Wer den Internet Explorer lediglich verbessern möchte, weil er darin Funktionen vermisst, die jeder andere Browser bietet, sollte sich Add-Ons wie die Google-Toolbar oder Crazy Browser ansehen, die unter anderem Reiter und Popup-Filter bieten und ein Such-Interface in die Oberfläche integrieren. Zwei weitere gute Browser sind Netcaptor 7.5.2 and MyIE2 0.9.26, doch nützen auch sie den Internet-Explorer-Kern. Die meisten Sicherheitslücken im Internet Explorer betreffen deshalb auch diese Browser.
Fazit
Der führende Browser unter den Alternativen, speziell für Unternehmensnutzer, die kein komplettes Groupware-Paket suchen, sondern einfach nur einen sicheren Browser, ist derzeit sicherlich Firefox. Auch Opera ist einen Blick wert, kostet aber Lizenzgebühren.
Es ist wahrscheinlich für kaum ein Unternehmen möglich, den Internet Explorer komplett abzuschaffen. Dennoch kann man überlegen, Firefox als Standard-Browser einzurichten und IE nur noch für Seiten zu nutzen, die in Firefox nicht funktionieren. Das macht Sinn, weil die gefährlichsten Webseiten anonyme Webseiten sind. Beschränkt man die Nutzung des Explorers auf Windows Update, Outlook Web Access, die Interfaces von Geräten im Netzwerk und andere Quellen, von denen man weiß, dass sie sicher sind, sinkt die Gefährdung durch Löcher in der Microsoft-Software. Allerdings wird es wahrscheinlich schwer sein, die Mitarbeiter im Unternehmen zur konsequenten Benutzung von zwei verschiedenen Browsern anzuhalten.

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