Apple startet öffentliches Betaprogramm für iOS 11

Die erste öffentliche Vorabversion bringt zahlreiche Neuerungen. Dazu gehört der Dateimanager mit Google-Drive- und Microsoft-OneDrive-Integration. Apple überarbeitet auch das Kontrollzentrum und den App Store.

Apple hat eine erste öffentliche Betaversion von iOS 11 freigegeben. Es handelt sich um das Build 15A5304j. Entwicklern standen bisher zwei Beta-Versionen zur Verfügung, um neue Funktionen und auch Apps wie den Dateimanager zu testen. Da es sich noch um eine frühe Entwicklerversion handelt, rät Apple, vor der Installation ein Backup des iOS-Geräts zu erstellen. Der Einsatz auf einem produktiv genutzten iPhone oder iPad sei ebenfalls nicht empfehlenswert.

iOS 11 Beta (Screenshot: ZDNet.de)Interessierte Nutzer müssen sich zuerst für Apples Beta-Programm anmelden beziehungsweise registrieren, um Zugriff auf die benötigte Konfigurationsdatei zu erhalten. Nach deren Installation kann über die Softwareaktualisierung die öffentliche Beta von iOS 11 heruntergeladen werden. Auf einem iPhone 5S war der Download rund 1,8 GByte groß.

Danach stehen Testern zahlreiche neue Funktionen zur Verfügung, die Apple bereits während seiner Entwicklerkonferenz WWDC 2017 Anfang des Monats vorgestellt hat. Dazu zählt das vollständig überarbeitete Kontrollzentrum, das unter anderem neue Regler für die Bildschirmhelligkeit und die Lautstärke bietet.

Neu ist auch die App „Dateien“, die die Verwaltung von lokal und in der Cloud gespeicherten Dateien ermöglicht. Bereits zum Start integriert sie neben Apples Clouddienst iCloud auch Google Drive und Microsoft OneDrive. Allerdings öffnet sich bei der Auswahl eines Drittanbieterdiensts – im Gegensatz zu iCloud – ein separates Fenster, das in Bezug auf Optik und Bedienung der iOS-App des jeweiligen Anbieters entspricht.

Überarbeitet wurde aber auch die Kamera-App des iPhone, die Effekte wie Endlosschleifen, Hüpfen und lange Belichtungen bringt. Neue Filter sollen zudem Portraitaufnahmen verbessern. Apple implementiert aber auch eine neue Komprimierungstechnologie, die die Dateigröße von Fotos bei gleicher Qualität halbieren soll.

Außerdem zeigt sich in der ersten öffentlichen Beta das neue Design des App Store. Es soll laut Apple helfen, „neue Apps und Spiele zu entdecken, die dich begeistern. Du findest hier täglich Storys von unseren Experten, einen speziellen Tab für Spiele, Listen für alle Arten von Apps und noch viel mehr.“

Apple hat auch den App Store überarbeitet (Screenshot: ZDNet.de)Apple hat auch den App Store überarbeitet (Screenshot: ZDNet.de)

iOS 11: Neuerungen für das iPad

Andere Neuerungen sind speziell auf Apples iPads ausgerichtet. Ein an macOS angelehntes Dock soll den Wechsel zwischen Anwendungen vereinfachen, da es sich mit einem Wisch in jeder App einblenden lässt. Es schlägt zudem zuletzt geöffnete Apps vor, auch solche, die auf einem iPhone oder Mac verwendet wurden.

iOS11: Multitasking auf dem iPad Pro (Bild: ZDNet.de)iOS11: Multitasking auf dem iPad Pro (Bild: ZDNet.de)

Apple verspricht aber auch einfacheres und intuitiveres Multitasking mit iOS 11. „Öffne direkt im Dock eine zweite App und beide bleiben sowohl in Slide Over als auch in Split View aktiv“, heißt es dazu auf der Apple-Website. Zudem unterstützt das Betriebssystem nun „Touch & Drag & Drop“. Nutzer können beispielsweise Fotos, Texte oder Dateien in einem Fenster antippen und halten und in das zweite Fenster verschieben. „Du kannst praktisch alles auf dem Display berühren und es dorthin verschieben, wo du es haben möchtest.“

