Immer mehr Leute filmen. Digitales Video wird vermutlich das Thema des Jahres im diesjährigen Weihnachtsgeschäft. Kaufberatung, einen verständlichen Einstieg für Neulinge und viele Infos für Fortgeschrittene bietet der ZDNet-Leitfaden.
Um den richtigen Camcorder auszuwählen, den mit allen wirklich benötigten Funktionen zum passenden Preis, muss man sich zunächst klarmachen, was man mit dem Gerät tun will. Diese Seite zeigt vier weit verbreitete Profile.
Für Sparsame
Wenn der Preis eine entscheidende Rolle in Ihren Überlegungen spielt, suchen Sie wahrscheinlich ein Gerät mit nicht viel mehr als den Grundfunktionen - einer Linse für 10-faches optisches Zoom, einem akzeptablen LCD und elektronischem Suchlauf. Extravaganzen wie Flash-Speicherkarten oder eine Digitalfoto-Funktion für Standbilder spielen keine Rolle. Praktisch wäre ein analoger Video-Eingang, um VHS-Videos zu überspielen und digital zu archivieren, falls Sie vorher VHS aufgenommen haben. Camcorder in diesem Preisbereich bieten fast ausschließlich automatische Steuerungen an, was aber in Ordnung ist, wenn man am liebsten einfach mit der Kamera 'draufhält', ohne sich Gedanken etwa über Lichtverhältnisse zu machen.
Minimale technische Daten
Gehäuse: kompakt
Preisbereich: 500 bis 1000 Euro
Optisches Zoom: mind. 10x
Mögliche Extras: Mitgelieferte Video-Bearbeitungssoftware; digitale Effekte; Fernsteuerung; Analog-zu-digital-Konversion fürs Überspielen von 8mm oder Hi8-Videos; analoger Video-Eingang; Standbild-Aufnahme
Für Zuhause
Die Kamera ist für die ganze Familie da. Vom Picknick bis zum Urlaub in Übersee - die Kamera zeichnet alles auf. Der Camcorder sollte sich leicht bedienen lassen und gute Automatik-Funktionen sowie mit einem Knopfdruck aktivierbare Voreinstellungen besitzen. Wenn man Standbilder mit hoher Auflösung aufnehmen kann, ist das gut, aber nicht unabdingbar. Nützlich wäre vielmehr ein großes LCD und geringe Abmessungen und Gewicht, damit auch ältere und besonders junge Familienmitglieder die Kamera nutzen können.
Minimale technische Daten
Gehäuse: ultrakompakt bis kompakt
Preisbereich: 800 bis 1200 Euro
Optisches Zoom: 10x bis 20x
Mögliche Extras: Bearbeitungssoftware im Lieferumfang; digitale Spezialeffekte; Webcam-Funktionalität; 16:9-Darstellung für Widescreen-Fernseher; Fernsteuerung; Touchscreen-LCD; Intervallaufzeichnung; analoger Video-Eingang; Slot für Flash-Speicherkarte; Standbild-Aufnahme
Fürs Business
Mit leichtem Gepäck reisen - so lautet Ihr Grundsatz. Der Camcorder, der zu Ihnen passt, ist ultrakompakt und leicht gebaut. Weitere Merkmale sollten sein: lange Akkulaufzeit, benutzerfreundlich, vernünftige Mischung aus automatischen und manuellen Einstell-Möglichkeiten - Standbild-Aufnahme wäre ein Pluspunkt.
Minimale technische Daten
Gehäuse: ultrakompakt
Preisbereich: 900 bis 1500 Euro
Optisches Zoom: 10x bis 15x
Mögliche Extras: Bluetooth und Netzwerk-Anbindung für Web- und E-Mail-Funktion direkt von der Kamera aus; digitale Effekte; Ausblende-Möglichkeit; Spot-Messung und -Fokussierung; 16:9-Darstellung; Fernsteuerung; Touchscreen-LCD; Standbild-Aufnahme mit hoher Auflösung; optionale manuelle Regulierungsmöglichkeiten; Einschub für Flash-Speicherkarten
Für ambitionierte Hobby-Filmer
Wer Video als ernsthaftes Hobby betreibt, erwartet von einem Camcorder Highend-Features wie einen 3CCD-Sensor und ein Objektiv, das zumindest 20-faches optisches Zoom ermöglicht. Auch sind manuelle Einstellungen ein Muss, ebenso wie eine Palette an Zubehör für spezielle Aufnahmesituationen. Die Aufnahme von hochauflösenden Bildern ist ein schönes Merkmal, um die Palette abzurunden.
