Google: Ideenschmiede oder zerstörerischer Moloch?
Google und Werbung
So sollte Anzeigenwerbung eigentlich schon immer aussehen. Das bisherige Modell bevorteilte aber Zwischenhändler, die die tatsächliche oder auch vorgeschobene Informationsknappheit dazu benutzten, die Preise von Anzeigen und damit auch ihre Provisionen hochzutreiben.
Das Werbegeschäft war bislang nicht auf Offenheit und Transparenz aufgebaut. Seine Fundamente waren vielmehr Einfluß, teure Studien und Umfragen sowie persönliche Beziehungen. Das neue Modell gibt Firmen endlich die Möglichkeit, die Menschen zu finden, die sie erreichen wollen und dafür nach einem mehr oder weniger transparenten Preismodell zu bezahlen. Es erhöht den Wert jedes für Werbung ausgegebenen Euros, indem es das damit erreichte weitgehend sichtbar macht.
Inhalt
- Teil 1: Google: Ideenschmiede oder zerstörerischer Moloch?
- Teil 2: Google und der Journalismus
- Teil 3: Google und die Telekommunikation
- Teil 4: Google und Betriebssysteme
- Teil 5: Google und E-Mail
- Teil 6: Google und Werbung
- Teil 7: Fazit
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Warum es im geheimen tun, wenn es doch unter den Augen der Öffentlichkeit viel einfacher geht. Ein paar Personen schmieren, die sagen "Wissen ist Allgemeingut und gehört allen!" und schon sind die Kritiker erstickt.
Die Geimdienste im Vor-DV-Zeitalter (Griechen, Römer, Mittelalter, drittes Reich, die beiden Machtblöcke) hatten nicht das Problem des Datensammelns, sondern des datenauswertens. Selbst zig-Stasi-Spitzel konnten mehr Infos beschaffen, wie die Auswertungsabteilungen verifizieren konnten. Jeder durchschnittliche Geheimagent auf der Welt kann heute mit Kenntnissen in Datenbankprogrammierung, umfangreichere Auswertungen über Personen/-gruppen erstellen ohne dass es jemand merkt oder ein Richter dies erlaubt.
Der Datensammler