Ulead Filmbrennerei 2

Listenpreis: 49,99 Euro
Fazit:

Im Funktionsumfang nicht ganz so aufwendig ausgestattet wie andere Produkte, spricht die einfache Schritt-für-Schritt-Bedienung sowohl Anfänger wie auch Profis an, die mal schnell eine Videodisk ohne Kompromisse erstellen wollen.

Pro
  • einfache Bedienung
  • Schritt-für-Schritt-Bearbeitung
  • unterstützt viele Video, Audio und Bildformate
  • flexible Einstellungen für Videocodierung
Contra
  • wenig Gestaltungsmöglichkeiten
SEHR GUT
8,7
von 10 Punkten
Benutzerfreundlichkeit:
9 Punkte
Leistung:
7 Punkte
Preis-Leistung:
10 Punkte

Testbericht FilmBrennerei 2

Mit Filmbrennerei 2 will Ulead den Verbrauchern ein unkompliziertes und intuitiv zu bedienendes DVD-Authoring-Werkzeug zur Hand geben - das ist sehr gut gelungen.

Wie auch Nerovision und Uleads DVD-Plug-In für Mediastudio und Videostudio wird bei der Filmbrennerei 2 Schritt für Schritt die (S)VCD oder DVD zusammengestellt. Dabei können Video-, Bild- und Audio-Dateien per Drag & Drop oder mittels Einlesen ins Projekt geladen werden. Ein andere Möglichkeit besteht darin Videos direkt über eine angeschlossene Kamera oder einer anderen WDM-Quelle (TV Karte, Videoeingang) aufzunehmen. Die Videos können, unabhängig von der Quelle im Programm mit Hilfe verschiedener Funktionen, wie Teilen, Schneiden, Extrahieren (ein oder mehrere Sequenzen aus einer Datei heraus schneiden) bearbeitet sowie mittels einer externen Audio-Datei nachvertont werden. Kapitelmarken können wahlweise manuell, in vom Benutzer festgelegten Intervallen oder durch automatische Szenenerkennung gesetzt werden.

Neben Videodisks ist es ebenfalls möglich Diashows der ausgewählten Dateien zu erstellen. Unterstütz werden die Formate Bitmap, GIF, JPEG2000, JPEG, TIFF, TGA und PNG. Diese können auch mit den Videoinhalten auf einer Disk gemischt und mit Musik (MP3, Wave, MPEG-Audio) unterlegt werden. Maximal 99 Bilder sind pro Show möglich und maximal 99 Shows pro Menü können eingefügt werden. Die Anzeigezeit für jedes Bild ist zwischen 1 und 254 Sekunden frei wählbar. Die Gestaltungsmöglichkeiten für die Menüs lassen nicht viel Spielraum. Lediglich der Hintergrund kann wahlweise aus einer eigenen oder einer der vielen Vorlange des Programms erstellt werden. Die Positionierung und das Aussehen der Buttons sind auf die mitgelieferten Muster beschränkt.

Für Profis dürften die frei editierbaren Videoeinstellungen interessant sein, die im Rahmen des ausgewählten Disktyps die Auswahl der Bitrate von 1777 bis 8264 kbit/s, der Kodierart, VBR oder CBR, und des Audio-Formats und dessen Bitrate (LPCM oder MPEG-Audio, 64 bis 384 kbit/s) erlauben. Es ist möglich, zusätzlich zu den vorhandenen Vorlagen, eigene Kodier-Typen zu speichern.

Die fertige Komposition kann zum Schluss auf Disk, in eine Image-Datei oder eine entsprechende Verzeichnisstruktur oder gar auf alle drei Varianten gleichzeitig gebannt werden. Als Medien werden CD-R(W), DVD-R(W) und DVD+R(W) unterstützt. Zudem beherrscht das Programm das +VR-Videorecording-Format der +RW-Allianz.

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