Windows 7 ohne Internet Explorer: Das steckt dahinter
Nach dem Media Player hat die EU jetzt auch den Internet Explorer in Visier genommen und damit auf Beschwerden von Opera und anderen Konkurrenten reagiert. Die Behörde will erreichen, dass Microsoft dem Anwender mehrere Browser zur Auswahl einbindet. Da der Softwarekonzern nicht die Anwendungen von Wettbewerbern vertreiben möchte, hat man sich in Redmond für Windows 7 etwas anderes überlegt: die Auslieferung komplett ohne Browser. OEMs können dann entscheiden, ob und welcher Browser vorinstalliert sein soll. Anwender, die ihr Windows im Handel kaufen, müssen selbst aktiv werden.
Um eine Version ohne Browser zu kennzeichnen, stellt Microsoft ein "E" an das Ende des Produktnamens, zum Beispiel Windows 7 Home Premium E. Die E-Varianten werden in 23 Sprachen sowie in 32- und 64-Bit erhältlich sein.
Aus technischer Sicht ist die Realisierung der neuen Produktvariante kein Problem, denn Microsoft hat bereits vorgesorgt. Seit Build 7048 kann neben anderen Komponenten auch der Internet Explorer 8 deaktiviert werden. Aber was bedeutet das in der Praxis? ZDNet erklärt die Hintergründe.
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