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Nicht überzeugend: GeforceFX mit vielen Schwächen

Kai Schmerer
|
12. Februar 2003
Der GeforceFX ist mit 125 Millionen Transistoren derzeit der komplexeste Grafikchip. Trotzdem gelingt es dem FX nicht, den mit "nur" 107 Millionen elektronischen Schaltungen ausgestatten Radeon 9700 Pro zu übertrumpfen.

letzte Änderung: 17. Februar 2003

Nvidias Plan, mit der GeforceFX wieder die Spitze bei der Grafikchip-Performance zu übernehmen, ist gescheitert. Lediglich bei der Leistungsaufnahme ist der neue Chip mit 75 Watt einsame Spitze. Die Kühlung entspricht zumindest mit dem ZDNet vorliegenden Treiber eher einem Fön als einer Grafikkarte. Dies hat bereits einige Zeitgenossen über neue Einsatzbereiche der GeforceFX nachdenken lassen.

Erweiterter Einsatzzweck der Nvidia GeforceFX
Die neue GeforceFX besitzt nicht zufällig einen leistungsstarken aktiven Kühler. Daher sind im Internet schon einige Fotos über zusätzliche Verwendungsmöglichkeiten der Nvidia-Karte aufgetaucht.

Der Hauptunterschied der GeforceFX zum derzeit leisungsfähigsten Grafikchip Radeon 9700 Pro von ATI ist neben der Lautstärke das Speicherinterface des Chips. Anders als ATI, die bei der Radoen 9700 Pro eine 256-Bit-Speicheranbindung realisiert haben, setzt Nvidia beim GeforceFX auf eine 128-Bit-Lösung. Durch die Verwendung von DDR-II-Bausteinen erzielt Nvidia allerdings in etwa den gleichen Speicherdurchsatz wie ATI mit DDR-Ram. Besonders effektiv scheint dieser allerdings nicht zu sein, wie die vielen Benchmarks zeigen. Über die in Bezug auf die Speicherperformance wichtige Kenngröße, der Speicherzugriffszeit, schweigen sich beide Firmen aus.

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