Athlon 64 für Einsteiger: Maxdata Imperio 4500A

Listenpreis: 1155 Euro
Fazit:

Das Modell 4500A von Maxdata bietet solide Athlon-64-Leistung, wenn auch nur mäßige Akku- und Grafikpower. Highlights sind ein Knopfdruck für fast lautlosen Betrieb und 72-Stunden-Service während des ersten Jahres.

Pro
  • leise auf Knopfdruck
  • sinnvolle Ports inklusive Firewire
  • 72-Stunden-Service während des ersten Jahres
Contra
  • kurze Akkulaufzeit
  • nur Home Edition von Windows XP
  • keine Office-Software
GUT
7,4
von 10 Punkten
Ausstattung:
8 Punkte
Benutzerfreundlichkeit:
8 Punkte
Leistung:
7 Punkte
Preis-Leistung:
7 Punkte
Service und Support:
7 Punkte

Testbericht Maxdata Imperio 4500A

Das Imperio 4500A mit Athlon 3400+ ist einsteigerfreundlich, aber mit kurzer Akkulaufzeit weniger fürs Business geeignet. Praktisch: Der Lüfter kann per Knopfdruck ruhig gestellt werden.

Als Einsteigernotebook für Business-Kunden bezeichnet Maxdata sein Imperio 4500A. Dieser Beschreibung widerspricht aber das Datenblatt, das als Betriebssystem Windows XP Home Edition anführt. Die Hardware besteht aus einem AMD Athlon 64 3400+, 512 MByte Speicher und Sis' Chipsatz 760 mit Shared-Memory-Grafik vom gleichen Hersteller.

Die Testkonfiguration zum empfohlenen Verkaufspreis von 1155 Euro enthält bereits einige der verfügbaren Upgrades - für die Basisversion mit Athlon 64 3000+, 256 MByte und 40 GByte Plattenspeicher zahlt man knapp unter 1000 Euro.

Design

Maxdata verwendet für das Imperio 4500A einen Standard-Barebone, immerhin in attraktivem Schwarz und Silber gehalten und mit interessanten Features wie einem Knopf zur Drosselung des Lüfters, frontseitigem S/PDIF-Sound-Ausgang oder SD-Card-Leser. Das Gehäuse basiert auf einem 15-Zoll-Display im Standard-Format (kein Widescreen).

Während das Gehäuse selbst solide wirkt, wackeln die Komponenten im alltäglichen Gebrauch gelegentlich: Fasst man das Notebook zu hart an oder trägt es schwungvoll durch den Gang, gibt die Monitoraufhängung nach, wenn das Display nicht geschlossen ist - und immer wieder öffnet sich auch das gar nicht berührte DVD-RW-Laufwerk wie von Geisterhand.

Ein Punkt, in dem sich das Imperio 4500A als business- und alltagstauglich erweist, sind die Knöpfe - neben dem erwähnten Regler fürs Ruhigstellen des Lüfters gibt es einen WLAN-Regler sowie einen Internet- und einen E-Mail-Knopf. Leider wurde ein echter Lautstärkeregler vergessen - wer mit Sound arbeitet oder arbeiten muss, kann das Notebook nur über Tastaturkürzel oder das Betriebssystem stumm schalten.

Der Akku sitzt im Maxdata-Notebook an der Rückseite. Daneben haben gerade noch ein VGA-Anschluss und eine Buchse für ein Kensington-Schloss Platz. Rechts sind alle drei USB-Ports sowie eine Mini-Firewire-Buchse plus TV-Ausgang. Der nicht mehr so häufig gesehene Firewire-Anschluss ist im Profi-Umfeld sicher eine willkommene Bereicherung, um etwa Backups auf einer externen Festplatte zu machen. Der TV-Ausgang dagegen zeigt wieder eine nicht unbedingt konsequente Business-Ausrichtung.

Unter dem gleichen Punkt kann man den Surround-Sound-Ausgang an der Vorderseite (neben Stereo-Mikro- und Kopfhörerbuchsen) verbuchen. Maxdata hat weiterhin den WLAN-Regler und den SD-Card-Schacht an der Stirnseite untergebracht. Links, neben dem DVD-Brenner, finden sich Anschlüsse für Modem- und Netzwerkkabel. Ein Modemkabel gehört übrigens zum ansonsten zurückhaltenden Lieferumfang.

Das Notebook wiegt einsatzfähig 3,1 Kilo, mit Netzteil sind auf Reisen sogar 3,75 Kilo für die Aktentasche zu verzeichnen. Die offizielle Angabe von 2,75 Kilo muss sich wohl auf ein Gerät ohne Akku beziehen.

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