Das erste Notebook mit Mobile Athlon 64 im ZDNet-Testlabor bietet High-end-3D-Grafik und sehr gute Performance für einen relativ geringen Preis. Dank geringer Leistungsaufnahme sind auch Akkulaufzeit, Hitzeentwicklung und Geräuschpegel wunschgemäß.
Design
Das vom deutschen Assembler Xeron genutzte Notebook-Gehäuse verwendet einen 15-Zoll-XGA-Bildschirm. Die Vielzahl der Komponenten, insbesondere aber die Kühlereinheit für den Prozessor machen ein fast vier Zentimeter hohes und mit 3,65 Kilogramm recht schweres Gehäuse notwendig.
Der 15-Zoll-Bildschirm ist zwar klar und hell, aber nicht gerade hochauflösend mit 1024 mal 768 Pixeln. Für Spieler allerdings, die ja erste Zielgruppe des Geräts sind, ist XGA gerade richtig, da sie von allen Spielen unterstützt wird. Das Plastik der Abdeckung ist beschichtet, was sich angenehm anfühlt und abwischen erleichtert. Unter dem Bildschirm sitzen noch LEDs für Akku, Ladevorgang und Netzteil.
Auf dem eigentlichen Gehäuse fällt eine Zierleiste auf, abgeschlossen vom Einschaltknopf und flankiert von den Stereo-Lautsprechern. Darunter die Tastatur, die angenehm Platz bietet und wie viele Notebook-Tastaturen einen Tick zu wenig Tiefe hat. Am linken hinteren Eck des Gehäuses lassen große Belüftungsschlitze gleich erkennen, wo der Prozessor sitzt. Nebenan hat Xeron den großen Akku sitzen, vorderseitig findet man eine ganze Reihe von Anschlüssen, darunter einen Schalter fürs WLAN, Mikro und Kopfhörer, einen Firewire-Bus, 4-in-1-Card-Reader und Infrarot-Schnittstelle. Auf der rechten Seite geht es weiter mit einem PC-Card-Schacht vom Typ II, DVD-Brenner beziehungsweise bei anderen Konfigurationen das entsprechende optische Laufwerk, Netzwerk, Modem und schließlich zwei USBs. Schaut man noch eine Ecke weiter, sind auf der Rückseite gleich zwei weitere USBs vorhanden, VGA- und Video-Ausgang, Parallelport sowie Netzteil-Anschluss, das wiederum an die vom Prozessor samt Kühler belegte Ecke angrenzt.
Das Netzteil erhöht das Reisegewicht auf 4,05 Kilogramm. Das Design des Notebooks ist sicherlich nicht auf Mobilität optimiert, dazu fehlt unter anderem auch ein Port-Replikator- oder Docking-Anschluss, und es ist schwer. Immerhin zeigen die Benchmarks, dass es durchaus zum Arbeiten ohne Anschluss ans Stromnetz taugt.