Minimale technische Daten
Gehäuse: kompakt bis semi-professionell
Preisbereich: ab etwa 1200 Euro
Optisches Zoom: mind. 20x
Mögliche Extras: Progressive-Scan-Sensoren; wählbare Frame-Raten (24P, 30P, 60i); SMTPE-Farbpaletten; motorgetriebenes Zoom und Scharfstellung; Onscreen-Referenzzahlen für Scharfstellung; wählbare Gamma-Kurven; Einstellung von Sättigung und Schärfe; 16:9-Anschichtsmodus; Intervallaufzeichnung; anpassbare Einstellungen; externe Beleuchtung und/oder Mikrofon; wechselbare Objektive
Design
![]() Wie gut eine Videokamera aussieht, ist vielen Anwendern egal. Aber Ergonomie und Kontrolle sind entscheidend. | Bevor man einen Camcorder kauft, sollte man ihn unbedingt ausprobieren. Achten Sie auf leicht zugängliche Knöpfe für die wichtigsten Funktionen, die Sie mit ihren Fingern erreichen. Wenn Sie den Camcorder bei den meisten Aufnahmen in der Hand halten werden, sollte er weder zu schwer noch zu groß sein - sonst tut Ihnen bald der Arm weh. Andererseits ist es bei kleinen, ultraleichten Kameras manchmal schwierig, sie ruhig zu halten und nicht zu viel zu wackeln. Wenn Sie oft ein Stativ nutzen möchten, achten Sie darauf, dass die Kassette seitlich eingelegt wird. |
| Leistung | Die Leistung und Qualität eines Camcorders zu beurteilen ist nicht leicht, wenn man sich erst mit der Materie vertraut macht - es fehlt die Erfahrung. Probieren Sie deshalb mehrere Modelle, damit Sie Vergleichswerte bekommen. Achten Sie darauf, dass die Geräte nicht nur leicht zu bedienen sind, sondern auch schnell und genau auf Knopfdruck und andere Einstellungsänderungen reagieren. Auch der Autofokus sollte möglichst schnell arbeiten - sowie die Belichtungsautomatik auf Lichtveränderungen flott reagieren. |
Objektiv
![]() Eine Kamera-Objektiv besteht nicht einfach aus Glasscheiben, sondern aus einem komplexen System von hochwertigen, optisches Gläsern mit einer dünnen Schutzschicht darüber. |
Heutzutage haben die meisten Camcorder ein Objektiv, das zumindest 10-fache Vergrößerung zulässt - genug für viele Anwender. Man sollte unbedingt zwischen digitalem und optischem Zoom unterscheiden - optisches Zoom wird durch die Linsen geregelt, digitales bedeutet dagegen eine Qualitätsverschlechterung. Bei den meisten digitalen Camcordern kann man das digitale Zoom zum Glück abschalten. Aus den gleichen Gründen sollte man bei Aufnahmen aus der Hand optische Bildstablilisierung gegenüber digitaler Stabilisierung vorziehen.
Wer auch bei wenig Licht gute Ergebnisse erwartet, sollte ein Objektiv mit einer maximalen Blende von f1,4 oder f1,6 suchen. Flexibilität beim Aufnehmen erlaubt dagegen eine manuelle Schärfe-Einstellung, besonders wenn statt eines Schalters ein Ring ums Objektiv zum Fokussieren benutzt wird. Fortgeschrittene Nutzer, die vielleicht Filter und Linsenkonverter einsetzen möchten, sollten auf ein entsprechendes Gewinde achten. |
Bildsensor
![]() Ein CCD-Sensor besteht aus lichtempfindlichen Elementen, die Licht in elektrische Impulse wandeln. Die Impulse werden auf Band oder im Speicher aufgezeichnet. |
Es ist natürlich richtig, dass hochauflösende CCDs besser sind als weniger stark auflösende. Dennoch kommt es vor allem darauf an, einen Camcorder mit einer Auflösung zu finden, die man auch tatsächlich benötigt. Wer nur Videos aufzeichnet, kann mit einem 1/3- oder 1/6-Zoll-CCD und 300.000 bis 1 Million Pixel Auflösung zufrieden sein. Wenn aber auch Standbilder, also gewöhnliche Fotos, gemacht werden, sollte die Auflösung schon an 2 Millionen Pixel heranreichen. Wichtig ist es, beim Vergleich auf reale Pixelzahlen zu achten. Auch sollte man beachten, dass die Auflösung für Foto und Video bei den meisten Modellen differiert.
Wer sich ernsthaft mit Video beschäftigt, sollte einen Camcorder mit drei CCDs oder einen mit Progressive-Scan-Unterstützung in Erwägung ziehen. 3-CCD-Geräte sind zwar deutlich teurer, geben jedoch Farben besser wieder, und auch die Bilder gelingen schärfer als bei Modellen mit nur einem CCD. Mit Progressive Scan dagegen ruckeln die Bilder etwas mehr. Achten Sie genau auf die Beschreibungen der Hersteller, die oft irreführend sind und schlechte Nachahmungen der Progressive-Scan-Technologie für diese selbst ausgeben. |
LCD und elektronischer Sucher
![]() Heutige Camcorder bieten in der Mehrheit einen Farbsucher zusätzlich zum farbigen LCD-Schirm. |
Ein gutes LC-Display sollte schart und hell sein, so dass Sie Ihre Aufnahmen auch in starkem Sonnenlicht ansehen können. Ein großes Display ist zwar vorteilhaft, jedoch muss dann auch der Akku größer und schwerer sein. Unter 2,5 Zoll Display-Diagonale kann man kaum etwas erkennen.
