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Webshops für das Weihnachtsgeschäft fit machen

Peter Marwan
|
23. November 2009
Die letzten Wochen des Jahres herrscht Hochbetrieb in Online-Shops. Wer in dieser Zeit Probleme hat, kann die Einbußen kaum noch aufholen. ZDNet stellt Möglichkeiten vor, um im Jahresendspurt am Mitbewerb vorbeizuziehen.

14,3 Millionen Deutsche wollen dieses Jahr Weihnachtsgeschenke im Internet kaufen, schätzt der Bitkom unter Berufung auf Zahlen des Meinungsforschungsinstituts Forsa. Das ist ein Drittel mehr als im Vorjahr und entspricht jedem fünften Bundesbürger ab 14 Jahren. Hinzu kommen weitere 8,6 Millionen, die Interesse am Online-Kauf von Präsenteninteressiert sind, sich aber noch nicht dazu entschieden haben. 1,4 Millionen der Online-Shopper haben ihre Geschenke für Weihnachten bereits im Web gekauft.

In der Altersgruppe von 18 bis 44 Jahren geht jeder Dritte online auf Shopping-Tour. Dagegen wollen nur drei Prozent der Senioren ab 60 Jahren diese Möglichkeit nutzen. Unterschiede gibt auch es zwischen den Geschlechtern: Während 23 Prozent der Männer Geschenke im Web bestellen, sind es bei den Frauen nur 18 Prozent. Besonders fleißige Onlinekäufer sind laut der Forsa-Umfrage Beamte. 41 Prozent von ihnen kaufen Weihnachtsgeschenke im Web. Bei Schülern und Studenten sind es 32 Prozent, bei Arbeitern lediglich 14 Prozent.

Auch der Bundesverband des Deutschen Versandhandels (BVH) ist für das Weihnachtsgeschäft zuversichtlich. Er beruft sich dabei auf Zahlen aus der diesjährigen Allensbacher Computer- und Technik-Analyse. Demnach ist die Zahl der Deutschen, die im Internet einkaufen, um 1,1 auf 32,5 Millionen gestiegen. Die im Auftrag des BVH von TNS Infratest durchgeführte repräsentativen Verbraucherstudie "Distanzhandel in Deutschland 2009" zeigt außerdem, dass die Bundesbürger im gesamten Jahr 21,8 Milliarden Euro und damit 13 Prozent mehr im Internet ausgeben wollen als im Vorjahr. Rund 15,4 Milliarden entfallen auf Online-Umsätze mit Waren, 6,4 Milliarden auf digitale Dienstleistungen wie Downloads von Musikfiles, Online-Tickets und private Übernachtungsbuchungen.

Eine BVH-Mitgliederbefragung zu den Aussichten für das diesjährige Weihnachtsgeschäft ergab, dass 44 Prozent der Unternehmen mit steigenden Umsätzen und 36 Prozent mit Umsätzen auf Vorjahresniveau rechnen. Dazu muss man wissen, dass bereits das Weihnachtsgeschäft 2008 außergewöhnlich gut war: Der Umsatz lag 20 Prozent über dem des Vorjahres, ein Rückgang im Krisenjahr 2009 schien vielen zunächst wahrscheinlich. 72 Prozent der befragten Unternehmen gehen von einer Verbesserung ihrer E-Commerce-Geschäfte in den kommenden 12 Monaten aus und wollen mehr in diesen Bereich investieren.

Außerdem schätzen die BVH-Mitglieder, dass das Weihnachtsgeschäft etwa 20 Prozent ihrer gesamten Online-Umsätze ausmacht. Es stellt damit also ein wichtige Säule dar. Es erfolgreich über die Bühne zu bringen, ist besonders wichtig. ZDNet hat einige Angebote und Hinweise zusammengestellt, die dazu beitragen.

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