie folgt aus:

Durchschn. S./min. = (60/(Dauer des Ausdrucks aller 24 Seiten)) * 24

Druckqualität: - Fontkey.PDF: In diesem Test wird untersucht, wie exakt ein Drucker verschiedene Schriftgrößen (von 4 Punkt bis 48 Punkt) in zwei Schriftarten (Times New Roman und Gaudy Handtooled) wiedergibt. Der Druckertreiber wurde dabei auf die höchste vom Hersteller empfohlene Qualitätsstufe „Plain Paper“ gesetzt.

- Laserkey.PDF: Dieser Test ermittelt die Fähigkeit eines Druckers zur Darstellung sanft ineinander übergehender Graustufen (sowohl linear als auch Graustufen), glatter gerader, schräger und gebogener dünner Linien sowie gleichmäßiger schwarzer Füllungen. Der Druckertreiber wurde dabei auf die höchste vom Hersteller empfohlene Qualitätsstufe „Plain Paper“ gesetzt.

- Colorkey.PDF: Dieser Test ist dem vorherigen sehr ähnlich, bewertet jedoch zusätzlich weiche Farbabstufungen, die Tintenmischung, dünne gelbe Gitterlinien vor grünem Hintergrund sowie das JPEG-Bild eines Kindes. Der Druckertreiber wurde dabei auf die höchste vom Hersteller empfohlene Qualitätsstufe „Plain Paper“ gesetzt.

- Testfoto zur Bewertung der Wiedergabe fotorealistischer Grafiken (max. Auflösung): Das ganze 33 MB große Testbild wurde mit Photo Shop 6.0 erstellt und ausgedruckt. Es zeigt eine weitläufige Landschaft mit vielen Details in Wolken, Wald und Wildblumen. Darin angeordnet sind ein schlafendes Baby, eine Vase mit bunten Blumen, eine Nahaufnahme weißer und violetter Schwertlilien, eine von Wasser umgebene Insel, ein bunter Ballon sowie eine detailreiche Schwarzweiß-Aufnahme eines an einer verwitterten Holzlatte aufgehängten Rinderschädels zu sehen.

Der vielfältige grafische Inhalt erlaubt die Bewertung zahlreicher Druckereigenschaften, wie die Darstellung von Hauttönen, die Farbtreue bei Abbildungen des Himmels, die präzise Wiedergabe weißer Schattierungen auf Farbflächen sowie die Exaktheit des Dithering (vor allem in Bereichen mit geringem Kontrast).

Beurteilung der Druckqualität: Die Qualität der Ausdrucke wurde sowohl mit bloßem Auge als auch mithilfe einer 8fach vergrößernden Lupe beurteilt. Die Farbsättigung wurde ebenfalls mit dem bloßen Auge bewertet, anhand eines Vergleichs zwischen dem Ausdruck und dem ursprünglich auf dem Bildschirm dargestellten Bild. Diese Einschätzung ist zwar angesichts der unterschiedlichen eingesetzten Technologien sehr subjektiv, doch kann man wohl davon ausgehen, dass die meisten Anwender ähnliche Kriterien anwenden würden.

Die Schriftfonts wurden auf ihre präzise Wiedergabe hin untersucht, wobei auch die Glättung schräger und gekrümmter Ränder sowie das eventuelle Vorhandensein von Tonerspritzern (vor allem bei Weiß-auf-Schwarz-Schriften) berücksichtigt wurde. Außerdem wurde auf Farb- und Graustufenübergänge sowie Dithering geachtet und auch die exakte Darstellung dünner gebogener und schräger Linien war ein Kriterium. Worauf man beim Kauf eines Farblaserdruckers achten sollte:

Druckgeschwindigkeit: Sollte sich nach der Anzahl der Anwender, die den Drucker nutzen, sowie nach dem monatlich anfallenden Druckvolumen richten.

