Bill Gates spendet 5 Prozent seines Vermögens

Das Spende in Höhe von 4,6 Milliarden Dollar wurde durch eine Pflichtmitteilung an die US-Börsenaufsicht bekannt. Wer der Empfänger der Spende ist, geht daraus nicht hervor. Vermutlich ist eine Stiftung begünstigt, wahrscheinlich die Bill and Melinda Gates Foundation.

Bill Gates spendet 4,6 Milliarden Dollar für gemeinnützige Zwecke. Das sind etwa fünf Prozent seines auf knapp 90 Milliarden Dollar geschätzten Vermögens. Die Summe hatte Gates bereits im Juni gespendet. Die Spende wurde jetzt durch eine Pflichtmitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC bekannt.

Bill Gates (Screenshot: ZDNet.de bei Youtube)Bill Gates (Screenshot: ZDNet.de bei Youtube)

Es ist derzeit nicht bekannt, welche Organisation der Empfänger dieser Summe ist. In den meisten Fällen bedachte Gates bislang die „Bill and Melinda Gates Foundation“ mit Spenden. Seit 1994 hat das Ehepaar Gates 35 Milliarden Dollar für wohltätige Zwecke in Form von Aktien und in Bar gespendet.

Die Gates-Foundation hat sich der Bekämpfung von Armut verschrieben. Dazu will die Organisation Zugang zu Rechnern oder dem Stromnetz ermöglichen, bekämpft Krankheiten oder versucht die hygienischen Bedingungen in armen Ländern zu verbessern. Kritiker werfen Gates vor, diese Hilfe eigennützig zu leisten, etwa weil über die Stiftung zum Teil Projekte von Firmen massiv unterstützt werden, an denen die Stiftung beteiligt ist.

Mit der aktuellen Spende leistet Gates die bislang größte Spende dieses Jahres. Im Juli hatte Warren Buffet knapp 3,2 Milliarden Dollar an die Bill and Melinda Gates Foundation gespendet. Michael Dell und seine Frau spendeten im Mai mehr als eine Milliarde Dollar an ihre eigene Stiftung, die sich für das Wohlergehen von Kindern einsetzt.

Bill und Melinda Gates hatten zusammen mit dem Investor Warren Buffet im Jahr 2010 die Kampagne „The Giving Pledge“ ins Leben gerufen. Seitdem haben knapp 160 Personen oder Familien die Hälfte ihres Vermögens für wohltätige Zwecke gespendet. Laut eigenen Angaben verfügt die Stiftung über ein Vermögen von 40,3 Milliarden Dollar. Sie ist damit die größte Hilfsorganisation der Welt.

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16 Kommentare zu Bill Gates spendet 5 Prozent seines Vermögens

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  • Am 16. August 2017 um 21:12 von Klaus der Grausame

    Formell ist es eine ‚Spende‘ – effektiv entzieht er Teile seines Vermögens den Steuerbehörden und sichert sich durch die Stiftung seiner Ehefrau die Entscheidungsgewalt über die gesamte Summe.
    So gut das klingt, so ist es bei näherer Betrachtung ein Steuersparmodell, und ein Weg über die Verwendung selber entscheiden zu können. Das Geld der Stiftung steckt dann in Unternehmen wie Monsanto, die nun wahrlich keinen guten Ruf haben.
    Ein echter Philanthrop würde sein Geld ohne jegliche Vorgaben an NGOs spenden, die dann eigenständig über die Verwendung entscheiden – je nach Satzung und Ziel der NGO. Jeder, der 5€ für ein Los der Aktion Sorgenkind kauft, ist mehr Philanthrop als Bill Gates – der das Milliardenfache spendet.

    • Am 17. August 2017 um 0:53 von Antiappler

      Ach, wärst Du doch auch so kritisch, wenn es um die „entzogenen“ Steuergelder von Apple geht.
      Da redest Du Dir schon seit Jahren alles wunderbar zurecht, Hauptsache, es passt in DEIN Weltbild.