Obwohl manche Nutzer monochrome Displays besser finden, weil sie die Lichtverhältnisse leichter abzuschätzen helfen, zeigen die meisten Camcorder mittlerweile nur noch Farbbilder an - sowohl im Sucher als auch auf dem LCD. Der Sucher sollte sich schwenken lassen, wenn man variabel bei der Wahl der Perspektive sein möchte. Wichtig ist auch ein Dioptrien-Ausgleich, der Brillenträgern das Scharfstellen ermöglicht. Die neuesten Modelle lassen sich sogar über Touchscreen-LCDs direkt bedienen - zumindest kann man so einige einfach Funktionen aufrufen. |
Stromversorgung
![]() Viele Camcorder nutzen extra eingepasste Akkus. | Die meisten Camcorder werden mit einem wiederaufladbaren Lithium-Ionen-Akku und Ladegerät ausgeliefert. Wer viel in Räumen filmt, sollte darauf achten, dass auch ein Netzteil enthalten ist - oder das Ladegerät gleichzeitig als Netzteil fungiert. Wer dagegen viele Außenaufnahmen plant, muss auf einen leistungsstarken Akku achten. |
Belichtung und Farbwiedergabe
![]() Die Regler bieten automatische, vorprogrammierte Modi und Belichtungsausgleich. |
Alle digitalen Camcorder haben einen vollautomatischen Modus, in dem der Nutzer nur die Kamera in die gewünschte Richtung halten und vielleicht noch zoomen muss. Allerdings erzielt man so nicht immer die besten Ergebnisse. Manche Modelle bieten deshalb Voreinstellungen für bestimmte Lichtverhältnisse, wie Wolkenhimmel, Dämmerung, Neonlicht und so fort. Jedoch geht nichts über manuelle Einstellungen. Achten Sie auf manuelle Belichtungskorrektur, Weißabgleich, manuelle Blende und frei wählbare Belichtungszeiten beziehungsweise Lichtempfindlichkeit.
Umgebungen mit schlechten Lichtverhältnissen waren schon immer die größte Herausforderung für Camcorder. Es gibt Modelle mit speziellen Funktionen für Halbdunkel, aber besser ist eine eingebaute Leuchte - oder ein Anschluss für externe Leuchten. Außerdem sind Geräte empfehlenswert, die laut technischen Daten für 7 Lux oder weniger geeignet sind. |
Audio
![]() Ist ein Lautsprecher in die Kamera integriert, kann man die Aufnahme auch abhören. | Fast alle Camcorder werden heute mit eingebautem Mikrofon und Lautsprecher ausgeliefert. Die Position des Mikrofons ist aber nicht immer die gleiche - die Aufnahmequalität entsprechend auch nicht. Nach Möglichkeit sollte das Mikrofon so weit vorne wie möglich sitzen. Wer häufig ein externes Mikrofon verwenden will, sollte auf einen passenden Anschluss achten. Wichtig ist auch ein ordentlicher Kopfhörer, den man notfalls zukaufen muss. |
Speichermedien
![]() Viele Camcorder besitzen jetzt Einschübe für Flash-Speicher-Medien. | Die Mehrheit der heutigen Camcorder zeichnen Video digital auf MiniDV-Bändern auf, die nur etwa ein Sechstel einer VHS-Kassette groß sind. Noch kleiner sind Camcorder, die das MicroMV-Format nutzen. Digital8 ist weniger kompakt, aber dafür zu analogen Hi8 und 8mm-Bändern rückwärtskompatibel. Neuerdings wurden auch DVD-R, DVD-RAM und sogar eine Festplatte als Speichermedien eingeführt, haben sich aber noch lange nicht durchgesetzt. Kurze Film-Sequenzen und Fotos kann man in vielen Fällen auch auf Flash-Medien wie Memory Stick, SD-Card oder MMC-Card abspeichern. |
Anschlüsse
![]() Über die Anschlüsse können Sie Filme und Bilder zu anderen Geräte, zum Beispiel auf den PC, exportieren. | Firewire ist heute der Standard für die Verbindung zwischen Camcorder und PC. Einige neue Modelle verwenden stattdessen USB 2.0. Dazu kann man von fast allen Camcordern einen Composite-Video-Port (oft fürs Überspielen von analogen Medien genutzt) sowie S-Video-Schnittstelle erwarten. Manche Modelle können ihre Filme jetzt auch über die drahtlose Bluetooth-Technik transferieren. |
Vertikal
Merkmal: Höhe größer als Länge.
Geeignet für: Trendsetter, Heimanwender, Urlaubsfilmer.
Horizontal
Merkmal: Länge größer als Höhe.
Geeignet für: Sparsame, Amateurfilmer, Businessanwender.
Kompakt
Merkmal: Keine Seite länger als 20 Zentimeter.
Geeignet für: Sparsame, Urlaubsfilmer, Geschäftsreisende.
Ultrakompakt
Merkmal: Gewicht unter 500 Gramm.
Geeignet für: Trendsetter, Heimanwender.
Kombi
Merkmal: Nicht als Camcorder erkennbar.
Geeignet für: Trendsetter.
Camcorder zeichen auf verschiedenen Arten von Medien auf. Nicht alle werden sich auf Dauer durchsetzen können. Umso größer die Sorge vieler Käufer vor der Anschaffung eines Camcorders, sie könnten auf ein wenig zukunftsreiches Format setzen.
