Palm m125

Hersteller: Palm
Listenpreis: 264.48 Euro
Pro
  • SD-/MMC-Steckplatz, USB-Station mit Universalanschluss, 33-MHz-Prozessor, günstiger Preis
Contra
  • ROM nicht Flash-programmierbar, relativ kleiner Grauton-Bildschirm
MITTELMÄSSIG
6,0
von 10 Punkten
Ausstattung:
6 Punkte
Design:
6 Punkte
Leistung:
6 Punkte

Testbericht Palm m125

Das aktualisierte Einstiegsgerät von Palm ist keine bahnbrechende Neuerung, bietet aber eine gute Auswahl an Funktionen zu einem günstigen Preis.

Die Nachfrage nach Handhelds lahmt derzeit. Sinkende Preise und eine scheinbare Produktschwemme - insbesondere im Niedrigpreisbereich - deuten darauf hin, dass die Hersteller um die Aufmerksamkeit möglicher Käufer kämpfen müssen. In diesem Getümmel kommt das erste Gerät einer für dieses Quartal bereits angekündigten Produktreihe - das neue m125 von Palm - auf den Markt. Dieses Einstiegsgerät ersetzt gewissermaßen die früheren Palm-Modelle m100 und m105.

Auf den ersten Blick sieht das m125 den Modellen m100/m105 sehr ähnlich. Größe und Form des Geräts sind weitgehend unverändert geblieben: Bei einer Größe von 7,8 x 12,2 x 2,2 cm wiegt das m125 einschließlich zwei Akkus 151 g. Laut Auskunft von Palm liefern diese zwei Akkus genug Strom für einen normalen Betrieb über 6 Wochen, eine Dauer, die zumindest teilweise der Verwendung eines 4-Bit-Grauton-LCDs zu verdanken ist. Auch der aufklappbare Bildschirmschutz wurde von den Vorgängern m100/105 übernommen, ebenso die auswechselbare Abdeckung, so dass der Benutzer das Gerät durch Zubehör von Drittanbietern seinem Geschmack entsprechend umgestalten kann. Der Bildschirm des m125 ist mit seinem 49 mm² (ohne Graffiti-Bereich) eher klein, die Auflösung von 160 x 160 Pixel wurde jedoch beibehalten. Allerdings dürfte der kleine Bildschirm nur Benutzer stören, die an Geräte mit größerer Anzeige gewöhnt sind - Erstbenutzern fällt die geringe Abmessung möglicherweise gar nicht auf.

Die PC-Station des m125 ist mit dem neuen Universalanschluss von Palm ausgerüstet - dahinter steckt der Gedanke, sämtliche Geräte ab der Modellserie m500 mit identischen Anschlüssen zu versehen, so dass Peripheriegeräte von allen Palm-Modellen genutzt werden können. Außerdem hat das Gerät einen Steckplatz für SD (Secure Digital) / MMC (MultiMedia Card). SD- und MMC-Karten sind Speichermodule in Briefmarkengröße, die erstmals in den Modellen m500/m505 eingesetzt wurden, doch diesmal kommen sie zum ersten Mal in einem Einstiegsgerät zum Einsatz.

Das m125 hat einen 33 MHz Motorola Dragonball VZ-Prozessor und verfügt über 8 MB Arbeitsspeicher - die derzeitige Standardspeichergröße bei Palm. Die USB-Schnittstelle lässt erwarten, dass Datenübertragung und -synchronisierung relativ schnell sind.

Das m125 führt Palm OS Version 4.0 aus. Zu den vorinstallierten Anwendungen zählen Date Book, Address Book, To Do List, Note Pad, Memo Pad, Clock, Calculator und CardInfo (für SD-/MMC-Karten). Die CD-ROM enthält weitere Software, z. B. Tools für mobile Konnektivität, den Palm Reader für den Zugriff auf eBooks, DataViz Documents To Go und AvantGo. Version 4.0 des PC-basierten Palm Desktop ist ebenfalls enthalten.

Leider hat Palm darauf verzichtet, das m125 mit einem Flash-programmierbaren ROM auszurüsten. Im Falle einer Aktualisierung von Palm OS bedeutet das für Besitzer des m125 den Kauf neuer Hardware, wenn sie die neuesten Funktionen nutzen möchten. Dies sowie das nicht sonderlich modische Gerätedesign sind die einzigen wirklichen Schwachpunkte eines ansonsten gut ausgestatteten - und erfreulich preiswerten - Handheld.

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