Virtualisierung: Jetzt beginnt der Kampf um den Desktop
Unter Desktop-Virtualisierung werden in der Regel zwei technisch sehr ähnliche, vom Anwendungsfall her jedoch recht unterschiedliche Konzepte zusammengefasst. Zum einen die Möglichkeit, auf einem Rechner - Desktop-PC oder Notebook - mehrere virtuelle Maschinen zu betreiben.
Zum anderen jedoch – und das ist die für viele Firmen weitaus interessantere Alternative – lassen sich mit Virtualisierung auf einem zentralen Server mehrere virtuelle Desktops bereitstellen. Der Zugriff darauf kann von unterschiedlichen Endgeräten aus erfolgen.
Die Anbieter geeigneter Software lassen sich zur leichteren Orientierung in drei Gruppen unterteilen: Einige konzentrieren sich darauf, Anwendungen und Daten remote zugänglich zu machen. Andere bemühen sich, Anwendungen zu kapseln und bereitzustellen. Wieder andere beschäftigen sich damit, gesamte Desktop-Umgebung zu kapseln und dafür Remote Access zu ermöglichen. Zusätzlich kämpfen auch die Hardwarehersteller um Marktanteile im lukrativen Virtualisierungsmarkt. Warum ist das Thema jetzt auf einmal so populär?
Inhalt
- Teil 1: Virtualisierung: Jetzt beginnt der Kampf um den Desktop
- Teil 2: Virtualisierung löst die hausgemachten Probleme von Desktop-PCs
- Teil 3: Bekannte Größen: VMware und Parallels
- Teil 4: Stellt Citrix mit dem Xen-Desktop den Markt auf den Kopf?
- Teil 5: HP, Igel Technology und Wyse unterstützen Citrix