Grundsätzlich ist jede Art von Kassette an einen bestimmten Aufzeichnungsstandard gebunden. So verwenden etwa MiniDV-Kassetten den populären DV-Standard, während MicroMV-Kassetten im MPEG-2-Format speichern. Das Kassettenformat beeinflusst maßgeblich die Bauform des Camcorders, aber auch die Ausstattung. Vom Format hängen auch die Möglichkeiten der Nachbearbeitung ab. Zusätzlich zu den hier gezeigten Hauptmedien kann man bei vielen Camcordern Fotos und kurze Videos auf Flash-Speicherkarten ablegen und exportieren.
MiniDV
Das aktuell beliebteste Digital-Video-Format sind MiniDV-Bänder, die in Kameras zahlreicher Hersteller zum Einsatz kommen. Die Medien sind mit 60 und 80 Minuten Spieldauer erhältlich. Die Größe beträgt nur ein Sechstel einer VHS-Kassette, doch die Auflösung ist mit 500 Zeilen doppelt so groß. Außerdem werden auf MiniDV-Medien Audiospuren in CD-Qualität aufgezeichnet.
Eine MiniDV-Kassette (rechts) neben einem VHS-Band.
Fazit: Im Augenblick das empfehlenswerteste Format, weil kompatibel und weit verbreitet. Auch unterstützen viele Bearbeitungsprogramme und Effekte-Software das DV-Format.
Digital8
Dieses proprietäre Format ist rückwärtskompatibel zu den analogen Hi8-Bändern, bietet aber gleichzeitig die Auflösung von 500 Zeilen wie MiniDV. Das heißt, dass Digital8-Camcorder auf den alten Bändern speichern können - eine gute Wahl für alle, die von Hi8 umsteigen wollen. Auch für Preisbewusste sind Digital8-Camcorder ein guter Tipp.
Fazit: Wer von Hi8 umsteigt oder wenig Geld ausgeben möchte, sollte auf alle Fälle Digital8 wählen. Hochwertige Bänder für dieses Format sind allerdings fast ebenso teuer wie MiniDV-Kassetten.
MicroMV
Das ebenfalls proprietäre MicroMV-Format wurde 2001 als angeblicher Nachfolger von MiniDV vorgestellt. Probleme mit Inkompatibilität und mangelnder Bildqualität haben den Durchbruch aber noch verhindert.
Mit nur einem Drittel der Größe einer MiniDV-Kassette ist das MicroMV-Band das kleinste verfügbare Medium für digitale Camcorder. Der größte Vorteil jedoch liegt in der Transferrate von nur 12 MBit/s, im Vergleich zu 25 MBit/s bei MiniDV. Nachteilig ist, dass nur im MPEG-2-Format aufgenommen werden kann. Video-Bearbeitungssoftware kommt mit den Bändern oft nicht zurecht.
Fazit: Wer seine Videos ohnehin nicht ausführlich bearbeiten will, aber eine kleine Kamera sucht, liegt mit MicroDV richtig.
Sonstige
Zusätzlich zu den genannten Medien können manche Camcorder DVDs (genauer: DVD-R und DVD-RAM) als Aufzeichnungsmedium nutzen. Das ist praktisch, weil man das Medium wie es ist in entsprechende Laufwerke einlegen und abspielen kann.
Auch ist kein Kabel erforderlich, wenn man die Aufzeichnungen zum Bearbeiten auf den PC übertragen möchte.
Eine noch aktuellere Entwicklung ist der Einsatz von Festplatten, um Video-Sequenzen abzuspeichern. Diese Technik verspricht schnelle Übertragungen auf den PC, da die Dateien direkt von Festplatte zu Festplatte überspielt werden können.
Fazit: Diese neuesten Entwicklungen konnten noch nicht für eine endgültige Beurteilung ausreichend getestet werden.
Wie jede fotografische Ausrüstung sind auch digitale Camcorder empfindliche Geräte, mit denen man vorsichtig umgehen muss - und die man auch nach der Benutzung pflegen sollte. Die folgenden vier Schritte sollten Sie sich schon ab dem Kauf beherzigen, wenn Sie möglichst lange etwas von Ihrem Camcorder haben möchten.
Halten Sie das Gerät trocken
Camcorder sind nicht wasserdicht, weshalb man sie von jeder Art Flüssigkeit und Feuchtigkeit (beispielsweise auch von nassen Handtüchern) fernhalten sollte. Wer seinen Camcorder von einer kalten in eine warme Umgebung bringt, wird oft Kondenswasser auf der Linse sehen. Lassen Sie es trocknen und warten Sie mit dem Einschalten.
Wenn doch einmal Wasser ins Gerät eindringen sollte, schalten Sie sofort ab und entfernen Sie Akku, Band und eventuelle Speicher-Karten. Lassen Sie das Gerät mindestens 24 Stunden trocknen, bevor Sie es wieder anschalten. Oder besser, Sie bringen es gleich zum Kundendienst - für eine gründliche Überprüfung.
Benutzen Sie die Linsen-Abdeckung
Das Licht, das durch die Linsen dringt, ist, was man später sieht. Um hochwertige Video-Aufzeichnungen sicherzustellen, muss man sich adäquat um die Linse kümmern. Dazu gehört vor allem, immer den Objektivdeckel zu verwenden, wenn die Kamera aus ist.
