Dass Wimax derzeit ein großes Thema ist, zeigt nicht zuletzt auch das Engagement der IT-Giganten. So will Microsoft in seine nächste Windows-Generation Longhorn Unterstützung für den Standard integrieren und Intel will in einer der nächsten Centrino-Generationen einen Wimax-fähigen Kommunikationschip einbauen. Diese Beispiele zeigen, dass Wimax die notwendige Unterstützung hat, um sich auf dem Markt zu behaupten.
In Selm müssen Ende September 500 Anmeldungen vorliegen, damit es zu einem flächendeckenden Wimax-Rollout kommt. Seit Juli haben sich aber erst rund 125 Kunden für W-DSL entschieden. Wird die Zahl von 500 Anmeldungen nicht erreicht, ist das Projekt aber nicht gleich automatisch gestorben. Dann wird wahrscheinlich zunächst ein teilweiser Ausbau gestartet.
Nach Angaben von Thomas Engels von der gleichnamigen Agentur gibt es bundesweit bereits 20 Anfragen, einen ähnlichen Pilottest wie in Selm durchzuführen. Engels sieht prinzipiell auch keine Hindernisse, die Technologie auch in anderen T-DSL-freien Gebieten der Republik einzuführen.
Obwohl der Wimax-Rollout in Selm noch nicht abgeschlossen ist und der genaue Umfang erst Ende September festgelegt wird, zeigt sich in der 27.000-Einwohner-Stadt das Potential der Technologie. Für Gebiete, in denen derzeit kein DSL verfügbar ist, ist Selm der Silberstreif am Horizont. ZDNet wird das Projekt weiterhin genau verfolgen.
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