Für ein VoIP-Telefonat fallen pro Minute mehrere hundert KByte Transfervolumen an, die vom Inklusivbudget abgehen. So schreibt GMX auf seiner Website, dass ‚bei optimaler Sprachqualität’ pro Gesprächsminute 1,2 MByte Daten anfallen, bei komprimiertem Datenstrom sind es nach Angaben des Herstellers noch immer 300 KByte. Wird täglich mit guter Qualität rund eine halbe Stunde telefoniert, fallen monatlich circa 1 GByte Daten an.
Wird dadurch gar das inkludierte Volumen des Tarifs überschritten und jedes MByte muss mir 1,2 Cent extra bezahlt werden, kann es teuer werden. In Zusammenhang mit der Kostensituation sollten auch möglicherweise notwenige Investitionen in Equipment betrachtet werden. So kosten SIP-Telefone und auch Lösungen wie die Fritz Box Fon teilweise mehr als 100 Euro. Nutzt man im klassischen Festnetz hingegen günstige Call-by-Call-Anbieter fängt die Ersparnis schon beim Abheben des Telefonhörers und dem Eintippen der richtigen Festnetznummer an.
Ob und wie viel Geld durch VoIP eingespart werden kann, hängt von dem jeweiligen Nutzerprofil ab. Telefoniert man überwiegend am Abend ins deutsche Festnetz, können möglicherweise auch Call-by-Call-Tarife zur Reduzierung der Telefonrechnung beitragen, bei anderen Anforderungsprofilen kann die Sachlage wieder anders aussehen. Es lohnt sich auf jeden Fall, genau nachzurechnen und alle anfallenden Kosten in die Betrachtung einzubeziehen.
Hinweis: In den nächsten Wochen berichtet ZDNet regelmäßig über weitere VoIP-Lösungen.

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