Ahead Nerovision Express

Listenpreis: 51 Euro Nero 5.5 + 39 Euro Plugin
Fazit:

Ohne größeren Zeitaufwand kann man mit Nerovision Express recht schnell und einfach eine VideoCD oder DVD-Video-Disk zusammen schustern - mehr aber nicht. Mit wenig Freiheiten bei der Gestaltung und gar keine Einstellmöglichkeiten für Video und Audio prädestiniert sich Nerovision fast ausschließlich für \"Express\"-Authoring.

Pro
  • einfache Bedienung durch Schritt-für-Schritt-Bearbeitung
  • flexible Kapitel-Erstellung
  • vollwertiges CD/DVD-Brenntool (Nero)
Contra
  • langsamer Encoder
  • wenig Gestaltungsmöglichkeiten
  • Video- und Audio-Einstellung nicht beeinflussbar
GUT
7,0
von 10 Punkten
Benutzerfreundlichkeit:
8 Punkte
Leistung:
4 Punkte
Preis-Leistung:
9 Punkte

Testbericht Ahead Nerovision Express

Nerovision Express wurde zum ersten Mal mit einem dem zahlreichen Updates zu Nero 5.5 ausgeliefert. Mittlerweile gibt es auch für Nerovision schon die ersten beiden Updates. Das Nero Zusatzwerkzeug ist eine nützliche Beigabe für die Videodisk-Erstellung, kostet aber 51 Euro für Nero und zusätzlich 39 Euro für das Nerovision Plugin.

Nicht zum Lieferumfang gehört der kostenpflichtige MPEG-2-Encoder, den es in zwei Varianten, SVCD für 16 Euro (E-Mail Version) beziehungsweise 31 Euro (CD Version) und DVD (inklusive der SVCD-Variante) für 24 und 39 Euro entsprechend, gibt. Der Aufpreis für das DVD-Plug-In lässt die gesamten Anschaffungskosten für Nero 5.5 samt Nerovision Express auf 64 bis 90 Euro steigen. Das ist zum Teil wesentlich teuerer als die Produkte der Konkurrenz. Doch dafür ist mit Nero 5.5 ein vollwertiges CD/DVD-Brenntool als Mehrwert enthalten.

Die Bedienung ist dank Schritt-für-Schritt-Assistent denkbar einfach und quasi selbsterklärend. Dateien können dabei einzeln eingelesen oder per Drag & Drop eingefügt werden. Neben den fast schon obligatorischen Schnittfunktionen zum festlegen der Anfang- und Endposition einer Videosequenz können auch Kapitelmarken, wahlweise manuell oder mit Hilfe der automatischen Szenenerkennung, eingefügt werden. Aus diesen Marken erstellt Nerovision später automatisch ein Kapitelmenü. Die Szenenerkennung kann in Punkto Toleranz, also wie empfindlich das Programm auf Veränderungen reagiert, und Mindestlänge der Kapitel beeinflusst werden. Zudem ist es möglich automatisch erstellte Kapitel manuell nachzujustieren.

Die Menügestaltung ist relativ flexibel und erlaubt die Auswahl eigener Hintergründe oder einfach nur einer Hintergrundfarbe. Da die Menüoberfläche nicht direkt editierbar ist, können die Knöpfe mit einer großen Auswahl an Vorlagen angeordnet werden. Die Buttons selbst können entweder ohne oder mit einem Rahmen aus 20 vordefinierten Designs versehen werden. Schrifttyp, -stil, -größe und Farbe werden ebenso über das entsprechende Menü ausgewählt wie Kopfzeilen- und Fußnotentext. Jedes Untermenü (Kapitelmenü) kann einzeln gestaltet werden.

Im nächsten Schritt, der Vorschau, kann vorab die editierte Videodisk getestet werden. Nerovision Express bietet die Möglichkeit sowohl eine Image-Datei wie auch ein Verzeichnis mit normgerechten Inhalt für die entsprechende Disk ((S)VCD, DVD) auf CD oder DVD zu schreiben. Dabei werden alle Medientypen (CD-R(W), DVD+/-R(W) und –RAM) unterstützt.

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