Internet Explorer in der Kritik: Sind die Alternativen besser?
Der Browsermarkt ist ein gutes Beispiel für die Folgen eines Monopols. Microsoft hat mit der Integration des Internet Explorer in die Windows-Betriebssysteme den damaligen Haupt-Konkurrenten Netscape in die Bedeutungslosigkeit verwiesen.
Seit der marktbeherrschenden Stellung Microsofts im Browser-Markt tut sich beim Internet Explorer nicht mehr viel. Technische Neuerungen äußern sich im Wesentlichen durch das Stopfen von Sicherheitslöchern. Tabbed-Browsing und Schutz vor Werbeeinblendungen sind Features, die man beim Internet Explorer vergeblich sucht. Immerhin hat Microsoft mit dem letzten Programm-Update einen Schutz vor Pop-Up-Fenstern integriert.
Ein weiteres Beispiel für den Innovations-Stillstand beim Internet Exlorer ist dessen integrierte Suchfunktion. Diese erlaubt in der Standardeinstellung lediglich die Suche auf dem Microsoft eigenen MSN-Server. Im Options-Menü wird immerhin die Alternative Lycos angeboten. Google dürfte auch Microsoft bekannt sein. Da der Monopolist aber seine eigene Such-Engine promoten will und ähnlich wie im Browser-Krieg, Google im Markt für Such-Maschinen am liebsten verdrängen würde, können Internet-Explorer-Anwender über die Such-Funktion des Microsoft-Browser Google nicht ansteuern.
Es sind also zahlreiche Gründe vorhanden, den Internet Explorer einfach abzuschalten und einen modernen Browser zu installieren, der die Produktivität des Anwenders deutlich erhöht.
Inhalt
- Teil 1: Internet Explorer in der Kritik: Sind die Alternativen besser?
- Teil 2: Die Alternativen
- Teil 3: Der Test: i-Bench 5.0
- Teil 4: i-Bench 5.0: HTML Load Speed
- Teil 5: i-Bench 5.0: XML Load Speed
- Teil 6: i-Bench 5.0: Javascript
- Teil 7: i-Bench 5.0: Java / Acrobat Reader
- Teil 8: Fazit
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