Wer auch Nicht-IE-Browser unterstützen will, sollte diesen Teil des Codes entsprechend modifizieren.
Da es nun eine Referenz auf das XML-Objekt gibt, kann man die XML-Datei laden. Diese ist in der Variablen url_xmlFile enthalten. Mit diesem Objekt ist es möglich, alle in der XML-Datei enthaltenen Menü-Einträge herauszuziehen, um sie in ein Array zu packen. Die Einträge werden durch den menuitem-Tag identifiziert:
Sobald sich alle Einträge in einem Array befinden, sollte man sie der Reihe nach durchgehen können, um die Parameter für die Standard-Funktionen des DHTML-Menüs bereitzustellen. Es gibt zwei Hauptunterschiede zwischen dem hart codierten Script oben und dem XML-Beispiel. Erstens: Für Menü-Einträge der obersten Ebene wurde in der XML-Datei eine 0 verwendet statt null im Original-Code. Zweitens: Die Nummern der Menü-Elemente in der XML-Datei haben noch kein alphanumerisches Präfix erhalten. Also muss man diese beiden Aufgaben innerhalb der Funktion erledigen. Wenn man dies berücksichtigt, sieht das Script schließlich aus wie das in Listing B.
Nun kann der hart codierte Teil des Menüs des Scripts durch den neuen dynamischen XML-Prozessor ersetzt werden, wobei der Rest des Codes für das DHTML-Menü-Script unangetastet bleibt.
Bereitstellung von Menü-Einträgen
Mit diesem Ansatz können die Menü-Einträge in einer XML-Datei bereitgestellt werden. Sobald diese mit dem unveränderten Rest des CoolMenus-Scripts kombiniert wird, erhält man ein funktionierendes DHTML-Menü auf XML-Basis.
Dieser Artikel dürfte eine ausreichende Grundlage für die Verwendung dieser Methode in eigenen Anwendungen bieten. Die Aktualisierung der XML-Datei hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab, die je nach Anwendung variieren, weshalb dieser Aspekt hier nicht behandelt wurde. Auch die Vorgehensweise beim Erstellen der verwendeten XML-Datei bleibt jedem Anwender selbst überlassen.

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