Beschreibung:
Adobe hat eine neue Version seines kostenlosen PDF-Viewers[1] veröffentlicht. Adobe Reader X kann ab sofort für Windows XP[2], Vista[3], 7[4], Server 2003[5] und 2008[6] sowie Mac OS X heruntergeladen werden. Eine mobile Version hat Adobe zudem für Geräte mit Googles Mobilbetriebssystem im Android Market bereitgestellt.
Zu den Neuerungen der Desktop-Version gehört eine Notiz- und Hervorheben-Funktion zur Kommentierung von PDF-Dokumenten. Auch können nun mehr unterschiedliche Inhalte betrachtet werden, darunter Zeichnungen, E-Mails, Tabellen, Videos und andere Multimedia-Elemente.
Die Sicherheit der Anwendung verbessert Adobe mit einem "geschützten Modus", der die Ausbreitung von Schadprogrammen verhindern soll. Reader X führt JavaScript-Programme, das Rendern von 3D-Darstellungen und andere Prozesse in einer Sandbox aus. Dieser "Sandkasten[7]" soll in erster Linie verhindern, dass sich Schadsoftware, die über PDF-Dateien eingeschmuggelt wurde, auf dem System des Anwenders dauerhaft installiert. Außerdem haben Skripte innerhalb einer PDF-Datei dadurch keinen Zugriff auf andere Systemprozesse, Systeminformationen und das Dateisystem.
"Mit Reader X für Android haben wir einige der wichtigsten Features adressiert, nach denen unsere Nutzer gefragt haben", schreibt Produktmanager Steve Gottwals[8] in einem Blogeintrag. Die neue Version liefere Unterstützung für Tablets[9], eine Suchfunktion und die Möglichkeit, PDF-Portfolios und passwortgeschützte PDF-Dateien zu öffnen. Reader X für Android[10] stehe in insgesamt 13 Sprachen, darunter auch Deutsch, zur Verfügung.
Anfang der Woche hatte Adobe die sofortige Verfügbarkeit von Acrobat X und der neuen Online-Dienste für den Dokumentenaustausch via Acrobat.com bekannt gegeben. Das Release bringt unter anderem einen Aktionsassistenten, der die Automatisierung wiederkehrender Abläufe erleichtert, und eine bessere Integration mit SharePoint[11].
Fazit
Adobes PDF ist als Standard im Web etabliert. Neben dem Erfinder des PDF-Formats bieten auch andere Firmen (Foxit[12], Nitro[13]). Laut Studie des Sicherheitsspezialisten[14] zielen 80 Prozent der Angriffe auf die Reader-Plug-ins in Browsern, sodass eine regelmäßige Aktualisierung besonders wichtig ist.
Hinweis:
Alternative Download-Möglichkeit: get.adobe.com/de/reader/otherversions/[15]
Als Alternative zum Adobe Reader bietet sich PDF-XChange Viewer[16], der über interessante Funktionen wie dem Export als JPG verfügt.
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