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Schnell im Web 2.0: Aktuelle Browser im Benchmarktest

Kai Schmerer
|
11. Dezember 2009

Benchmarktests und Testsystem

Um die Performance von Browsern im Umgang mit Web-2.0-Technologien zu testen, verwendet ZDNet.de die Benchmarks iBench 5.0, SunSpider JavaScript, Futuremark Peacekeeper und Google V8 Version 5. Zusätzliche Tests mit Websites, die für die Darstellung von Bildern das weitverbreitete JavaScript-Plug-in Lightbox verwenden, überprüfen die CPU-Belastung der Browser. Das Laden von fünf statischen Websites (wegen häufig wechselnder Motive würden dynamische Websites mit Werbung reproduzierbare Ergebnisse verhindern) ermittelt den Speicherverbrauch der Kandidaten.

Der iBench ermittelt die Performance der Browser durch Stoppen der Ladezeit von XML-Seiten. Die Webseiten befinden sich auf einem lokalen Webserver. Der SunSpider-JavaScript-Benchmark konzentriert sich voll und ganz auf die Ermittlung der JavaScript-Performance. Hierfür werden aus neun Kategorien wie 3D, Stringverarbeitung, Bitoperationen und Verschlüsselung jeweils mehrere Prozeduren durchgeführt. Um Ungenauigkeiten der einzelnen Prozedur-Durchläufe möglichst gering zu halten, werden die Tests mehrmals durchgeführt.

Google V8 überprüft ebenfalls die JavaScript-Performance. Insgesamt laufen sieben verschiedene Programme ab, aus denen ein Gesamtergebnis generiert wird. Peacekeeper von Futuremark testet die Browser anhand von JavaScript-Code, der von den Sites YouTube, Facebook, Google Mail und Meebo stammt. Aus sechs verschiedenen Tests speist sich das Gesamtergebnis.

Außer iBench sind alle Tests online verfügbar und können von jedem Anwender durchgeführt werden. Selbstverständlich ist auch die Leistungsfähigkeit der Plattformkomponenten für die Browser-Performance von Bedeutung. Im Test kommt ein System mit Intel Core i7 965 3,2 GHz, Radeon HD 4890 und Gigabyte-Mainboard GA-EX58-DS4 zum Einsatz. Der Test der Browser erfolgt mit Windows 7 64 Bit und Mac OS X 10.6.2 Snow Leopard.

Für den Browsertest verwendet ZDNet.de aktuelle Versionen (Safari 4.04, Opera 10.10, Internet Explorer 8) und Beta-Versionen demnächst erscheinender Browser (Chrome 4.0.249.30, Firefox 3.6 Beta 4). Wie die Vergangenheit gezeigt hat, sind die Leistungsunterschiede zwischen späten Beta-Varianten und finaler Version vernachlässigbar. Sobald die finalen Version von Chrome 4.0 und Firefox 3.6 vorliegen, werden die Performancedaten aktualisiert.

Links zu den Benchmarks:

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62 von 68 Lesern fanden diesen Artikel nützlich.

Lesermeinungen zum Artikel

 
von schulte
am 14. Dezember 2009, 11:11 Uhr
Ach - mein armer Opera...
..immer letzter!
Und besser als iExplorer zu sein, ist irgendwie auch kein Trost.

Aber von alten Gewohnheiten trennt man sich nicht so leicht. Der Trend geht ja eh zum Zweit-Browser (FireFox)

Happy Surfing!

schulte
 
von Peter
am 15. Dezember 2009, 00:42 Uhr
AW: Ach - mein armer Opera...
Opera ist in Sachen Bedienung, Anpassung & Funktionalität der Beste.

Die 10 ms Geschwindigkeit, die die anderen Browser schneller sind, fallen sowas von überhaupt nicht ins Gewicht...

Habe damals alle Browser durchprobiert und Opera bedient sich einfach am besten ;)

Firefox ist etwas für die Masse, leicht zu installieren und zum loslegen.
IE ist für alle die es nicht besser wissen (wollen).
Safari außen hui innen pfui.
Chrome ist der datensammelnde Minimalist für Minimalisten :D
 
von Rudolf
am 19. Januar 2010, 10:26 Uhr
AW: AW: Ach - mein armer Opera...
Unterschiede im ms Bereich sind in der Praxis wirklich vernachlässigbar.

Aber bei der Browser-Beurteilung stimmt einiges nicht:
Das Beste in Sachen Komfort und Funktionalität und Sicherheit (wenn man sie nicht abschaltet) ist IE8. Er ist als Standardbrowser nicht ersetzbar.

Opera, auch Safari sind gut nutzbar aber reißen niemand vom Hocker.

Den sich ständig weiter aufblähenden IE-Nachahmer FF hat der deutsche Mainstream für sich entdeckt.

