Mi Notebook Air 13.3 mit NVMe-SSD für unter 650 Euro erhältlich

Das Xiaomi Mi Notebook Air 13,3 (2017) ist mit dem Kaby Lake-Prozessor Core i5-7200U, 8 Gigabyte RAM, einer Geforce MX150 sowie einer schnellen Samsung-NVMe-SSD mit 256 GByte Kapazität ausgestattet.

Das Windows-10-Notebook Xiaomi Mi Notebook Air 13.3 ist beim chinesischen Online-Versender Gearbest derzeit wieder einmal im Angebot. Mit dem Rabattcode „MiAir13NEW“ kostet das Gerät statt 654,77 nur 646,26 Euro.

Bei dem Aktionsmodell handelt es sich um die im Juni vorgestellte 2017er Variante, die über einen Fingerabdrucksensor verfügt und mit einem Kaby Lake-Prozessor Core i5-7200U, 8 GByte RAM, Geforce MX150 sowie einer schnellen Samsung-NVMe-SSD mit 256 GByte Kapazität ausgestattet ist.

Xiaomi Mi Notebook Air 13.3 für 646 Euro (Screenshot: ZDNet.de)

Bis die Bestellung beim Kunden in Deutschland ankommt, vergehen zwischen 7 bis 15 Werktage. Zusätzlichen Kosten wie Einfuhrumsatzsteuer entfallen in der Regel, weil der Versand über Großbritannien oder einem anderen EU-Land erfolgt. Hierfür muss man allerdings im Warenkorb die Versandoption Priority Line – Germany Express wählen. Einen Rechtsanspruch auf zollfreie Zustellung gewährt Gearbest allerdings nicht.

HIGHLIGHT

Xiaomi Mi Notebook Air 13.3 (2017) im Test

Das Xiaomi Mi Notebook Air 13.3 sieht nicht nur schön aus, sondern ist auch sehr gut verarbeitet. Für weniger als 700 Euro gibt es an der Ausstattung mit aktuellem Kaby-Lake-Prozessor, Geforce MX150, 8 GByte RAM und einer schnellen NVMe-SSD von Samsung mit 256 GByte Kapazität nichts zu meckern. Kritik verdient allerdings die Speicherkonfiguration.

 

Mi Notebook Air 13,3 mit Fingerabdrucksensor (Bild: Xiaomi)

Xiaomi Mi Notebook Air 13.3 mit NVMe-SSD

Als SSD verbaut Xiaomi eine 256 GByte große NVMe-Variante. Dabei handelt es sich um die OEM-Version der Samsung SSD 960 EVO mit der Bezeichnung PM961. Sie bietet gegenüber herkömmlichen SATA-SSDs eine erhebliche Leistungssteigerung.

Mi Notebook Air 13 2017: Fingerabdrucksensor im Touchpad (Bild: Xiaomi)Mi Notebook Air 13 2017: Fingerabdrucksensor im Touchpad (Bild: Xiaomi).

Die Verarbeitungsqualität des Geräts ist tadellos und entspricht in etwa der des vor einem Jahr vorgestellten 12,5-Zoll-Modell. Im ZDNet-Test hinterlässt es insgesamt einen sehr guten Eindruck. Die vorinstallierte chinesische Windows-Version kann problemlos durch eine deutschen Variante inklusive Aktivierung ausgetauscht werden.

Wer den Import aus China nicht scheut und mit dem amerikanischen Tastaturlayout klarkommt, erhält ein sehr schönes Windows-10-Gerät. Für die Nutzung des USB-S-Netzteils ist außerdem ein Stromadapter nötig.

Ein Test mit Linux Mint Sonya 18.2 verlief mit dem 12.5-Zoll-Modell ebenfalls problemlos. Auch das 13,3-Zoll-Modell kann mit Linux betrieben werden. Allerdings gibt es keinen Treiber für den Fingerabdrucksensor. Die Nvidia-Grafikkarte produziert unter Linux einige Pixelfehler. Mit der Intel-GPU gibt es hingegen unter Linux keine Probleme.

HIGHLIGHT

Xiaomi Mi Notebook Air 12.5 im Test

Mit dem Mi Notebook Air 12.5 bietet der chinesische Hersteller Xiaomi ein Windows-10-Gerät, das nicht nur hinsichtlich Design und Gewicht überzeugen kann. Auch Akkulaufzeit und Performance sind in Ordnung. Und der Preis erst recht. Ein paar Einschränkungen gibt es aber auch.

Gegenüber dem 13,3-Zoll-Modell aus dem Vorjahr hat Xiaomi mit der Geforce MX150 eine neue Nvidia-GPU integriert. Des Weiteren bietet das Mi Notebook Air 13,3 einen USB-C-Anschluss, einen Full-Size-HDMI-Port, zwei USB-3.0-Buchsen und einen Kopfhöreranschluss.

In Sachen Performance bringt das 13,3-Zoll-Modell jedoch nicht alle PS auf die Straße. Grund dafür ist die Konfiguration der Speicheranbindung, die nur im Single-Channel-Modus erfolgt. Insgesamt kann sich die Leistung aber dennoch sehen lassen.

Mi Notebook Air 13,3 (2017) mit KDE Neon (Bild: ZDNet.de)Mit Linux kann das Xiaomi Mi Notebook Air 13.3 ebenfalls betrieben werden. Allerdings wird der Fingerabdrucksensor nicht erkannt. Auch eine Treibersuche verläuft ergebnislos. Und für die Geforce MX150 muss ein proprietärer Treiber von Nvidia installiert werden, der allerdings Pixelfehler verursacht. Mit der Intel-GPU gibt es unter Linux hingegen keine Probleme (Bild: ZDNet.de).

Weitere Informationen

Themenseiten: Gearbest, Samsung-SSD-Special, Xiaomi

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