Windows 10: Microsoft verteilt erstes Redstone-4-Build an alle Insider

Es enthält bereits neue Funktionen. Cortana Collections erstellt Listen zu Interessengebieten des Nutzers wie Filmen, Restaurants oder Rezepten. Die Verwaltung von Autostarteinträgen erfolgt künftig über die Einstellungen von Windows 10.

Microsoft hat Ende vergangener Woche eine neue Vorabversion von Windows 10 veröffentlicht. Beim Build 17017 handelt es sich um die erste Vorschau auf den Redstone 4 genannten Nachfolger des Fall Creators Update, der nun allen Teilnehmern des Windows Insider Program zur Verfügung steht, die den Fast Ring abonniert haben. Zuvor waren Redstone-4-Builds nur wenigen Nutzern vorbehalten, die im Sommer die kurzzeitig verfügbare Option „Skip Ahead“ gewählt hatten.

Logo Windows 10 (Bild: Microsoft)Die neue Preview bietet bereits einige Neuerungen. Laut Microsoft haben die einzelnen Teams jedoch gerade erst begonnen, neuen Code einzureichen. Neu sind unter anderem die sogenannten Cortana Collections, die jedoch zum Start englischsprachigen Nutzern in den USA vorbehalten sind.

Demnach legt der digitale sprachgesteuerte Assistent von Windows 10 nun Sammlungen zu Themen wie Shopping, Restaurants, Rezepte oder Bücher an, für die sich der Nutzer interessiert. Aus diesen Listen sollen Nutzer die Dinge auswählen, die ihnen tatsächlich gefallen. Cortana wiederum soll aus der Auswahl lernen und so seine Vorschläge verbessern.

Darüber hinaus sollen künftig bestimmte proaktive Informationen und Benachrichtigungen, die Cortana erzeugt, im Action Center erscheinen. Microsoft reagiert damit nach eigenen Angaben auf Rückmeldungen von Kunden, die die Aufteilung bestimmter Informationen zwischen Cortana und dem Action Center als verwirrend empfanden. Diese neue Funktion soll nun schrittweise eingeführt werden. Mit dem Build 17017 bietet Cortana keine proaktiven Inhalte mehr an. Mit künftigen Builds sollen diese Inhalte dann im Action Center erscheinen.

Das für März 2018 geplante kommende Funktionsupdate für Windows 10 soll außerdem die Verwaltung von Autostartprogrammen vereinfachen. Derzeit informiert der Task Manager im Tab Autostart über Anwendungen, die zusammen mit Windows starten. Künftig soll die Verwaltung jedoch über die Einstellungen von Windows 10 erfolgen.

Ab dem Redstone-4-Update findet sich die Verwaltung von Autostarteinträgen in den Einstellungen und nicht mehr im Task Manager (Screenshot: Microsoft).Ab dem Redstone-4-Update findet sich die Verwaltung von Autostarteinträgen in den Einstellungen und nicht mehr im Task Manager (Screenshot: Microsoft).In einem Blogeintrag zum Build 17017 listet Dona Sarkar, Chefin des Insider-Programms, außerdem zahlreiche Fehler, die nun der Vergangenheit angehören sollen. Unter anderem soll es nun nicht mehr vorkommen, dass deinstallierte Apps nach einem Neustart erneut installiert werden. Auch sollen optische Laufwerke nun wieder korrekt im Explorer angezeigt werden. Darüber hinaus betonte Sarkar erneut, dass der Windows Media Player weiterhin ein fester Bestandteil von Windows 10 ist und nur durch einen Fehler bei einigen Nutzern im Rahmen eines Upgrades auf ein neues Build entfernt wurde.

Das Fall Creators Update für Windows 10 will Microsoft ab morgen ausliefern. Zu den wichtigsten Neuerungen gehört die Funktion „Dateien bei Bedarf“, die es Anwendern erlaubt, auf OneDrive gespeicherte Dateien im Windows Explorer anzuzeigen, ohne sie lokal zu speichern. Zudem ist der Task Manager nun in der Lage, die Grafikkarte zu überwachen. Das Fall Creators Update verbessert aber auch die Zusammenarbeit zwischen Windows 10 und mobilen Geräten.

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Neueste Kommentare 

1 Kommentar zu Windows 10: Microsoft verteilt erstes Redstone-4-Build an alle Insider

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  • Am 16. Oktober 2017 um 14:06 von C

    Wozu benötigt ein OS „… Listen zu Interessengebieten des Nutzers wie Filmen, Restaurants oder Rezepten“?

    Doch nur zur Daten-Spionage (Profil-Bildung) und Daten-Verwertung/-Vermarktung.
    Also: überflüssiger Code, der die Systeme unnötig langsam macht.

    MS ist guter Gesellschaft mit Google & Apple… Die sind auch nicht besser.
    Daher sind alle OS zu meiden, die etwas anderes als die OS-Kernfunktionen machen.

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