Die Abdeckung schützt nicht nur vor Staub und Wasser, sondern auch vor versehentlichen Stößen beim Transport. Wenn die Linse aber doch einmal schmutzig wird, kann man einen speziellen Reinigungspinsel verwenden, oder aber ein Brillenputztuch. Putzen Sie das Glas in Kreisbewegungen: So beugen Sie dem Risiko eventueller Kratzer vor.
Verwenden Sie eine Tragetasche
Um Ihre Ausrüstung in gutem Zustand zu erhalten, sollten Sie es bei Nichtbenutzung immer in einer Tasche aufbewahren - am besten in einer speziellen Camcorder-Tasche, die vielleicht schon zum Lieferumfang des Gerätes gehört hat oder hinzugekauft werden kann. Die Tasche schützt vor Stößen und Umwelteinflüssen.
Gewöhnen Sie sich am besten an, den Camcorder immer etwas zu reinigen, bevor Sie ihn in die Tasche legen, sodass Fett oder Staub nie zu Problemen werden können. Achten Sie dabei besonders auf kleine Ritzen und Kontaktpunkte.
Die richtige Behandlung von Akku und Medien
Wenn Sie wissen, dass Sie Ihren Camcorder eine Weile nicht mehr brauchen, nehmen Sie den Akku heraus, um eventuelles Auslaufen der Batterie zu vermeiden. Gelegentlich sollten Sie den Akku auch bei Nichteinsatz laden, damit er nicht permantent Spannung verliert. Es ist außerdem ratsam, digitale Videobänder aus dem Gerät zu nehmen und in der passenden Hülle zu lagern.
Alle Komponenten sollten nach Möglichkeit kühl und trocken lagern - am besten in einer gegen Staub dichten Kiste. Wenn Sie Ihren Camcorder schon lange nutzen und eine graduelle Verschlechterung der aufgezeichneten Bilder bemerken, verwenden Sie eine spezielle Reinigungskassette, um das Problem zu lösen.
Wenn Sie im Freien aufnehmen oder auf Urlaub sind, kann es wichtig sein, die Akku-Lebensdauer so lang wie möglich hinauszuzögern. Ideal ist natürlich ein optionaler Hochleistungsakku oder einfach eine Zweit-Batterie, was für viele Anwender jedoch an den Kosten scheitert und oft nicht lohnt, weil diese nur selten gebraucht werden.
1. Nutzen Sie den Sucher statt dem LCD-Monitor. Dies ist die beste Maßnahme, um Akkulaufzeit zu sparen, denn LCDs sind eine der am meisten Strom verbrauchenden Komponenten in einem Camcorder.
2. Schalten Sie das Gerät nicht (oder nicht oft) an und aus. Zwar verbraucht das ausgeschaltete Gerät keinerlei Strom, jedoch wird dieser Faktor durch den hohen Stromverbrauch beim Anschalten mehr als negiert. Ausschalten lohnt sich nur, wenn Sie wissen, dass Sie das Gerät 30 Minuten nicht mehr verwenden.
3. Nehmen Sie nicht alles auf. Wenn Sie auf bestimmte Ereignisse warten, betreiben Sie die Kamera im Standby-Modus, der weniger Strom verbraucht. Tritt das Ereignis oder etwas Unvorhergesehenes, Filmenswertes ein, so können Sie die Kamera aus dem Standby schnell aktivieren.
4. Verwenden Sie manuelle Einstellungen. Die intelligente Steuerung des Camcorders, von den Spezialeffekten bis zum Autofokus, verbraucht Strom, denn sie verwendet elektronische Chips und elektrische Motoren. Je mehr automatische Funktionen Sie nutzen, desto schneller wird der Akku leer. Einfaches manuelles Scharfstellen spart bereits Strom.
5. Spielen Sie Ihre Aufzeichnungen so wenig wie möglich über den LCD-Bildschirm ab. Wenn Sie nicht sicher sind, ob Ihre Aufnahme gut genug ist, filmen Sie die Szene noch einmal aus einem anderen Winkel.
6. Achten Sie auf die Wetterverhältnisse. Bei extremer Hitze oder Kälte hält der Akku deutlich kürzer als sonst. Halten Sie den Akku bei kalter Witterung warm und umgekehrt, solange Sie nicht mit den Aufnahmen beginnen.
7. Benutzen Sie so wenig wie möglich die eingebaute Leuchte. Wenn Sie eine externe Spezial-Leuchte erwerben wollen, kaufen Sie eine mit eigener Stromversorgung, die nicht den Akku des Camcorders strapaziert. Sie müssen nicht filmen wie ein Hollywood-Profi. Aber es ist wichtig, auch als Digital-Video-Anfänger nicht zu viele Fehler zu machen: Manche Dinge passieren eben nur einmal ihn Ihrem Leben, und mancher unvergessliche Moment kehrt nicht so schnell wieder. Schade, wenn dann zwar die Kamera an war, aber der Film durch falsche Einstellungen missraten ist.
Im folgenden erhalten Sie einige grundlegende Tipps aus vier Bereichen, wie Sie mit einem digitalen Camcoder zu brauchbaren Resultaten kommen.
