Pfundiges Notebook: Dell Inspiron 9100

Listenpreis: 2423,40 Euro
Fazit:

Mit 3,2-GHz-Prescott-Prozessor, 1 GByte Speicher und Radeon-9700-Grafik bringt das Notebook Höchstleistung. Noch beeindruckender ist allerdings das 1920 mal 1200 Pixel auflösende Display.

Pro
  • hervorragende Applikationsleistung
  • DVD-Brenner
  • 802.11a/b/g und Bluetooth
  • hochwertiger Klang durch Subwoofer
Contra
  • schwer und groß
SEHR GUT
8,0
von 10 Punkten
Ausstattung:
9 Punkte
Design:
7 Punkte
Leistung:
9 Punkte
Service und Support:
7 Punkte

Testbericht Dell Inspiron 9100

Als Desktop für den Kofferraum kann man das schwere und leistungsstarke Inspiron 9100 beschreiben. Mit einer Garantieverlängerung kommt das über vier Kilo schwere Gerät auch für Profis in Frage.

Früher enthielten Notebooks, die als "Desktop-Ersatz" angepriesen wurden, einfach die aktuell leistungsfähigste Mobil-Technologie, dazu einen großen Bildschirm, ein eingebautes optisches Laufwerk, eventuell ein Diskettenlaufwerk sowie möglichst viele Anschlüsse. Heutzutage meinen es die Hersteller dagegen wirklich ernst, wenn sie von Desktop-Ersatz sprechen. Dank CPUs und Grafikbeschleunigung der Desktop-Klasse werden kompromisslose Performance und breiter Funktionsumfang gewährleistet. Das Inspiron 9100 von Dell ist ein hervorragendes Beispiel dafür: Das Notebook ist solide gebaut, verfügt über ein 15,4-Zoll-Display und wiegt mehr als 4 kg. Es hält alle Versprechungen, und das auch noch zu einem attraktiven Preis: Das Basismodell kostet nur 1449 Euro, obwohl man für das im Test verwendete Top-Modell noch fast 1000 Euro mehr auf den Tisch legen muss.

Design

Das Inspiron 9100 kommt im vertrauten grauen Kunststoffgehäuse mit den für die aktuelle Inspiron-Reihe typischen blauen Farbakzenten daher, nur dass alles eine Nummer größer ausfällt: Die Abmessungen betragen 35,9 mal 27,4 mal 5,08 Zentimeter, und das Notebook wiegt mit DVD+RW-Laufwerk und 12-Zellen-Akku 4,11 kg. Wenn man dieses Monstrum mit auf Reisen nimmt, was nicht zu empfehlen ist, sollte man vorher trainieren.

Neben dem insgesamt sperrigen Äußeren des Inspiron 9100 wird man zuerst die integrierten kleinen "Füße" des Gehäuses bemerken. Diese sorgen dafür, dass das Gerät nicht direkt auf der Standfläche aufliegt, so dass die Luftzufuhr für die an der Unterseite befindlichen Belüftungsschlitze gewährleistet ist. (Wenn man bedenkt, dass hier mit einem 3,2-GHz-Prescott Pentium 4 ein Chip am Werk ist, der weit überdurchschnittliche Hitze produziert, ist das Kühlsystem besonders wichtig.)

Mit 15,4 Zoll ist der Bildschirm nicht der größte unter den Desktop-Ersatz-Notebooks, aber das Testmodell lieferte bei UXGA-Auflösung (1920 x 1200 Pixel) ein scharfes, fehlerfreies Bild. Wenn Icons und Text bei dieser nativen Auflösung zu klein erscheinen, kann man stattdessen auch WSXGA- (1680 x 1050) oder WXGA-Auflösung (1280 x 800) wählen. Alternativ kann man auch Dells Quickset-Utility verwenden, um die Größe von Icons und Symbolleisten zu ändern.

An der Tastatur (88 Tasten) und den beiden Zeigegeräte (Touchpad und Trackstick) ist nichts zu beanstanden. Das Audio-Subsystem besitzt neben dem standardmäßigen Paar Stereo-Lautsprecher auch einen Subwoofer, wodurch das Notebook derzeit klangmäßig kaum zu schlagen ist. Der Subwoofer befindet sich im Akkufach an der Unterseite des Geräts - ein weiterer Grund, das Notebook nicht direkt aufliegen zu lassen.

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