DVB-T: Das so genannte Überall-Fernsehen im Praxistest
Empfang innerhalb von Gebäuden
Die bei vielen DVB-T-Lösungen mitgelieferten kleinen Stabantennen bieten in Gebäuden nur bei optimaler Empfangssituation ein brauchbares Ergebnis. Teilweise passiert es, dass einige Programme gar nicht oder nur schlecht empfangen werden. Das liegt daran, dass die Sender unterschiedlich stark ausgestrahlt werden. So ist zwar mit einer Stabantenne der Empfang der großen Sender wie ARD oder RTL zwar noch möglich - Eurosport ist beispielsweise aber in vielen Fällen nicht mit einer Stabantenne in geschlossenen Gebäuden zu empfangen.
Eine Stabantenne kann ausreichen, muss aber nicht. Besser sind so genannte aktive Antennen, die dank eines eingebauten Verstärkers den Empfang verbessern. Allerdings können auch diese Varianten für eine perfekte Übertragung nicht garantieren. Im Test ist die Hama-Zimmerantenne mit 22 db Leistung nicht ausreichend. Erst das stärkere Modell mit 36 db liefert brauchbare Ergebnisse. Doch auch hier sind Bild- und Tonaussetzer bei manchen Sendern (Eurospsort) zu verzeichnen.
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| Eine aktive Antenne kann den Empfang verbessern. Ein Allheilmittel stellen diese Antennenarten jedoch nicht dar. Die Hama-Zimmerantenne mit 22 db Leistung (Bild oben) sieht zwar schick aus, liefert im Praxistest unter ungünstigen Bedingungen aber keine brauchbaren Resultate. Erst das stärkere Modell mit 36 db kann überzeugen. |
Inhalt
- Teil 1: DVB-T: Das so genannte Überall-Fernsehen im Praxistest
- Teil 2: DVB-T: Vorteile bei Mobilität und Bildqualität
- Teil 3: Empfang innerhalb von Gebäuden
- Teil 4: Empfang im Freien
- Teil 5: Windows XP Media Center Edition 2005
- Teil 6: Artec T1 USB TV Box
- Teil 7: Hauppauge Win TV Nova-T-PCI / DEC 2000-T
- Teil 8: KNC One TV Station DVB-T Plus
- Teil 9: Pinnacle PCTV 200e
- Teil 10: Terratec Cinergy T2 und Cinergy 1400 DVB-T
- Teil 11: Twinhan Magic Box und Vision DTV Ter PCI
- Teil 12: Fazit







leider haben Sie auch in diesem Beitrag über DVB-T nicht darauf hingewiesen, dass VPS Signale nicht übertragen werden, oder habe ich etwas übersehen? Die zeitgerechte Aufzeichnung von verschobenen Sendungen ist somit nicht möglich.
Dies schrieb ich schon einmal, vor vielen Monaten, an dieser Stelle.
HG
Auch das digitale Satellitenprogramm kennt kein VPS mehr, wohl aber noch das analoge.
Dennoch ist bei DVB-T die Empfangsqualität einem Datenstream eines DVB_S nicht gleichzusetzen, da hier die Datenrate deutlich höher liegt, bei DVB-T äußern sich zum Beispiel schnell bewegte kontrastreicher Bilder (Fußballspiel auf Rasen) doch in unterscheidlich guten Bildern, wobei die privaten deutlich schlechter abschneiden.
Bei der Bildqualität ist digital nicht unbedingt besser!
DVB-T ermöglicht es aber über eine Frequenz 4 Sender abzustrahlen.
Damit haben wir das, was wir nie brauchten: Werbung satt, reine Verkaufssendungen, Wiederholungen von Filmen aus den Sechzigern, Nachmittagstalkshows mit dem Thema "sollten Alte überhaupt noch sex haben" usw. Wer meint dies sei reine Ironie, der hat recht!
Alle werden gezwungen, pro Gerät/Recorder einen Receiver zu kaufen.
Selbst im berliner Kabelfernsehen habe ich jetzt typische Digitalfehler:-((((
1.für 600.- Euro Empfangsgeräte gekauft, dabei 3x umtauschen müssen,da die gerätr schlichtweg SChrott waren, Radix Twin DTR-9000 mit schlechtem Empfang,ungenügenden Ausgängen mit FBAS signal statt RGB oder S-vhs im videobereich, ganz schlimm. Die bilder sind durchweg bei schnellen Bewegungen verpixelt, egal welcher Receiver, teils komplett Ausfall.Fazit: eine DEUTLICHE Verschlechterung in der Qualität. ganz zu schweigen von den nervigen Zusatzfernbedienungen. Ich möchte nur eine PErson erleben, die mir diesem System hochzufrieden ist.
Hoch lebe die digitale Welt..
MFG.
Aber viele private Sender schicken neuerdings gar keine EPG-Infos mehr. Und wenn nur für max. 3 Tage im vorraus.
VPS müßte implementiert werden !
Achso: Die Artec-Box ist der Twinhan derart ähnlich, daß sich einige Revisionen auch mit der Twinhan-Software betreiben lassen. Bei der lassen sich übrigens die Sender in eine gewünschte Reihenfolge bringen.
Ich brauche Lösungen und keine neuen Probleme.
Entfernung zum Fernsehturm ca. 3 Km.
1) Artec T1 - Ton aber kein Bild
2) Cinergy T2 - weder Ton noch Bild
3) TwinHan Magic Box - sofort Bild und Ton
Habe mir jetzt dazu noch eine aktive Antenne gekauft und auch die ARD ist jetzt gut zu empfangen.
Bliebe zum Schluß nur die Frage zu klären, warum ausgerechnet die ARD mit dem, mit Abstand, schwächsten Signal ausgestrahlt wird.
Beide Lösungen zeigen die gute Bildqualität, wenn denn die Software mal stabil läuft. Aber Bildeinfrieren und Tonstörungen sind auch bei normalen Empfängern ohne PC der tägliche Genuß.
Der PC war erheblich besser wie die sogenannten "Systemvoraussetzungen", die von den Herstellern angegeben werden. Die Empfangsleistung der Dach-Antenne war auch sehr gut.
Beide Lösungen scheitern an der unausgereiften Software und dem "Bedienkomfort" der Software. Mit der Technisat war ein mehrmaliges Starten während eines 90 Min. Films normal, die haupage bietet eine Software, die weder stabil noch überhaupt sinnvoll bedienbar ist.
Versuche, den PC als Video-Recorder zu nutzen scheitern.
Die Programmierer und Entwickler werden wohl noch einige Jahre brauchen, um die PC und Karten alltags tauglich zu machen.
Ich kann nur jedem abraten!!!!!!