Ultraportable mit DVD-Brenner: Apple Powerbook G4 (12 Zoll)

Hersteller: Apple
Listenpreis: 1854,84 Euro
Fazit:

Das neue Powerbook ist schneller und besser ausgestattet, ohne dass auf die Vorteile des tollen Designs verzichtet worden wäre. Das beste Powerbook bisher.

Pro
  • kleinstes und leichtestes System mit Mac OS
  • relativ schneller Prozessor und Grafik
  • DVI-Monitor-Anschluss
  • Bluetooth standardmäßig
Contra
  • wenig Variantionsmöglichkeiten
  • Wireless LAN kostet extra
  • kein PC-Card-Slot
  • keine Hintergrundbeleuchtung der Tastatur
  • große Hitzeentwicklung
  • nur 90 Tage Telefonsupport
GUT
7,8
von 10 Punkten
Akkulaufzeit:
6 Punkte
Ausstattung:
9 Punkte
Design:
9 Punkte
Leistung:
9 Punkte
Service und Support:
6 Punkte

Testbericht Apple Powerbook G4 (12 Zoll)

Das kleinste Notebook aus Cupertino wurde auf den Stand der Technik gebracht. Das 12-Zoll-Powerbook G4 hat jetzt einen schnelleren Prozessor und schnellere Grafik, Platz für mehr Speicher und analoge sowie DVI-Schnittstellen.

Die Einführung des ersten 12-Zoll-Powerbooks Anfang diesen Jahres war eine überraschende Nachricht. Die Apple-Anhänger bekamen endlich ein ultraportables Notebook: Das Gerät ist bis heute das kleinste Notebook, das je aus der Apple-Fabrik in Cupertino kam. Um die geringen Abmessungen hinzubekommen, musste Apple allerdings einige Ecken des Originals abschneiden. Die jetzige Überarbeitung behält das schöne Design bei, geht aber gleichzeitig die Schwächen der Originalversion an.

Design

Mit Abmessungen von 27,7 mal 21,9 mal 2,8 Zentimetern bei einem Gewicht von 2,1 Kilogramm ist das 12-Zoll-Powerbook das kleinste Notebook von Apple. Das vom Preis her etwas niedriger eingestufte 12-Zoll-iBook wiegt 2,2 Kilo und ist auch auf jeder Achse gemessen ein wenig größer.

Wie viele Apple-Produkte, so kann man auch dieses nicht recht mit Windows-Geräten vergleichen. Es ist deutlich schwerer als Windows-basierte Ultraportables mit 12-Zoll-Bildschirm, etwa Dell Latitude X300, the HP Compaq nc4000 oder IBM ThinkPad X31. Doch im Gegensatz zu diesen Geräten besitzt das Powerbook ein eingebautes optisches Laufwerk, was es zu einer eigenen Produktkategorie macht. Wie man die Sache auch wendet, das 12-Zoll-Powerbook bietet einen hervorragenden Kompromiss aus Tragbarkeit und Ausstattung.

Das Gehäuse aus anodisiertem Aluminium wirkt solide und ist gegenüber Kratzern widerstandsfähiger als die Titanium-Hülle des Vorgängers. Einige User berichten, dass das Metallgehäuse sehr heiß werde, aber im Test konnte keine überdurchschnittliche Hitzeentwicklung festgestellt werden. Die Aufhängung des Displays, die ja zum Öffnen und Schließen des Notebooks dient, ist sehr solide. Der Bildschirm selbst bietet eine Auflösung von 1024 mal 768 Punkten. Die Helligkeit kann über Tastatur oder in den Systemeigenschaften verstellt werden.

Von Gewicht und Größe einmal abgesehen ist das beste am 12-Zoll-Powerbook seine Tastatur. Im Vergleich zu früheren Powerbooks und aktuellen iBooks ist sie eine deutliche Steigerung - vielleicht sogar im Vergleich zu Apples Desktops. Ein guter Zehn-Finger-Schreiber kann auf der Tastatur in voller Größe, deren Tasten gut ansprechen und bequem geformt sind, regelrecht dahinfliegen. Auch das Trackpad ist groß und feinfühlig. Die tolle Tastaturbeleuchtung der 15- und 17-Zoll-Modelle von Apple kommt hier leider nicht zum Einsatz.

Auch Wifi-Unterstützung geht dem 12-Zoll-Modell ab, aber man kann eine optionale Airport-Extreme-Karte unter dem Akku anbringen und so WLAN-Fähigkeit nachrüsten. Wer den Speicher nachträglich aufrüsten will, muss nur eine dafür gedachte Abdeckung aufschrauben.

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