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IFA-Trends 2005: Mobil, flach und mit riesigem Speicher

Susann Naumann
|
1. September 2005

Digitalkameras und Camcorder

Ein weiterer Publikumsmagnet auf der diesjährigen Funkausstellung dürften die Stände der Hersteller für Digitalkameras und Camcorder sein. Wie schnell die Entwicklung bei Digitalkameras voranschreitet, belegt die Zahl der Megapixel in der Einsteigerklasse: Spendierten die Hersteller ihren Kameras bis vor kurzem nur zwei oder drei Megapixel, so sind es heute mindestens vier Millionen Pixel. Weitere Verbesserungen sind höhere Lichtempfindlichkeit und ein schnelleres Auslösen. Damit dürften künftig auch Schnappschüsse besser gelingen.


ZDNet Video
Video: JVC Everio

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Neuerungen präsentiert die IFA auch für Hobbyfilmer. Vor zehn Jahren geboren, wartet die digitale Videokamera in diesem Jahr mit zahlreichen Innovationen auf. So filmen immer mehr Camcorder im Seitenverhältnis 16:9 und präsentieren damit auch auf LCD- oder Plasma-Bildschirmen breite Bilder ohne störende Balken. Abschied nehmen von der Kassette heißt es auch bei vielen Camcordern. So benutzen viele der Geräte heute Speicherkarten, eingebaute Festplatten oder kleine, wechselbare Festplatten, die so genannten Microdrives. Auf einem Microdrive mit sechs Gigabyte Speicherkapazität lässt sich ein Film von 90 Minuten Länge in DVD-Qualität unterbringen.

Die Festplatten der Kameras von JVC (Everio G-Serie), die im Gerät eingebaut sind, bringen es auf eine Speicherkapazität von 20 beziehungsweise 30 Gigabyte. Damit entfällt ein umständliches Hantieren mit Wechselmedien. Denn je nach Festplattengröße können mit den Geräten bis zu 10,5 Stunden lange Videos in DVD-Qualität gedreht werden.

Mit dem "digitalen Bilderrahmen“ hat sich Philips einen besondern Gag für alle Camcorder-Fans ausgedacht: Das "Digital Photo Display“ ist mit einem 16,5 Zentimeter großen LCD-Bildschirm ausgestattet und präsentiert Fotos nach Angaben des Herstellers gestochen scharf. Unterstrichen wird die Wirkung des Hinguckers durch einen silber-transparenten Rahmen.

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Lesermeinungen zum Artikel

 
von Bernhard Rietzl
am 4. September 2005, 16:30 Uhr
AD/DA
>> Zu haben ist die schöne neue Welt der Bilder aber nur mit Hilfe von so genannten DVB-T-Receivern beziehungsweise Set-Top-Boxen. Diese wandeln die analogen Signale in digitale um.

Falsch. Die Set-Top-Box wandelt die digital ausgestrahlten Signale in die für die alten analogen Fernseher verständlichen analogen Signale um.

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