Druckqualität: Die meisten Geräte drucken mit einer Auflösung von 600 x 600 dpi. Einige Modelle setzen jedoch eigene Verfahren ein, um Ausdrucke zu ermöglichen, deren Auflösung 2400 dpi und mehr entspricht.

Betriebskosten: Es gilt den Anschaffungspreis sowie die laufenden Tonerkosten zu berücksichtigen. Interessant sind auch die Kosten pro Druckseite unterschiedlicher Modelle.

Papierkapazität: Entscheidend sind hier die maximale Papieraufnahmekapazität sowie die unterstützten Formate.

Erweiterungsfähigkeit: Wie weit lässt sich der Speicher des Druckers erweitern? Können zusätzliche Festplatten, Duplex-Einheiten oder Papier- und Ausgabeschächte hinzugefügt werden?

Finisher: Die Art der angebotenen Finisher variiert je nach Hersteller und umfasst unter anderem Locher, Hefter, Stapelvorrichtungen und Booklet Finisher.

Empfehlung der Redaktion:
Ricoh Aficio CL7100 und Lexmark C762

Für jede der beiden Druckerklassen wurde ein Testsieger ermittelt. In der Klasse für mittlere bis große Arbeitsgruppen schneidet der Ricoh Aficio CL7100 am besten ab. Er überzeugt durch solide Verarbeitung, Schnelligkeit und umfassende Papierverwaltungsfunktionen. Leichte Abzüge gab es bei der Druckqualität, aber auch nur wenn man sehr penibel ist.

Beim Preis ist der Ricoh Aficio CL7100 unübertroffen. So kostet er weniger als die anderen Drucker seiner Klasse, obwohl im Lieferumfang ein Broschürenhefter enthalten ist.

In der Klasse der Drucker für Arbeitsgruppen mittlerer Größe macht der Lexmark C762 das Rennen, weil er genau wie der Ricoh preisgünstig ist und zahlreiche Upgrade-Möglichkeiten bietet.

URLs in diesem Artikel:
[1] = http://www.zdnet.de//enterprise/peripherie/0,39023266,39132195-3,00.htm
[2] = http://www.zdnet.de//enterprise/peripherie/0,39023266,39132195-6,00.htm
[3] = http://preisvergleich.zdnet.de/Laserdrucker-Color_c__4653.cat?s=ricoh+aficio&showProducts=1
[4] = http://www.ricoh.de
[5] = http://preisvergleich.zdnet.de/Laserdrucker-Color_c__4653.cat?s=Xerox+Phaser+7750DN&showProducts=1
[6] = http://www.xerox.de
[7] = http://www.zdnet.de/enterprise/peripherie/0,39023266,39132195-5,00.htm
[8] = http://www.zdnet.de/enterprise/peripherie/0,39023266,39132195-2,00.htm
[9] = http://preisvergleich.zdnet.de/search.do?searchText=HP+9500hdn&categoryIds=
[10] = http://www.hewlett-packard.de
[11] = http://preisvergleich.zdnet.de/search.do?searchText=Kyocera+FS-C8026N&categoryId=
[12] = http://www.kyoceramita.de
[13] = http://preisvergleich.zdnet.de/Laserdrucker-Color_c__4653.cat?s=Oki+C9500dn+V2&showProducts=1
[14] = http://www.oki.de
[15] = http://preisvergleich.zdnet.de/Minolta-magicolor-3300_p__2174018_c__4654.prd
[16] = http://www.konicaminolta.de
[17] = http://preisvergleich.zdnet.de/Laserdrucker-Color_c__4653.cat?s=tallygenicom+t8024&showProducts=1
[18] = http://www.tallygenicom.de
[19] = http://preisvergleich.zdnet.de/Laserdrucker_c__4654.cat?s=Epson+AcuLaser+C3000N&showProducts=1
[20] = http://www.epson.de
[21] = http://preisvergleich.zdnet.de/Lexmark-C762_p__2244054_c__4654.prd
[22] = http://www.lexmark.de
[23] = http://www.kyocera.de