OS 11 soll im Herbst erscheinen, wahrscheinlich zusammen mit der kommenden iPhone-Generation. Es soll für iPhone 5s und neuer, iPad Mini 2 und neuer, iPad der fünften Generation sowie iPad Air und neuer sowie den iPod Touch der sechsten Generation zur Verfügung stehen – Apple streicht mit iOS 11 also lediglich den Support für iPhone 5 und iPhone 5C sowie das iPad der vierten Generation.

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25 Kommentare zu Apple startet öffentliches Betaprogramm für iOS 11

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  • Am 27. Juni 2017 um 17:52 von C

    Nicht zu vergessen:
    „Mit iOS 11 lassen sich Health-Daten erstmals über iCloud synchronisieren.
    Apple will medizinische Diagnosedaten auf dem iPhone sammeln.“
    (stammt von dem anderen News-Portal)

    Ja, ja – und Tim Cook sprach immer davon, dass der faule Apfel ja eine HW-Company sei und es alles nur um die bessere UX gehe. Natürlich! Und die so böse Such-Maschine die immer so viele Daten sammelt…was der faule Apfel ja nie oder nicht so ganz macht…oder doch? Größte med. Datenbank… da war doch noch was…

    Sorry, mir ist das ganze Marketing-Gewäsch einfach zu viel!

    • Am 27. Juni 2017 um 18:44 von Klaus

      Opt-in, mein Schatz. Man muss das aktiv einschalten, sonst ist diese Funktion deaktiviert. ;-)

      Und zusätzlivh werden die Daten durch differential Privacy anonymisiert.

      Wären all die Sammelfunktionen bei Google, Microsoft und Facebook Opt-in, wäre mir das weitgehend egal. Das ist aber nicht der Fall.

      Und auf personalisierte Datensammelei können alle drei genannten nicht versichten. Ich meine, Microsoft könnte, aber sie wollen nicht, und treiben es sogar am buntesten.

      Schon klar, dass Dir der Unterschied nicht einleuchten will, geht ja um Apple.

      • Am 28. Juni 2017 um 0:40 von DoN

        Soso, opt-in. Du glaubst also Apple, dass durch das bewegen oder nicht bewegen einiger Pixel eine Funktion „aus“ ist? Klar, macht ja Apple. ;-)
        Du glaubst aber weder Microsoft noch Google noch sonstwem, dass die nix schlimmes mit den anfallenden (ja, anfallend) Daten machen?
        Tja Peer, ein weiteres Indiz dafür, dass du ein „Jünger“ bist, denn es geht nur um deinen Glauben.
        Schon kkar, dass du die Korrelation nicht sehen willst, geht ja um Apple ;-)

        C hat doch recht, Marketinggesülze.

        • Am 28. Juni 2017 um 8:34 von Klaus

          Ich schrieb nichts von ‚glauben‘, sondern etwas über Fakten: Opt-in und Differential Privacy sind Fakten, ebenso, dass der User entscheidet, ob er die Funktion EINschaltet.

          Bei Microsoft, Google und Facebook ist das anders herum: Opt-out und KEINE Differential Privaca, wobei Google (Chrome Browser) und Microsoft (Grundlagenforschung) das DP Konzept seit langem kennen. Sie wollen nicht.

          Wenn Du einem Unternehmen grundsätzlich nicht traust, darfst Du das Betriebssystem nicht nutzen. Dann bliebe nur Open Aource und selber kompilieren.
          Mir wäre aber neu, dass Standard User Windows oder Chrome OS oder Android selber kompilieren. Ebenso wenig wie iOs oder macOS.

