Windows 10: Insider Build 16257 unterstützt Eye Tracking

Die Funktion Eye Control kann ab sofort mit dem Insider Build 16257 getestet werden. Sie erlaubt die Steuerung von Tastatur und Maus per Augenbewegung. Microsoft unterstützt zum Start nur das Tastaturlayout EN-US sowie Eye Tracker von Tobii.

Microsoft hat eine neue Vorabversion von Windows 10 veröffentlicht, die die Anfang der Woche angekündigte Eye-Tracking-Funktion Eye Control enthält. Eye Control liegt derzeit als Betaversion vor und benötigt kompatible Hardware wie den Eye Tracker 4C von Tobii. Nutzer können so mit der Bewegung ihrer Augen Aufgaben erledigen, für die sie bisher Maus und Tastatur benötigten.

Anfänglich wird laut Dona Sarkar, Chefin des Windows Insider Program, nur ein US-Englisches Tastaturlayout unterstützt. Tastaturen für andere Sprachen sollen folgen. Zudem sei geplant, den Support auch auf weitere Eye Tracker von Tobii auszuweiten, darunter die Modelle Dynavox PCEye Mini, PCEyePlus, EyeMobile Plus und die I-Series. Darüber hinaus müsse ein Hot Fix Release von Tobii installiert und über Windows Update der Tobii-Eye-Tracker-Treiber aktualisiert werden.

Windows 10 Insider Build: Microsoft Eye Control (Bild: Microsoft)Eye Control erlaubt es, den Mauszeiger nur mit der Bewegung der Augen zu steuern (Bild: Microsoft).

Außerdem müssen Tester die Funktion Eye Control in der Einstellungen-App unter dem Punkt „Erleichterte Bedienung“ aktivieren. Anschließend wird das Eye Control Launchpad geöffnet, über das Maus, Tastatur und die Sprachausgabe gesteuert werden. Laut Microsoft stehen Funktionen wie linker und rechter Mausklick, Doppelklick sowie der vollständige EN-US-Zeichensatz und die Funktionstasten zur Verfügung, um mit den Augen bedient zu werden.

Da es sich um eine Betaversion handelt, ist Eye Control noch nicht fehlerfrei. Nutzer sollten das direkte Sonnenlicht meiden, da es offenbar die Erkennung der Augenbewegungen erschwert. Zudem muss Sakar zufolge die Steuerung neu kalibriert werden, falls sich die Lichtverhältnisse ändern, beispielsweise wenn der Standort des PCs verlegt wird.

Das über den Fast Ring verteilte Build 16257 bringt aber auch weitere Verbesserungen für den Browser Edge. Unter anderem fließen nun Elemente des neuen Fluent Design System in die Oberfläche des Browsers ein. Außerdem wurden Probleme mit dem Kopieren und Einfügen von Bildern sowie dem Schließen von Tabs im Vollbildmodus behoben.

Weitere Fehlerkorrekturen betreffen Windows Defender Application Guard, die Akkuladeanzeige, Storage Spaces, Windows Defender, die Windows-Suche und VPN-Apps aus dem Windows Store. Letztere lösten in früheren Builds unter Umständen Systemabstürze aus.

Auch Nutzern von Windows 10 Mobile steht eine neue Testversion zur Verfügung. Das Build 15237 beseitigt lediglich Fehler und bringt keine neuen Funktionen. Unter anderem soll der Bildschirm nicht mehr flackern, wenn das Smartphone bei geöffneter Kamera-App gedreht wird. Das HP Elite X3 soll zudem nicht mehr melden, dass die SD-Karte entfernt wurde, obwohl sie sich noch im Gerät befindet. Unter Umständen melden Geräte mit einer Vorabversion von Windows 10 weiterhin, dass sich auf einer SD-Karte gespeicherte Apps nicht aktualisieren lassen. In dem Fall sollen Nutzer die App in den internen Speicher verschieben, aktualisieren und danach wieder auf die Speicherkarte auslagern.

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