Stabile Perspektive
Sie sollten die Kamera möglichst ruhig in der Hand halten, wenn Sie Ihre Zuschauer später nicht seekrank machen wollen. Die Linse ist empfindlicher als das menschliche Auge, und die Schärfe sollte nicht zu stark schwanken. Wenn die Kamera laufend von einem Objekt zum nächsten springt, wird der Film eine Folge von halb deutlichen Bildern sein, die für den Zuschauer viel zu schnell wechseln.
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Die kameraführende Hand sollte flach am Camcorder aufliegen. |
Wirklich ruhige Kameraführung gelingt nur mit Stativ. |
Langsam angehen: Weil Ihr Kopf und Ihre Augen sich schnell bewegen, wenn sie eine große Fläche überfliegen, scheint es natürlich, auch die Kamera so schnell zu bewegen. Solche schnellen Panorama-Schüsse sind für Zuschauer aber sehr verwirrend - weshalb diese Technik oft in Horror-Filmen eingesetzt wird. Wenn Sie die Kamera von links nach rechts bewegen oder kippen (nach oben oder unten bewegen), sollten Sie das immer langsam tun.
Ruhig halten: Am einfachsten kommen Sie durch die Verwendung eines Stativs zu ruhigen Aufnahmen. Über einen Hebel können Sie dann seitliche und vertikale Bewegungen sanft regulieren. Die Beine von Stativen sind einziehbar, und meist kann man auch den Stativkopf mit der Kamerabefestigung noch verstellen, so dass Sie die Höhe der Kamera nach Bedarf variieren können.
Je teurer das Stativ, desto stabiler ist es gewöhnlich - und desto ruckelfreier können Sie die Kamera bewegen. Leider müssen Sie einen weiteren großen und schweren Ausrüstungsgegenstand herumtragen, wenn Sie ein Stativ verwenden, und der Aufbau dauert oft ein paar Minuten. Wenn Sie kein Stativ haben, legen Sie die Kamera auf eine stabile, ebene Fläche auf, etwa auf einen Tisch. Die Bewegungsfreiheit eines Stativs bekommen Sie so zwar nicht, aber immerhin schließen Sie das Verwackeln aus.
Verwenden Sie beide Hände: Wenn Sie, aus welchen Gründen auch immer, aus der Hand aufnehmen, versuchen Sie das Gerät möglichst wenig zu bewegen. Die meisten Kameras verfügen über einen eingebauten Bild-Stabilisierungs-Algorithmus. Der gleicht zwar ein wenig Wackeln aus, aber natürlich auch nicht jede Bewegung. Deshalb hier noch ein paar Tipps:
- Halten Sie die Kamera nicht nur am Griff. Legen Sie die andere Hand auf die gegenüberliegende Seite oder auf den Monitor, um die Haltung zu stabilisieren.
- Ziehen Sie den Halteriemen fest, so dass Ihre Hand flach auf dem Gehäuse aufliegt.
- Bewegen Sie sich vorsichtig, als würden Sie ein Buch auf dem Kopf balancieren.
Wegen dieser Nachteile sollten Sie schon bei der Aufnahme lieber mehr Gedanken auf den Bildausschnitt verwenden. Sie sparen sich damit hinterher die Arbeit und können sich auch beim Schneiden auf das Wesentliche konzentrieren.
Zoomen Sie nicht zu viel: Ein Zoom-Objektiv gibt Zuschauern das Gefühl, näher an der Action zu sein. Leider verwenden die meisten Anfänger das Zoom viel zu oft, zoomen hinein und heraus, bis der Zuschauer das Gefühl hat, mit dem Kopf wiederholt gegen eine Wand zu rennen.
Besser ist es, Sie suchen einen geeigneten Bildausschnitt aus und behalten ihn während der Einstellung bei.
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Long shot: Der ganze Körper der Darsteller oder die gesamte Szene ist im Bild. |
Mid shot: Die Darsteller sind ab der Hüfte zu sehen. |
Zoom sollte nur als Betonung verwendet werden, um die Aufmerksamkeit des Zuschauers auf etwas zu lenken. Benutzt man die Technik zu häufig, verliert sie diese Funktion. In den meisten Fällen sollten Sie das Zoom wie gewünscht einstellen, bevor Sie die Aufnahme beginnen.
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Nahaufnahme: Personen sind erst ab der Schulter zu sehen. |
Extreme Nahaufnahme: Die Kamera zoomt ein Objekt oder eine Person ganz nahe heran. |
Cut-ins und Cut-aways: Ein Cut-in stellt auf einen Gegenstand scharf, der zur eigentlichen Szene gehört. Ein Cut-away fokussiert ein unzugehöriges Objekt. |
Achten Sie unbedingt darauf, nicht mit dem Camcorder zu gehen oder sich rasch zu bewegen, wenn Sie eine Nahaufnahme filmen. EIn Zoom-Objektiv rückt den Zuschauer zwar oft nahe an die Handlung heran. Doch auf der anderen Seite vergrößert das Zoom auch jede Bewegung, und die kleinste Erschütterung wirkt wie ein Erdbeben.
Wenn sich die Kamera während einer Szene bewegen muss, sollte der Ausschnitt so weit wie möglich gewählt sein. Gehen Sie lieber näher an die Personen heran. In Verbindung mit Zoom ist ein Stativ wichtiger denn je.