          Also bleiben nur die Fakten: Apple Opt-in und Differential Privacy, Microsoft, Google und Facebook machen das Gegenteil. Weil sie die Daten zwingend brauchen.

          Du musst das nicht religiös vermengen. Erst kürzlich hat Google ja ‚freiwillig‘ angekündigt, dass sie E-Mails nicht mehr für personalisierte Werbung verwerten wollen. Dass sie diese in Zukunft nicht mehr scannen, und damit Daten erhebn wollen, das haben sie explizit aber nicht gesagt. Warum nur?

          Der Glaube gehört in die Kirche, die Synagoge, in die Mosche oder in die Köpfe der Gläubigen. Wenn es um Betriebssysteme und Datenschutz geht, genügen Fakten.

          Die einzigen Jünger, die ich immer erlebe, sind die Jünger des heiligen Anti-Apple-Ordens. Und von denen gibt es hier einige, z.B. Dich, C, Anti-Appler, der sich ja schon durch den Namen dazu bekennt, und ‚Susanne‘, die geradezu euphorisch den Antichrist bekämpft.

          Behalt diesen Vorwurf einfach mal auf Deiner Seite.

        • Am 28. Juni 2017 um 8:37 von Klaus

          PS: Google, und Facebook leben von Daten, Microsoft will in dieses Geschäftsfeld und hat deswegen Windows 10 verbrochen, weil sie dadurch massiv und exzessiv Daten sammeln können.
          Apple lebt von Hardware, und entsprechend gering ist das Interesse an Daten. Sie können sich Opt-in und Differential Privacy leisten. Die anderen wollen sich beides nicht leisten.
          Das sind die Fakten.
          Auch wenn sie Dir Schmerzen bereiten.

          • Am 28. Juni 2017 um 17:44 von DoN

            Mir tut gar nichts weh. Dieses „Geschäftsmodell“ welches du IMMER anführst, solltest du mal beschreiben. Da ist nichts schlimmes dabei. Es seie denn du traust MS oder Google zu, dass sie die anfallenden Daten missbrauchen. Auch wenn ich auch hier wieder keine Antwort bekommen werde… nenne mir einen „Missbrauch“ durch MS, Google oder sonst wem. Du langweilst mit deinem „Apple geht sorgsam mit Daten um – Weil nicht ihr Geschäftsmodell“
            Google, MS etc. nutzen die anfallenden Daten um Service bereit zu stellen (Wie Apple auch, komm mir nicht mit opt-in oder out, das ist unsinn in dem Zusammenhang) . Nebenprodukt, aber mit viel Umsatz ist das Verkaufen der angefallenen Daten für Werbung, personalisierte Werbung. Tut das jemandem weh? Bei Google bekommt man dafür Mail, Drive, und und und.
            Nochmal, wo zum Henker ist das Problem? Nicht ein einziger Fall ist bekannt, bei dem MS, Google, Samsung oder auch Apple die angefallenen Daten missbraucht hätten. Also wo ist dein Problem, wenn nicht eine grundsätzliche Ideologische? Bei dir ist es indifferente Ideologie, also nenn ich dich Jünger.

          • Am 28. Juni 2017 um 20:29 von Klaus

            Dir wurde doch hier im forum schon x-mal erklärt, warum das Anlegen eines exzessiven Datenpools mit privaten Nutzerdaten fatale Folgen haben kann. So etwas gehört nicht in privatw Hände, erst recht nicht in private Hände auf Servern in den USA.
            Ein Grund: weil das ausserhalb der Kontrolle der EU Staaten ist. Ein anderer: weil jeder popelige Richter in den USA einen Wisch ausstellen kann, und dann Deine Daten einfach an Sicherheitsbehörden übergeben werden. Bevor das kommt: Nein, ‚Ich habe nichts zu verbergen‘ ist kein gutes Argument. Wenn das so wäre, bitte ih hiermit um Veröffentlichung Deiner Kontodaten, Deines Namens und Deiner Adresse in dem nächsten Kommentar. Danke vorab.