      • Am 17. August 2017 um 9:44 von Klaus der Ehrbare

        Wieso? Sogar das Spenden kann ‚Herr Apple‘ besser: https://is.gd/tHp1k4
        „Der 54-jährige Cook hatte bereits im März angekündigt, er werde schließlich sein gesamtes Vermögen weggeben, nachdem er die College-Ausbildung seines heute zehnjährigen Neffen finanziert habe.“
        Da sind doch die 5% Spende von Bill Gates in die Stiftung seiner Ehefrau geradezu knausrig, erst recht, wenn man das als Steuersparmodell betrachtet, und hinterher dennoch der reichste Mensch der Welt bleibt.

        • Am 17. August 2017 um 11:46 von Antiappler

          Das ist aber nicht nur eine einmalige Spende von Bill Gates, sondern er spendet alle paar Jahre eine große Summe.
          Wogegen Dein so verehrter Cook erst sein Geld weggeben will, wenn die College-Ausbildung von seinem Neffen finanziert ist.
          Ha ha ha, was eine dämliche Aussage!
          Da konnte man in all den Jahren schon viele gute Dinge mit dem gespendeten Geld von Gates tun.
          Wohin ging denn das Paket von Cook?
          Außerdem wie immer, PeerH, bist Du nicht auf die „entzogenen“ Steuern von Apple eingegangen, die Du Gates aber vorwirfst!
          Andere super reiche Leute kaufen sich für ihr Geld jedes Jahr ein neues Flugzeug oder eine Jacht. Da ist es doch viel besser, wenn man wie Gates alle paar Jahre einige Milliarden für einen guten Zweck spendet!

    • Am 17. August 2017 um 16:56 von Klaus sucks

      „Das Geld der Stiftung steckt dann in Unternehmen wie Monsanto…“
      Wenn das mal kein typischer PeerH ist. Mal eben so einen Fakt verdreht um ihn Evil dastehen zu lassen.
      Das Einzige was die Foundation jeh mit Monsanto zu tun hatte war, dass die Foundation ein Invest in 2010 tätigte etwa 2,1 Mrd Dollar groß, in dem auch für 23 Millionen Dollar Monsanto Aktien steckten. Thats it.
      Grund für Dich in beschämenter Weise die Arbeit der Foundation in den Dreck zu ziehen. Ist ja Bill Gates, MUSS ja widerliches sein, gell? Du solltes mal deinen Ratschlag befolgen und nicht in allem was nicht von Apple ist das Böse sehen, lebt sich leichter. Aber Du bist schon immer nur ein Labersack.

