Windows 10: Jüngstes Redstone-4-Build bringt neue Funktion „Near Share“

Sie erleichtert das Teilen von Dateien. Near Share überträgt Fotos oder Dokumente per Bluetooth an Computer in der näheren Umgebung. Weitere Neuerungen betreffen den Browser Edge und die Einstellungen-App.

Microsoft hat die Vorabversion des Redstone-4-Updates für Windows 10 aktualisiert. Im Fast Ring des Windows Insider Program ist seit gestern Abend das Build 17035 erhältlich, das eine neue Funktion und auch eine wichtige Einschränkung mit sich bringt: Near Share soll die Weiterleitung von Dateien an andere PCs erleichtern – allerdings derzeit nur auf Rechnern mit Intel-Prozessoren, da das Build 17035 nicht auf Rechnern mit AMD-CPUs funktioniert.

Logo Windows 10 (Bild: Microsoft)Near Share überträgt Dateien drahtlos oder per URL auf PCs, auf denen ebenfalls das Build 17035 läuft. Die Funktion, die auf Bluetooth basiert, lässt sich über das Action Center oder in den Einstellungen aktivieren. Anschließend steht sie in allen Apps zur Verfügung, die das Teilen von Dateien erlauben, also beispielsweise im Dateiexplorer, in Microsoft Edge und in der Fotos-App.

Das Feature ist eine Ergänzung zur Teilen-Funktion von „Continue on PC“. Sie ist jedoch auf den Austausch zwischen mobilen Geräten mit Android oder iOS und Windows-10-PCs beschränkt.

Nutzer in den USA, Großbritannien und Australien finden zudem im neuen Microsoft-Store – dem ehemaligen Windows Store – nun auch Hardware. Den Anfang machen Microsofts Surface-Produkte.

Weitere Neuerungen betreffen unter anderem den Browser Edge, der es nun erlaubt, einzelne Tabs stumm zu schalten. Außerdem unterstützt Edge nun elektronische Bücher im EPUB-Format. Neu ist auch eine Funktion zur Begrenzung der Bandbreite für Windows-Updates. Zudem haben die Entwickler erneut die Einstellungen-App optimiert.

In einem Blogeintrag listet Microsoft zudem weitere Fehlerkorrekturen. Sie betreffen unter anderem Edge, den Microsoft Store, OneNote, die Bildschirmtastatur, das Startmenü und Cortana. Entwickler weist das Unternehmen darauf hin, dass das Debugging von Apps für die Universal Windows Platform (UWP) wieder funktioniert. Zudem wurden noch nicht alle Probleme beseitigt, die Funktionen von Mail, Cortana und Narrator einschränken. Außerdem prüft Microsoft Berichte, wonach in bestimmten Win32-Anwendungen Auswahlboxen fehlen.

Der derzeit noch Redstone 4 genannte Nachfolger des Fall Creators Update soll im März oder April 2018 erscheinen. Auch im kommenden Jahr soll es zwei Funktionsupdates für Windows 10 geben. Das zweite ist für September oder Oktober geplant.

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[mit Material von Mary Jo Foley, ZDNet.com]

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