            Selbst wenn sie die Daten aktuell nicht verkaufen, so steht zwischen dem Status Quo und dem Verkauf in Zukunft exakt eine Entscheidung. Ob nun vom aktuellen oder vom nächsten CEO. Und dann haben sie die Daten. Die geben sie nie wieder her. Und Du kannst nichts dagegen machen.

            Das Geschäftsmodell ist ganz einfach: personalisierte Daten ermöglichen personalisierte Werbung, und mit der verdient man mehr als mit anonymer Werbung – und wenn Google neulich vollmundig versprach, sie wollen mit Mail Scans keine Werbung mehr generieren, so heißt das a. dass sie bisher eben exakt das getan haben, b. dass sie Mails weiterhin scannen werden, und c. dass sie exakt so mit den anderen Services Geld verdienen: mit personalisierter Werbung, die sie aus persönlichen Daten gewonnen haben.

            Nur, weil du das Konzept nicht verstehst, oder verstehen willst, ist der Unterschied von Opt-in zu Opt-out eben kein Unsinn. Das ist entscheidend, ob ein Konzern die Uswr ausspioniert, oder eben als Kunden ernst nimmt.
            Wer prinzipiell Opt-out betreibt, für den sind die User keine Kunden sondern Objekte, die es auszunehmen gilt. Die Kuh, die Milch gibt.
            Die eigentlichen kunden von Google und Microsoft sind nicht die Uswe, aondern die Werbetreibenden, denn diese bezahlen Google für das Schalten der Werbung.
            „Nicht ein einziger Fall ist bekannt, bei dem MS, Google, Samsung oder auch Apple die angefallenen Daten missbraucht hätten.“
            Lies die Transparenzberichte und Du wirst sehen, dass die Behörden sich gleich zehntausendfach Daten liedern lassen, daten, die die Konzerne angesammelt haben. Und die nur deswegen ausgeliefert werden können, weil sie weder Opt-in noch Anonymisierung noch Verschlüsselung anbieten.
            Das ist ein missbrauch des Vertrauens der Kunden. Gleich zehntausendfach.
            Der wievielte bin ich nun eigentlich, der Dir den selben Sachverhalt zum wievielten Mal erklärt hat?
            Du kannst einfach mal in den Spiegel schauen, dann siehst Du einen echten ‚Jünger‘ ;)

  • Am 29. Juni 2017 um 10:32 von Antiappler

    Tja, @PeerH
    Da solltest Du Dir noch mal Dein eigenes Geschreibsel durchlesen!
    Obwohl ich sicher bin, dass Du auch dafür eine passende Rechtfertigung finden wirst, die man hier in Kürze lesen kann.

    „Selbst wenn sie die Daten aktuell nicht verkaufen, so steht zwischen dem Status Quo und dem Verkauf in Zukunft exakt eine Entscheidung. Ob nun vom aktuellen oder vom nächsten CEO. Und dann haben sie die Daten. Die geben sie nie wieder her. Und Du kannst nichts dagegen machen.“
    Das gilt auch für Apple!!!

    Eigentlich sollte man an solch verbohrte Leute wie Dich nicht seine Zeit vergeuden, aber kann man Dein Geschreibsel auch nicht so stehen lassen!

    @C
    „Größte med. Datenbank… da war doch noch was…“
    Richtig. Nämlich die größte Ansammlung an Kreditkartendaten.

    • Am 29. Juni 2017 um 12:37 von Klaus-peerh-und-all-die-anderen

      Ich gebe es auf: Apple hat diese Daten nicht, wenn der Kunde das nicht explizit abnickt. Apple nutzt Differential Privacy, also anonymisiert die Daten. Alles klar?
      „Das gilt auch für Apple!!!“
      Warum ist das so schwer zu verstehen.
      Ich denke, Du bist einfach verbohrt. Vielleicht auch nur frustriert, weil Deine ganze ‚Apple is doomed‘ Meinungsmache sinnlos verpufft. ;-)

      • Am 29. Juni 2017 um 15:26 von Antiappler

        „Apple hat diese Daten nicht, wenn der Kunde das nicht explizit abnickt.“

        Entweder ändert der aktuelle oder nächste CEO die Möglichkeit des expliziten Einstellens für die Kunden, oder man nimmt diese gleich ganz weg.