      • Am 17. August 2017 um 17:41 von Klaus der Informierte

        Was soll diese Beleidigung? Einfach Fakten nennen, gell? Und dann die Leser entscheiden lassen, wer der „Labersack“ ist:
        „Eine andere Kritik bezieht sich auf die enge Verknüpfung der Stiftung mit dem Lebensmittel-Konzern Monsanto, der seinerseits in der Kritik steht, die angestammte Landwirtschaft in Afrika zu bedrohen und vor allem über die Patentierung von bestimmten Pflanzen-, Gemüse- und Getreidesamen in wirtschaftlicher Abhängigkeit zu halten.“
        „Es wird der Stiftung vorgeworfen, dass sie gezielt Maßnahmen von Firmen propagiere und unterstütze, deren Aktien sie hält. Beispielsweise speist sich das Budget der Weltgesundheitsorganisation zu über 11 % aus Spenden der Stiftung, so dass diese auf die Politik der WHO großen Einfluss ausübt. So empfiehlt die Bill & Melinda Gates Foundation die Vergabe von Aufträgen der WHO an Konzerne wie Merck, GlaxoSmithKline, Novartis und Pfizer, deren Aktien von der Stiftung gehalten werden. In Bezug auf die Alliance for a Green Revolution in Africa (AGRA) wird auf eine Verbindung zu Konzernen wie Monsanto, Cargill, DuPont, Dow Chemical, BASF und Bayer hingewiesen. Zwischen dem Direktorium der Stiftung und Monsanto bestehen personelle Verbindungen.“
        Du biast also nicht nur ein „Labersack“, sondern auch schlecht informiert. ;-)
        https://is.gd/S0d6c5
        Abschnitt Kritik ganz unten beleuchtet das etwas näher. Es gibt im Internet aber aehr viel mehr Quellen.
        Und: Du bist in Deiner Verbissenheit der einzige, der da wohl einen Widerspruch entdeckt. Ich schrieb, dass Geld von ihnen in Monsanro steckt, und das hast Du bestätigt. Nur hast Du dann vergessen zu erwähnen, dass die Stiftung dann sogar zu Monsanto personelle Veebindungen vorhält, und dass Aufträge an Monsanto vergeben werden.
        So richtig unmoralis wird das, wenn die Menschen in der dritten Welt als Versuchskaninchen herhalten müssen, wenn man an ihnen Malaria Mittel testet – die entsprechenden Konzerne dann aber diese Mittel auch in Hinblick auf Touristen und eben das dort agierende Militär nutzen wollen. Am Ende geht es nur ums Geldverdienen unter dem Deckmantel der Gates Stiftung.
        Diese Stiftung ist eben keine NGO, sie agiert knallhart nach ihren eigenen Interessen, und das ist der Grund, warum Bill Gates an der Steuer vorbei Teile seines Geldes da hinschiebt. Einfach informieren, bevor Du andere mit ‚Labersack‘ betitelst, nicht wahr? Sonst macht man sich sehr schnell lächerlich, her Anti Appler.

        • Am 18. August 2017 um 8:28 von Klaus sucks even more

          Genau, deshalb sollen sich Melinda und Bill Gates gefälligst moralisch verhalten und die Kinder die vor Hunger verrecken in Ruhe lassen, damit das Peer zufrieden ist. Merkst du überhaupt noch was?
          Informier dich mal umfassend und nicht nur da wo für Dein Bild passende Kritik steht.
          Stiftungskapital dient nur dazu aus dessen ERTRÄGE Gutes zu tun. Sie müssen Geld erwirtschaften. Da musst du JEDE Stiftung an den Pranger stellen. Dem Kind in Afrika oder sonst wo ist es Scheißegal wie das erwirtschaftet wurde das ihm den Magen füllt oder gesund macht.
          Du bist und bleibst ein scheinheiliger Heuchler. Chinesische Ausbeutung ist ok, machen die anderen ja auch und die sollen froh sein einen ausbeuterischen Job zu haben, Kindern das Leben zu retten ist dagegen unmoralisch. Alter hast du was an der Murmel, und du fragst dich warum du ein Labersack sein sollst?

          • Am 18. August 2017 um 14:36 von Klaus der Provokante

            Ich glaube, die Redaktion sollte solche Ausraster und Beleidigungen nicht zulassen, denn jemanden als Heuchler und Labersack zu bezeichnen, nur, weil einem der Durchblick fehlt, das lässt eher Rückschlüsse auf den Charakter des Kommentators zu – Du hast ein ernstes Problem. Ob nun an der Murmel, oder ob Du Dich jemanden als ‚Alter‘ bezeichnest. ;-)

          • Am 18. August 2017 um 15:38 von Peter Marwan

            Hallo,
            da sich die Beteiligten hier nicht auf eine sachliche Diskussion und Auseinandersetzung einigen können (man könnte sich hieran orientieren: https://de.wikipedia.org/wiki/Netiquette), werden für diesen Beitrag standardmäßig keine Kommentare mehr zugelassen. Auf kritische Positionen im Zusammenhang mit Millionenspenden wurde ja bereits im Artikel verwiesen.