Das wirklich Beste, weil innovativ und schnell, mit immer weniger Komforteinbußen, ist Chrome. Als er auf den Markt kam, konnte ich mir das Lachen nicht verkneifen, lernte aber sehr schnell seine Vorzüge zu schätzen. Sein Vormarsch wird nicht aufzuhalten sein. MfG
 
von D. Goehlsdorf
am 15. Dezember 2009, 08:37 Uhr
AW: Ach - mein armer Opera...
Ja, mich schmerzt es auch immer ein wenig.
Aber: Irgendwie sind all diese Benchmarks zumindest fuer mich nicht allzu aussagekraeftig. Hier z.B. beziehen sich fast alle Tests auf die Javascript-Engine, die bei Opera wohl zugegebenermassen mal grundrenoviert werden muesste.
Die meisten Seiten, die ich besuche, sind jedoch noch nicht derart Javascript-lastig, dass dies fuer mich sonderlich ins Gewicht fallen wuerde. Auch ist es mir bei den meisten Seiten vollkommen egal, ob die Bilder innerhalb von 10 oder 12ms dargestellt werden.
_Echten_ Mehrwert bietet Opera jedoch immer noch in punkto Usability:
1) Die History wird anstaendig gecachet. Innerhalb von 2 Sekunden kann ich mittels Mausgesten locker 10 Seiten zurueckspringen und bekomme dabei extrem schnell Bilder von den gesehenen Seiten. Ich weiss nicht, was bei anderen Browsern schief laeuft, aber das dauert bei Firefox z.B. unertraeglich lange, die meisten Seiten werden komplett neu geladen. (??!?) Und warum es nicht wenigstens die Vor- und Zurueck-Mausgesten in andere Browser geschafft haben verstehe ich einfach nicht (Die Add-Ons fuer Firefox hinken gewaltig und brauchen damit gar nicht erst verglichen zu werden!)
2) Tab-Verwendung: Egal was ich tue, Firefox schafft es doch immer wieder, mir meinen Desktop mit lauter neuen Instanzen vollzumuellen. Dafuer reicht schon ein Klick auf einen Link in einer Email - schon ist ein neuer Firefox zur Stelle. Das nervt gewaltig, nie hat man einen Ueberblick, wo nun der gesuchte Inhalt ist. Zudem bietet Opera eine wesentlich intuitivere Verwendung von Strg-Tab, bei der man immer auf den zuletzt gesehenen Tab zurueckspringt, nicht einfach auf den naechsten Tab.
3) Downloads: Da bekomme ich bei Firefox die Krise, Downloads landen dauernd in irgendeinem Verzeichnis, ich bekomme auch immer nur heraus, wo, indem ich in die Einstellungen wandere (Besonders nervig, wenn man an einem fremden Rechner sitzt). Opera fragt jedesmal artig, wo mein Download hin soll und in dem Extra-Tab (!!! kein weiteres Fenster bitte !!!) kann ich jederzeit Einzelheiten erfahren. Downloads koennen pausiert, gestoppt, fortgesetzt und neu gestartet werden, sogar Bittorrent-Downloads sind moeglich. Und nun auch noch Uploads mit Opera Unite.

So koennte ich eine ganze Weile weitermachen - Opera mag zwar in den Benchmarks immer etwas hinterherhinken, die tatsaechliche Arbeitsgeschwindigkeit ist zumindest bei mir jedoch immer noch deutlich hoeher als bei anderen Browsern

Mfg,
D. Goehlsdorf
 
von Jodel
am 19. Januar 2010, 21:58 Uhr
AW: AW: Ach - mein armer Opera...
würdest du dich mit dem FF mal ausseinandersetzen, würdest du merken dass man das mit den DL und den Tabs einfach einstellen kann. Aber hauptsache am mainstream rumgemault.
 
von schulte
am 15. Dezember 2009, 12:58 Uhr
AW: Ach - mein armer Opera...
Ich danke allen für die ehrliche und tief empfundene Anteilnahme

Opera Rocks! (Ok - ein wenig)

Schöne Weihnachten und Guten Rutsch

Beste Grüße

schulte
 
von gerd
am 17. Dezember 2009, 16:38 Uhr
Opera
Ich habe Opera schon eingesetzt,als es noch eine Kaufversion war.

Das,was bei den anderen als revolutionäre Neuheit gepriesen wurde,hatte Opera

schon einige Monate vorher!

Tabbet Browsing war für die Konkurrenz noch kein Begriff,da hatten die Nor-

weger schon die nächste Neuerung am erproben.

Darum merke: Klein aber fein!

gruß Gerd
 
von Opera lebt
am 13. Januar 2010, 17:48 Uhr
AW: Opera
Wie man den aktualisierten Benchmark-Charts entnehmen kann, scheinen die Norweger in Sachen Geschwindigkeit zulegen zu können. Opera 10.5 Alpha ist in einigen Tests jetzt der schnellste Browser. Das lässt hoffen.
 
von kurtus
am 25. Januar 2010, 11:26 Uhr
Opera tut's
Ich kann den geschilderten Vorzügen -Operaselbverständlichkeiten die man noch ergänzen könnte- nur zustimmen. Trotz Zweitbrowser FF mag ich auf meinen Opera inkl. M2-Mailklienten nicht verzichten die Unterschiede sind mir immer wieder deutlich vor Augen. Es ist so: jahrealte Operafeatures werden von anderen Browsern als Neuheiten verkauft, und das wird wohl auch so bleiben :)
 
von Damian
am 1. Februar 2010, 21:06 Uhr
komisches Fazit
wieso spielt Opera 10.5 im Fazit keine Rolle?

"alpha" ok, aber man sollte doch vielleicht darauf hinweisen dass Opera nun auch i.S. Leistung oben mitspielt.

i.S. Benutzerfreundlichkeit ist er eh top, kein anderer ist so idiotentauglich.

... und angeblich ist er ja auch (ohne add-ons) sicherer als andere.
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