        STEHT JA EXAKT NUR EINE EINZIGE ENTSCHEIDUNG DES AKTUELLEN ODER NÄCHSTEN CEO DAZWISCHEN!!!

        Aber das gilt für Götzenanbeter nur für andere Firmen, aber niemals für Apple.
        Deshalb glaubst Du auch alles was der Cook erzählt.
        Und keine Sorge, wegen Apple bekomme ich ganz bestimmt keine Frustrationen, nicht mal wegen so einem unverbesserlichen Applejünger wie DU einer bist.

        • Am 29. Juni 2017 um 16:25 von Hi, hi...

          …das ist möglich, aber deswegen hat Apple die Daten momentan trotzdem nicht bzw. SOLLTE sie nicht haben ;). Wenn das geändert wird, hat der gemeine Apple-Nutzer noch immer die Wahl, Apple nicht mehr zu benutzen. Die Alternativen sind in diesem Fall allerdings praktisch Null.

          • Am 30. Juni 2017 um 9:42 von Klaus

            Ja, richtig. Sollte das kommen, würde ich zum Beispiel zu Linux wechseln. Wird aber so schnell nicht kommen. Weil sie eben konsequent Opt-In nutzen und, wo technisch möglich, Daten verschlüsseln, ohne selber eine Möglichkeit zu haben darauf zuzugreifen.
            Google erschwert beispielsweise absichtlich die Verschlüsselung unter Android, indem sie die Anforderungen absichtlich in Richtung Premium schieben – Nutzer mit preiswerten und Mittelklasse Androiden bleiben weitgehend aussen vor. Aus meiner Sicht ist das zynisch, denn so nutzt man aus, dass die Leute sich das nicht leisten können. Und Microsoft betreibt das zynische Spiel ebenfalls, indem sie bei Win 10 Home/Pro eben die Kontrolle über die Systeme behalten, und bei den Mobilgeräten Backups nur in die Cloud ermöglichen UND dann den Schlüssel für die Verschlüsselung da raufladen. Ein Lumia Smartphone ist zwar verschlüsselt, aber Microsoft besitzt diese. Und gemeinsam mit den Backups haben sie alle Daten zur Verfügung. Zynisches Spiel, indem man Sicherheit vortäuscht, diese aber gar nicht gewährleistet ist.
            Der ‚antiappler‘ handelt eben nach dem Motto ‚Es kann nicht sein, was nicht sein darf‘, und entsprechend sieht er nicht, dass die Wettbewerber es dreist treiben, und biegt sich die Realität derart zurecht, dass Apple schlimmer sein muss.

            Das hat aber mit unserer realen Welt nichts zu tun. Und dann ist er frustriert, wenn man seine Ausführungen anzweifelt, wo er das doch so deutlich vor Augen hat.
            Er darf glauben, was er möchte, ganz klar, es gibt eindeutig ein Recht auf Irrtum, aber das hat mit der Realität wenig zu tun.
            Ansonsten: ja. Ein letzter Unsicherheitsfaktor bleibt natürlich auch bei Apple. Aber wer sich derart öffentlich auf Datenschutz festlegt, der würde sehr viel riskieren, würde er einen Schwenk machen. Erst recht, wenn der schwenk heimlich vollzogen würde.
            Stand heute ist, dass man die Cloud meiden kann, und schon hat Apple keine persönlichen Daten. Und wer damit kein Problem hat (ich z.B. synchronisiere über die Cloud nur meine Notizen und Termine auf mehrere Geräte), der muss das explizit einschalten: also Opt-in.
            Wir ich schrieb: würden Google (android) und Microsoft (Win 10) ebenso vorgehen, ich hätte keinen Grund die Konzerne zu kritisieren. Sie wollen und können sich das aber nicht leisten. Und damit habe ich dann doch ein Problem, weil sie so Daten stehlen, egal, ob in den AGBs irgendwo die Datensammelei erwähnt ist. Man kann die ja nur als Paket abnicken.

