Doch Ulrich Weimann, Geschäftsführer der BMW Car IT GmbH, hat den Blick fest auf die Fahrzeugsteuerung gerichtet: "Über 50 Prozent der Entwicklungskosten eines Steuergeräts entfallen auf Software, deren Umfang sich alle zwei bis drei Jahre verdoppelt.“ Der Aufbau von Software-Know-How sei deshalb für den Automobilhersteller "ein strategisches Investment“. So verkündete BMW schon vor Jahren einen "Paradigmenwechsel“ im Automobilbau. Besondere Anforderungen beträfen laut Weimann etwa das Aufstartverhalten, die Echtzeitfähigkeit, die Verfügbarkeit und den Ressourcenverbrauch von Software-basierten Fahrzeugfunktionen.
Väter und vor allem Schwiegerväter beklagen bei Fachgesprächen am sonntagnachmitagstäglichen Kaffeetisch oder auch beim Bier, dass der ganze elektrische Schnickschnack überflüssig sei und nur Werkstattkosten verursache. Tatsächlich ist in den vergangenen Jahren die Zahl der Pannen, die auf Fehler in der Autoelektronik basierten, um 23 Prozent gestiegen, während andere Störungen nur um drei Prozent zunahmen.

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