            Peter Marwan
            Redaktion ZDNet.de

          • Am 18. August 2017 um 14:51 von Klaus oh mein Gott

            Ich überspitze mal ein wenig: Du kannst gerne auch die Mafia lobpreisen, wenn sie von den Drogengeldern 10€ für Waisenkinder abzwacken. Aber am Ende des Tages wäre es moralisch fragwürdig.
            Nur wäre es zu kompliziert das jemandem zu erklären, der andere Leute beleidigt, weil sein moralischer Horizont noch vor der eigenen Stirn endet.

  • Am 17. August 2017 um 10:42 von Cookst Du

    1. „An wen das Paket ging, wurde in der Mitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC nicht erwähnt.“
    2. Vorsichtig zu haushalten ist ja okay. Aber 900 Millionen Dollar für die College-Ausbildung auf der hohen Kante zu lasssen – das ist doch eine der dümmsten Begründungen, die ich seit langem gehört habe. Es zwingt ihn ja niemand, sein Geld zu verschenken. Aber es zwingt ihn auch niemand, so dummes Zeugs zu erzählen …

    • Am 17. August 2017 um 14:06 von Klaus der Fürsorgliche

      Ja, wurde nicht erwähnt. Also keine Werbung für irgendeine Stiftung. Das hat er nicht nötig. Er spendet einfach, weil die Steuervermeidung nicht im Vordergrund steht. Und ansonsten helfe ich Dir mit Logik auf die Sprünge: wie soll jemand etwas spenden, das er noch gar nicht besitzt? ;-)
      „Cook hatte bei seiner Berufung an die Apple-Spitze im August 2011 die Aussicht auf eine Million Apple-Aktien bis zum Jahr 2021 bekommen.“
      Entspanne Dich doch mal, die Welt besteht nicht nur aus Anti-Appler. Dann lebst Du besser. Mit Deiner Verbitterung wirst Du gesundheitlich sonst nicht lange durchhalten.

  • Am 17. August 2017 um 16:43 von Mac-Harry

    Ihr seid alles ein paar kleine Klugscheißer, die bestimmt niemals fünf oder 10 % von ihrem Einkommen für wohltätige Zwecke zur Verfügung stellen.

    Was Bill Gates hier tut, findet Weite und Tiefe Anerkennung und vollen Respekt. Ich finde, das sollte man einfach mal würdigen. Nicht jeder Mensch ist so von den eigenen Interessen getrieben, wie so mancher Kommentator hier bekundet.

    Bill Gates hat mit seinen Stiftungen und Ansätzen bereits viel Gutes in dieser Welt bewirkt.

    • Am 17. August 2017 um 17:47 von Klaus der Spender

      Kannst Du gerne so sehen. Ich finde es moralisch fragwürdig, wenn man sein Geld in Stiftungen steckt, das dadurch der Gesellschaft (Steuern) entzieht, und dann eigene Interessen vertritt, was mit dem Geld finanziert wird.
      Der Einfluss der Bill Gates Stiftung auf die WHO ist nichts, was man sich wünschen sollte. Weil dann eben so etwas passiert: „Beispielsweise speist sich das Budget der Weltgesundheitsorganisation zu über 11 % aus Spenden der Stiftung, so dass diese auf die Politik der WHO großen Einfluss ausübt. So empfiehlt die Bill & Melinda Gates Foundation die Vergabe von Aufträgen der WHO an Konzerne wie Merck, GlaxoSmithKline, Novartis und Pfizer, deren Aktien von der Stiftung gehalten werden.“
      Am Ende ist es pure Lobbyarbeit unter dem Deckmantel einer Stiftung.
      Wenn Bill Gates ein echter Philanthrop wäre, würde er das Geld ohne Vorbedingungen an NGOs spenden. So, wie ich 10% meines Einkommens bei Ärzte ohne Grenzen, Unicef, Amnesty International und an Target (gegen die Beschneidung von Mädchen) spende – ohne Bedingungen und Vorgaben wie sie das Geld verwenden. Das wissen die besser als ich – oder als Melinda und Bill Gates.
      Dein Vorwurf geht also, zumindest auf mich bezogen, ins Leere.
      Aber Anti-Appler spendet ja sicher auch: mit jedem Kauf eines Microsoft Produktes spendet er an Bill und seine Stiftung. ;-)

