High-end-Convertible: Acer Travelmate C300

Hersteller: Acer
Listenpreis: 2799 Euro
Fazit:

Ein attraktives Gerät für den Anwender, jedoch mit Nachteilen für Administatoren. Wer bei bisherigen Convertibles den Bildschirm zu klein fand, sollte einen Blick riskieren.

Pro
  • vollwertiges Notebook und Tablet-PC
  • reiche Ausstattung (u.a. DVD-Brenner, Smartcard-Reader)
  • großer Bildschirm
Contra
  • als Notebook zu teuer, als Tablet zu schwer
  • Laufwerksbay bei Acer nicht einheitlich
GUT
7,5
von 10 Punkten
Ausstattung:
8 Punkte
Benutzerfreundlichkeit:
8 Punkte
Design:
8 Punkte
Leistung:
8 Punkte
Preis-Leistung:
7 Punkte
Service und Support:
6 Punkte

Testbericht Acer Travelmate C302XMi

Acers dritter Convertible Tablet-PC ist mit seinem 14-Zoll-Bildschirm, DVD-Brenner, Centrino und Bluetooth ein ernstzunehmendes, gut ausgestattetes Notebook, das sich auch als Tablet-PC nutzen lässt.

Acer bleibt beim Convertible-Design: Wie die zwei älteren Table-PC-Modelle ist auch das Travelmate C300 ein Notebook mit vollwertiger Tastatur, das zum Tablet-PC umgebaut werden kann, indem man den Bildschirm um 180 Grad dreht und dann auf die Tastatur klappt. Diesmal jedoch hat Acer einen richtig großen Bildschirm mit 14,1 Zoll verwendet und neben Wireless LAN und Bluetooth auch einen DVD-Brenner ins Gehäuse gepackt. Der Kunde soll so ein vollwertiges Notebook bekommen, das er zusätzlich (etwa in Meetings) als Tablet-PC mit dem Stift steuern kann.

Design

Acer gibt das Gewicht des C300 mit 2,85 Kilo an. Dieser Wert gilt jedoch nur ohne Laufwerk. Reales Gewicht sind exakt 3 Kilo, inklusive Netzteil belastet das C300 das Reisegepäck mit insgesamt 3,45 Kilo. Die Größe wird vom 14,1-Zoll-Bildschirm definiert.

Sowohl im Tablet- als auch im Notebook-Modus hält ein Spezial-Haken die Abdeckung mit dem eingebauten Display fest. Beim Umbau muss man notfalls etwas nachdrücken, damit der Haken einrastet - dann jedenfalls ist er solide. Die wichtigsten Statusleuchten zu WLAN- und Bluetooth-Aktivität, Akku und Display gibt es auf beiden Seiten der Abdeckung: Sie leuchten also auch im ausgeschalteten Zustand. Knöpfe zum Umschalten des Bildschirmformats von vertikal auf horizontal und umgekehrt sowie die anderen von Microsoft vorgeschriebenen Tablet-tasten existieren aber nur auf der Display-Seite. Alternativ können sie über eine Acer-Utility auf dem Display selbst betätigt werden.

Der Einschaltknopf sitzt wie bei Tablets üblich an der Schmalseite des Gehäuses und ist sehr leicht aus Versehen zu betätigen, wenn man das Gerät hastig in einer Tasche verstaut. Dagegen machen das metallische Chassis und die leicht geschwungene, präzise Tastatur einen ausgezeichneten, professionellen Eindruck.

Der DVD-Brenner besitzt eine spitz zulaufende Schublade, was schick wirkt, aber unpraktisch ist. Denn der modulare Laufwerksschacht des C300 ist wegen der Spezialform nicht mit anderen Acer-Modellen austauschbar, was IT-Manager ärgert und Einkäufer von größeren Gerätepools abschrecken dürfte. Immerhin verspricht Acer für die Zukunft die Einführung eines einheitlichen Formats. Einheitlich ist derzeit wenigstens der Anschluss für den Port-Replikator.

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