Vom Ende der deutschen PC-Industrie
Erinnern Sie sich noch an Escom oder Vobis? Ende der 80er bis Mitte der 90er gehörten diese Handelsketten nach Stückzahlen zu den größten Computerherstellern Deutschlands. Auch im internationalen Vergleich standen sie nicht schlecht da. Doch das ist lange Vergangenheit.Seitdem sind viele Firmen aufgetaucht und wieder verschwunden. Namen wie Commodore, Schneider, Peacock (später Actebis) oder Waibel standen für PCs made in Gemany. Nun ist nach Lintec offenbar auch Maxdata an der Reihe, sich wenig ruhmvoll zu verabschieden.Da fragt man sich, warum es im deutschsprachigen Raum kaum einem PC-Hersteller gelingt, auf lange Sicht zu überleben. Wobei FSC vielleicht die Ausnahme ist, die die Regel bestätigt. Sicher, die Herstellung und der Vertrieb von PCs sind extrem preissensitiv und die Margen verschwindend klein. Aber dass man unter diesen Bedingungen nicht nur überleben, sondern sogar erfolgreich sein kann, zeigt beispielsweise Dell.
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