Vier-Wege-Sound und helles Display: Asus M6700Na

Listenpreis: 1899 Euro
Fazit:

Ein leuchtendes Display und gute integrierte Boxen machen das System für Präsentationen und Multimedia interessant. Die Ausstattung mit Dual-Layer-Brenner, Gigabit-Ethernet und zahlreichen Anschlüssen ist stark.

Pro
  • Display mit leuchtenden Farben
  • im Betrieb wechselbarer Dual-Layer-Brenner
  • eingebaute Lautsprecher vergleichsweise gut
  • schnelles WLAN und Gigabit-Ethernet
Contra
  • keine Surround-Sound-Anschlüsse
  • spiegelndes Display unterwegs problematisch
GUT
7,6
von 10 Punkten
Ausstattung:
9 Punkte
Design:
7 Punkte
Leistung:
7 Punkte
Preis-Leistung:
8 Punkte
Service und Support:
7 Punkte

Testbericht Asus M6700Na

Asus hat eine neue Display-Technologie eingeführt: "Colour Shine" erzeugt leuchtende Farben auf Kosten eines leichten Spiegelns. Ergänzt um integrierte 4-Wege-Boxen, kann das Notebook als portabler DVD-Player dienen.

Elf Modelle umfasst Asus' Serie M6700, doch eines könnte man auf den ersten Blick unter allen Konfigurationen herausfinden. Mit dem Modell M6743NALP führt Asus eine Display-Technologie ein, die als Glare-Type oder "Colour Shine" bezeichnet wird. Sie sorgt für leuchtende Farben, auf Kosten eines leichten Spiegelns.

Design

Das Gehäuse ist mit etwas über drei Kilo schwerer als die meisten Notebooks mit 15,4-Zoll-Widescreen und Centrino-Technologie. Das anthrazitfarbene Gehäuse wirkt schlicht und nicht unelegant, kaschiert aber seine Masse nicht. Einige Details sind schön gelöst: So sitzt auf der Festplattenabdeckung an der Unterseite ein schützender Gummiaufsatz, und das im Betrieb wechselbare optische Laufwerk setzt die silberne Linie fort, die das Notebook ringsum ziert.

Der Akku sitzt an der Vorderseite des Notebooks, wo dementsprechend kein Platz für Anschlüsse bleibt. Diese findet man vor allem an der Rückseite, wo vier USBs, S-Video- und VGA- sowie Parallelport sitzen, dazwischen ein Anschluss für einen Port-Replikator. Einen DVI gibt es nicht.

Links kann man Modem- und Netzwerkkabel einstecken. Daneben stehen ein IEEE-1394-Port, Infrarot-Schnittstelle, PC-Card-Slot Typ II und ein Flash-Kartenleser für die Formate Memorystick und SD/MMC bereit. Weiter vorn gibt es außerdem Klinkenstecker für Mikro und Kopfhörer sowie Bedienknöpfe fürs CD-Laufwerk. Diese spielen Musik-CDs automatisch ab - wenn Windows läuft, wird der Media-Player gestartet. Ist das Notebook aber (ohne Booten des Betriebssystems) im CD-Modus, kann man sie dennoch abspielen. Im Gegensatz zu manch anderen Pre-Boot-Utilities wird aber nichts angezeigt, und auch ein Zugriff auf die Festplatte ist nicht möglich, um etwa Playlists zu verwenden. Ebensowenig gibt es einen DVD-Playback-Modus.

An der Vorderseite informieren Status-LEDs über WLAN-Aktivität, Festplattenzugriff, Akkuzustand und einiges mehr. Rechts ist neben dem Belüftungsschacht das Dual-Layer-DVD-Laufwerk untergebracht. Dieses kann im Betrieb gewechselt und gegen den beiliegenden Dummy zur Gewichtsersparnis auf Reisen ausgetauscht werden.

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