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Panorama-Aufnahme: Die Kamera bewegt das Auge nach rechts oder links über den Bildschirm. |
Die Drittel-Regel: Um den Bildaufbau zu analysieren, stellen Sie sich das Bild in Drittel unterteilt vor. |
Es ist vernünftiger und besser, das Video schon bei der Aufnahme zu durchdenken und nur Teile zu filmen, die ein Zuschauer interessant finden wird. Das wichtigste ist, zu wissen, wann man aufhören muss.
Einige Tipps sollten Sie im Kopf behalten:
- Bevor Sie mit der eigentlichen Aufnahme beginnen, sollte die Kamera schon etwa fünf Sekunden laufen und die allgemeine Szenerie einfangen. Das ist später nützlich für den Schnitt, wenn Sie vielleicht zusätzliches Material brauchen, um die einzelnen Einstellungen möglichst nahtlos zusammenzufügen.
- Vor einem Szeneriewechsel sollte eine Pause von fünf bis zehn Sekunden dem Zuschauer die Möglichkeit geben, sich gedanklich auf einen Übergang einzulassen.
- Wenn Sie einen Menschen durch ein Video vorstellen möchten, sei es ein Kind, Ihr Ehepartner oder ein Freund, vermeiden Sie, mit laufender Kamera durchs Zimmer zu laufen. Stellen Sie besser die Kamera auf eine feste Perspektive ein und bitten Sie die Person, dorthin zu gehen und sich bei laufender Kamera selbst vorzustellen. Kinder können mit Spielzeug vor die Kamera gelockt werden.
- Filmen Sie nur die Höhepunkte einer Veranstaltung. Bei einem Geburtstag kann das das Hereinbringen der Torte und Ausblasen der Kerzen und ein Ständchen sein. Filmen Sie vielleicht noch das Schneiden der Torte, bis jeder ein Stück hat, aber nicht mehr. Wenn Sie diese Logik auf jede Situation anwenden, machen Sie Ihre Videos interessanter.
- Versuchen Sie, ein Ereignis aus verschiedenen Perspektiven zu filmen. Das macht Ihren Film abwechslungsreicher und gibt beim Schneiden zusätzliche Optionen: Sie können die Geschichte aus zwei verschiedenen Perspektiven erzählen und arrangieren.
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Hauptperspektive |
Gegenperspektive |
- Wenn Sie zwei Personen filmen, von denen eine hauptsächlich redet und die andere zuhört, können Sie die relative Bedeutung betonen, indem Sie durch Ihre Perspektive den Redner in den Vordergrund rücken, aber dennoch beide zeigen.
- Verwenden Sie während des Drehens keinen der in der Kamera integrierten Spezialeffekte. Das stellt die Integrität Ihres Materials sicher, und Sie laufen nicht Gefahr, dass eine mit bestimmtem Effekt gefilmte Szene nicht zum Rest passt. Effekte können Sie bei der Bearbeitung immer noch einbauen.
- Wenn Sie in Ruhe filmen können, ist es eine gute Idee, die angezeigten Start- und Endzeiten jeder Sequenz zu notieren. Dann finden Sie später leichter bestimmte Teile Ihrer Aufnahmen wieder und können sich langwieriges Hin- und Herspulen sparen.
- Verwenden Sie nicht den Band sparenden LP (Long Play)-Modus, außer Ihnen geht gerade wirklich das Band aus. Dieser Modus erhöht Dichte, reduziert aber dadurch die Bildqualität.
Nutzen Sie, was Sie haben: Auch bei einem Camcorder mit hoher Lichtempfindlichkeit gehen je mehr Farbdetails und andere Nuancen verloren, je dunkler es ist. Achten Sie auf möglichst viel Helligkeit. Verwenden Sie eine eventuell vorhandene Nightshot-Funktion nur, wenn es keine Möglichkeit gibt, die Szenerie zu beleuchten.
Wenn Sie in Gebäuden filmen, stellen Sie die Personen des Films ins verfügbare Licht. Viele Hobbyfilmer denken, sie müssten sich keine Gedanken über die Lichtverhältnisse machen, weil die CCDs so hochempfindlich seien. Das stimmt zwar, aber oft sind dann die Farben unnatürlich oder allzu grau, und das Bild wirkt körnig, mit ungewollten Farbflecken.
Gute Ergebnisse bekommt man fast immer in der Küche, oder wenn man Person in der Nähe von Lampen, angeschalteten Fernsehgeräten oder Fenstern platziert (letzteres natürlich nur tagsüber).
Sorgen Sie für zusätzliche Beleuchtung: Wenn Ihr Camcorder über eine eingebaute Leuchte verfügt, sollten Sie sie bei Innenaufnahmen aktivieren. Eine (möglichst externe) Leuchte scheint zwar auf den ersten Eindrck oft mickrig, kann aber oft den Unterschied zwischen einem grobkörnigen und einem guten Video ausmachen. Und nachdem Leuchten zur Farbverbesserung nur mit 20 bis 40 Watt strahlen, fühlen sich die schüchternen Stars von Heimvideos nicht so sehr durch sie gestört. Allerdings bringen solche Leuchten nichts, wenn das gefilmte Objekt mehr als zwei Meter von der Kamera entfernt ist. Zudem kosten sie einiges an Akkulaufzeit, weshalb Sie den Netzstecker verwenden sollten, wenn Sie mit Leuchte filmen.
