Yotaphone 3 offiziell vorgestellt

Es kommt wie die Vorgänger mit E-Ink-Display auf der Rückseite. Auf der Vorderseite bietet es ein 5,5 großes Super-AMOLED-Display mit Full-HD-Auflösung. Angetrieben wird das Yotaphone 3 vom Qualcomm-Prozessor Snapdragon 625, dem 4 GByte RAM zur Seite stehen. Geplant sind Varianten mit 64 oder 128 GByte internem Speicherplatz.

Das Yotaphone 3, dessen Vorgänger bereits durch ihre Doppel-Display-Technik Aufsehen erregten, ist jetzt offiziell vorgestellt worden. Die Präsentation fand in der russischen Botschaft in Peking statt und war damit Ausdruck der Firmengeschichte: Bei dem in Russland gegründeten Unternehmen ist inzwischen ein chinesischer Investor eingestiegen. Verkauft werden soll die Neuvorstellung zunächst in China, dann in Russland und anschließend in weiteren Ländern. Ob dazu auch Deutschland gehört, ist derzeit noch nicht bekannt.

Yotaphone (Bild: Yotpahone)

Zwar hat das Yotaphone in der Vergangenheit aufgrund seines ausgefallenen Konzepts immer für Aufsehen gesorgt, großer wirtschaftlicher Erfolg war ihm jedoch nicht beschieden. Daher hat es auch rund drei Jahre gedauert, bis das im Dezember 2014 präsentierte Yotaphone 2 einen Nachfolger erhalten hat. Und während damals mit einem Preis von 700 Euro ganz klar zahlungskräftige Kundschaft angesprochen werden sollte, ist die Neuauflage mit Preisen von rund 300 respektive 400 Euro – in Abhängigkeit von der Speicherausstattung – deutlich günstiger. Dafür müssen Käufer aber auch bei der Hardware etwas bescheidener sein.

Wert legt der Hersteller – was bei seinem Konzept ach wenig verwunderlich ist – auf die Displays. Die Vorderseite nimmt ein 5,5 großes Super-AMOLED-Display mit Full-HD-Auflösung ein, die Rückseite 5,2 Zoll großes E-Ink-Display mit HD-Auflösung. Gespart wird dagegen beim Prozessor. Hier kommt lediglich der bereits im Vorjahr im Markt eingeführte Snapdragon 625 zum Einsatz. Ihm stehen 4 GByte Arbeitsspeicher zur Seite. Das Yotaphone 3 wird in zwei Varianten mit 64 oder 128 GByte internem Speicherplatz angeboten. Die sind jeweils mit schwarzem oder weißem Gehäuse erhältlich. Ein microSD-Einschub zur Speichererweiterung ist vorhanden.

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1 Kommentar zu Yotaphone 3 offiziell vorgestellt

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  • Am 25. August 2017 um 9:06 von Jürgen Schellin

    Ich habe mir und meiner Frau vor einiger Zeit das Yotaphone 2 (Y201) gegönnt, und wir sind schlichtweg begeistert. Ein gutes Hauptdisplay gepaart mit einem E-Ink-Display auf der Rückseite erfüllt in Verbindung mit einer gehobenen Mittelklasse-Technik all unsere Erwartungen. Besonders gut finden wir, dass man zum Lesen nicht auch noch ein Buch bzw. einen extra E-Reader mitführen muss. Tagsüber liest man mit dem E-Ink Display, und wenn es dunkel ist, stellt man mit einem Griff auf das beleuchtete Hauptdisplay um. Auch in den Hauptdisziplinen verhält sich das Yotaphone 2 problemlos und erfüllt alle Aufgaben zur vollsten Zufriedenheit. Man sollte beim Kauf für Deutschland unbedingt darauf achten, dass man die Y201-Ausführung bekommt, die den LTE-Kanal 20 (800MHz) besitzt und damit auch für O2-Kunden brauchbar ist. Der Typ Y206 hat diese Option nicht. Zurzeit bekommt man das Gerät für ca. 150,– € bei verschiedenen chinesischen Anbietern, die Liefermenge scheint aber sehr begrenzt zu sein. Bei einem Einführungspreis von ca. 700,– € ist das Gerät jetzt ein wirkliches Schnäppchen. Ich freue mich jetzt auch das Yotaphone 3, das erfreulicher Weise ein noch größeres E-Ink-Display bietet, so dass man noch besser lesen kann. 5,2″ sind nur noch 0,8″ weniger, wie ein normaler E-Reader besitzt. Und auch die Größe des Gerätes entspricht mit einem 5,5″ AMOLED-Display durchaus gängigen Smartphone-Maßen.

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