Dropbox stellt Showcase vor und führt Dropbox Professional ein

Das Professional-Abo kombiniert bekannte Dropbox-Features mit neuen Funktionen für Einzelnutzer. Dropbox Showcase ist erstmals verfügbar und soll alles verbinden, was für die Kommunikation mit Kunden erforderlich ist. Das für Selbständige gedachte Dropbox Professional kostet jährlich 199 Euro.

Mit Dropbox Professional bietet der Online-Speicherdienst einen neuen Service für Selbständige und Freiberufler an. Das Angebot kombiniert bereits bekannte Dropbox-Features für Speicherung, Freigabe und Support mit neuen Funktionen für Einzelnutzer. Der Service ist ab sofort für 199 Euro jährlich verfügbar und schließt 1 TByte Speicher ein. Bei monatlicher Abrechnung fallen 19,99 Euro an.

„Kreative, Freelancer und kleine Unternehmen können immer größere Projekte bewältigen und müssen darüber hinaus immer flexibler sein“, begründet Dropbox-Produktchef Todd Jackson das Angebot. In dieser neuen Arbeitswelt sei es essenziell, stets einen überragenden ersten Eindruck zu hinterlassen. „Mit Dropbox Professional können Selbstständige ihren Workflow auf viele verschiedene Arten neu organisieren. Außerdem können sie sich von der Masse abheben, indem sie ihre Arbeit auf individuell zugeschnittene Art und Weise freigeben – wesentlich effektiver als per E-Mail.“

Ein fertiges Showcase (Bild: Dropbox)Ein fertiges Showcase (Bild: Dropbox)

Erstmals verfügbar wird Dropbox Showcase, das alles verbinden soll, was für die Kommunikation mit Kunden erforderlich ist. Es soll auf neue Weise erlauben, die eigene Arbeit in einer einzigen, professionell gestalteten Seite zu präsentieren. Die Idee dahinter ist, eine Geschichte zu erzählen, statt die Arbeit in einer Linksammlung oder E-Mail-Anhängen zu verbergen. Voransichten, angepasste Layouts und informative Untertitel sollen dazu beitragen, dass die Adressaten die richtigen Inhalte im richtigen Zusammenhang sehen.

Showcase soll sich etwa für Architekten, Designer, Vertriebsmitarbeiter und sonstige Profis eignen, die mit großen Dateien umgehen müssen. Durch die Synchronisation mit Dropbox bleibt die Präsentation auf dem aktuellsten Stand, auch wenn Änderungen erfolgen, nachdem das Showcase bereits mit einem Kunden geteilt wurde. Darüber hinaus können die Nutzer verfolgen, wer sich in einem Showcase Dateien ansieht, sie herunterlädt oder kommentiert. „Statt mit zahllosen E-Mails nachzusetzen, können Sie sich beruhigt zurücklehnen, da Sie genau wissen, was Ihre Kunden gesehen haben“, stellt Dropbox als Vorteil heraus.

Im Professional-Abonnement enthalten ist weiterhin Dropbox Smart Sync, das im Januar für Teams veröffentlicht wurde. Mit Smart Sync werden in der Cloud gespeicherte Dateien unter Windows und macOS als Platzhalter im Datei Explorer respektive im Finder integriert. Nutzer erhalten so direkt auf dem Desktop Zugriff auf jede Datei in ihrer Dropbox und auf jeden für sie freigegebenen Ordner.

Diese Dateien belegen kaum Speicherplatz, bis sie tatsächlich abgerufen werden, da eben nur der Platzhalter auf dem Desktop abgelegt wird. Nutzer und Teams haben so die Möglichkeit, lokal gespeicherte Daten in Dropbox auszulagern, um auf den Geräten Speicherplatz frei zu machen. Die Dateien werden nach wie vor auf dem Desktop angezeigt und auch dann, wenn sie online bearbeitet werden, automatisch mit der lokalen Festplatte synchronisiert.

Als weitere Features von Dropbox Professional verfügbar sind fortgeschrittene Methoden für die Datenfreigabe, darunter Freigabe-Passwörter und Links, die nur zeitlich begrenzt gültig sind. Dazu kommt eine detaillierte Aufstellung zur Betrachtung der Dateien – aus ihr geht etwa hervor, wann jemand zuletzt eine Datei angesehen hat. Vor Datenverlusten soll eine 120-tägige Versionshistorie schützen. Im Rahmen des Abonnements verspricht Dropbox außerdem einen priorisierten Chat-Support durch geschulte Mitarbeiter.

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Themenseiten: Cloud-Computing, Dropbox, Zusa

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