Achtung auf gemischte Lichtverhältnisse: Wenn Sie an einem Sonnentag eine Innenaufnahme drehen, wird alles, was sich in Fensternähe abspielt, wie in einem Swimming-Pool wirken. Das liegt daran, dass Sie zwei Arten Licht haben, oder anders ausgedrückt gemischte Lichtverhältnisse. Verschieden Lichtquellen haben verschiedene Farbtemperaturen, die den Rot- und Blau-Anteil der Bilder beeinflussen können. Sonnenlicht hat zum Beispiel einen hohen Blauanteil, und wenig weiß, weshalb der Himmel blau wirkt.
Um dies auszugleichen, besitzen Consumer-Kameras das Feature, das man automatischen Weißabgleich nennt. Diese automatische Einstellung definiert, was für den Camcorder unter gegebenen Umständen weiß ist. Legt man die Definition für weiße Farbe fest, fügen sich die anderen Farben entsprechend ein. Es kann aber passieren, dass der automatische Weißabgleich mit bestimmten Umständen nicht zurechtkommt und das falsche Weiß wählt.
Wenn Sie in gemischten Lichtverhältnissen drehen, überprüfen Sie, ob Ihr Camcorder wählbare Weißabgleich-Einstellungen besitzt - typischerweise Auto, Innen und Außen. Stellen Sie hier auf Außenaufnahme, sobald Sie Personen in Fensternähe aufnehmen.
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In Innenräumen sollte jede verfügbare Lichtquelle genutzt werden, um Gesichter und Personen zu erhellen. |
Im Gegenlicht erscheinen Personen nur als Silhouette. |
Vermeiden Sie Gegenlicht: Nehmen Sie nicht genau in Richtung einer starken Lichtquelle hin auf. Vermeiden Sie auch, dass Personen in eine starke Lichtquelle blicken. Im Gegenlicht sehen Personen meist nur wie Schatten aus, während starkes Licht auf dem Gesicht dieses wie ein Pfannkuchen wirken lassen kann. Idealerweise sollte die Lichtquelle etwa im 45-Grad-Winkel zur Kamera stehen.Ihre Urlaubsbekanntschaften vom anderen Ende Deutschlands möchten Ihren fertig geschnittenen Film sehen? Ausländische Kollegen wollen das Video vom Betriebsausflug noch einmal abspielen? Alles kein Problem, wenn Sie Ihren Film ins Internet stellen.
Natürlich kann man DVDs und Videobänder per Post verschicken. Doch das ist nicht nur umständlich und riskant, sondern auch durch Porto und Verpackung deutlich teurer als ein Download-Angebot im Internet. Vor allem aber kann jeder Berechtigte von überall und zu jeder Zeit auf Ihren Film zugreifen, wenn Sie ihn ins Internet stellen. Allerdings braucht man eine Verbindung mit akzeptabler Bandbreite, am besten DSL, um das Video einigermaßen flüssig abzuspielen.
Hosting-Sites
Die folgenden Websites bieten kostenlosen Speicherplatz, auf dem Sie Ihr Video ablegen können. In einigen Fällen sollten Sie grundlegende HTML-Kenntnisse besitzen, um einen Weblink auf Ihr Video zu setzen.
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Video-Encoder fürs Internet
Bevor Sie Ihren Film ins Internet hochladen, müssen Sie Ihren Film erst in ein Streaming-Format übertragen, sodass er von entsprechenden Player-Programmen dargestellt werden kann. Die meisten Anwender wählen dazu den Windows Media Encoder, denn der zugehörige Player (Windows Media Player) gehört zum Lieferumfang des Betriebssystems Windows.
Die Tabelle zeigt die drei verbreitetsten Encoder - und wie man sie an die eigenen Anforderungen anpassen kann.
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In vier Schritten zum Upload
Die folgenden vier Bilder mit Kommentaren sollten es Ihnen auf alle Fälle ermöglichen, Ihren Film schnell ins Web zu bringen. Bedenken Sie, dass fürs Internet Audio weniger wichtig als Video ist. Wenn Sie noch an der Dateigröße sparen möchten, setzen Sie die Audio-Einstellung auf Mono (11-22 KHz, 8 Bit). Übrigens gehört es zum guten Ton, den Anwendern Links zur benötigten Player-Software zu bieten.
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Erster Schritt: Exportieren Sie Ihren Film aus Ihrem Video-Editor - entweder als AVI oder als MPEG-Datei. |
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Zweiter Schritt: Laden Sie einen der folgenden Video-Player herunter und installieren Sie ihn:
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Dritter Schritt: Starten Sie den Encoder und wählen Sie unter den möglichen Einstellungen solche aus, die eine angemessene Qualität und Dateigröße zulassen. Wenn Sie die Audio-Qualität senken oder die Auflösung, sinkt auch die Dateigröße. Achten Sie auf eine für Streaming akzeptable Dateigröße (max. 5 MByte). |
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Vierter Schritt: Laden Sie Ihre HTML- und Video-Dateien per FTP oder per Uploader des Webspace-Anbieters ins Netz. Danach sollten Sie alle Links und Dateien überprüfen, indem Sie alles einmal durchklicken. |