    • Am 17. August 2017 um 18:38 von Klaus der "Peerh"

      Ach so, wenn Du Geschäftsberichte lesen magst, dann siehst Du, dass sie mittlerweile auf einem Betrag von 41 Mrd Dollar sitzen (2016, nach 40 Mrd 2015), und davon aber in 2016 nur 5,8 Mrd (2015 6,3 Mrd) Dollar ausgegeben haben.
      https://is.gd/iEMUnS
      Während NGOs um jeden Dollar kämpfen müssen.
      Das Thema Missbrauch von Stiftungen ist kein neues Thema, es wird schon seit zehn Jahren diskutiert: https://is.gd/985mUy
      „Aus Steuergründen müssen sie jährlich mindestens fünf Prozent ihres Vermögens gemäß des Stiftungszwecks ausgeben. Wie sie aber die Vermögensmasse anlegen (und vermehren), bleibt ganz ihnen überlassen – und manche orientieren sich dabei lieber an Rendite als an Ethik. So sind viele Stiftungen von Natur aus Zwitterwesen: nach außen spendable Wohltäter, innen indes clevere Anleger, die auch vor „bösen“ Ölkonzernen oder Pharmakonglomeraten nicht halt machen.“
      Damit ist wohl alles gesagt.

  • Am 17. August 2017 um 18:02 von Klaus der Informierte

    Der Punkt ist doch der: das Geld kann sehr gut gebraucht werden, es gibt viel Elend in der Welt. Das ist auch, und insbesondere eine Verantwortung der reichen Länder, dass sie die Länder, die sie zuvor (und immer noch) auf vielfältigste Art und Weise ausbeuten, auch unterstützen.
    Wenn aber jeder Reiche sein Geld den Staaten vorentzieht, fehlt das Geld, um dieser Verantwortung nachzukommen.
    Wenn diese Stiftungen dann aber ganz beliebig Ihrer Agenda nachgehen, womöglich gar, wie das eben mit Monsanto und anderen Konzernen geschieht, ihre eigene Industrie bevorzugen, so ist das eben moralisch fragwürdig. Dazu passt dann auch der folgende Abschnitt aus Wikipedia:
    „Der Arzt David McCoy kritisierte 2014 unter anderem die Konzentration auf wenige ausgewählte Technologien und Krankheiten, das fehlende Bekenntnis zu sozialer Gerechtigkeit und nachhaltiger Entwicklung und dass die Stiftung keine Ethik- und Nachhaltigkeitsstandards für ihre Geldanlagen hat.“
    Dann geht die Ausbeutung auf einer abstrakteren Ebene weiter, wie z.B. bei Tests von Medikamenten oder Saatgut in der Dritten Welt, wenn die Ergebnisse (Touristen/Militär bzw. abhängigkeit da Saatgut von Bauern ständig neu gekauft werden muss) dann der eigenen Industrie (GlaxoKlineSmith und Monsanto) zugute kommen, und deren Einfluss in der dritten Welt erhöhen und festigen. So löst man keine Probleme, man schafft neue.
    Und andererseits gibt es viele effektiv arbeitende NGOs, die mühsam lokale Infrastruktur und Hilfe durch Selbsthilfe vor Ort in den armen Staaten aufzubauen helfen, und denen fehlt das Geld, weil die Reichen ihr Geld in Stiftungen versteckt, und dadurch Steuern vorenthalten haben.

    Ich hab sehr viel von David McCoy gelesen, und er hat schlicht recht mit seiner Kritik.
    Am Ende ist es vielleicht von. Elinda mal gut geacht gewesen, aber die Umsetzung wirft dann doch sehr viele moralische Fragen auf.

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