            Das ist meiner Meinung nach der qualitative Unterschied bezüglich Datensammelei bei Apple, Google und Microsoft. Und ich denke nicht, dass ich allzu verkehrt liege.

  • Am 29. Juni 2017 um 10:37 von Antiappler

    Nachtrag:
    „Der wievielte bin ich nun eigentlich, der Dir den selben Sachverhalt zum wievielten Mal erklärt hat?“

    Nur weil DU zigmal Deinen Namen änderst, bist DU NICHT der wievielte!!!

    • Am 30. Juni 2017 um 9:44 von Klaus

      Schöne Unterstellung, mein Freund. Weil nur so Deine persönliche Realität Bestand haben kann?
      Dir erklärt doch jeder hier, worin Deine Gedankenfehler liegen, Du willst es Dir nur nicht merken.
      Dein Name sagt schon viel über Deine Motivation aus. Denk mal darüber nach.

      • Am 30. Juni 2017 um 13:24 von Antiappler

        „Der ‚antiappler‘ handelt eben nach dem Motto ‚Es kann nicht sein, was nicht sein darf‘, und entsprechend sieht er nicht, dass die Wettbewerber es dreist treiben, und biegt sich die Realität derart zurecht, dass Apple schlimmer sein muss.“

        Ich ändere es mal etwas ab.
        „Es kann nicht sein, was nicht sein darf.“
        Gilt auch für Apple UND FÜR DICH!!!

        …“und biegt sich die Realität derart zurecht, dass Apple schlimmer sein muss.“

        …und biegt sich die Realität derart zurecht, dass Apple besser sein muss.“

        Mal wieder nur unglaublich viel Text, mit unglaublich vielen Anschuldigungen gegen andere Hersteller, und wieder die unvermeidlichen, unglaublich vielen Lobhudeleien auf Apple.

        Und dass DU Leute nach ihrem Namen beurteilst, spricht jetzt nicht gerade für Dich. Soll ich mich für Dich Luzifer nennen?
        Oder möchtest Du mir ein paar Namen empfehlen? Bin für Vorschläge offen.

  • Am 30. Juni 2017 um 0:41 von C

    Ich wollte keinen „Krieg der Welten“ auslösen, sondern nur die Marketing-Parolen anprangern, die unbedarfte User in die Irre führen sollen.

    1. Der faule Apfel sammelt Daten, egal was er da sagt oder negiert
    Link: https://goo.gl/HvVuSc

    2. Der faule Apfel sammelt in jeder neuen OS-Version immer mehr Daten

    3. Der faule Apfel versteckt die Daten-Erweiterung geschickt im OS bzw.
    OS-Update, wo der unbedarfte User mal eben „ja“ oder „accept“ klickt
    ohne zu wissen, was das für Konsequenzen hat

    4. Der faule Apfel fängt an, dass OPT-IN aufzuweichen – und stellt schon mal
    Default auf „Daten-Sammeln“, was in der Entwicklung später zu OPT-OUT führt
    (andere Negativ-Beispiele wie LG TVs mahnen das Opt-IN/OUT Modell ab)

    5. Der faule Apfel setzt DP ein, um zu anonymisieren, jedoch kann DP per
    Reverse-Engineering wieder zu den (gewollten) Original-Daten führen

    6. Der faule Apfel versteckt die Daten-Sammelei hinter der UX oder Health-
    Thematik, anstatt offen zuzugeben dass daraus Geschäft generiert wird

    7. Die Kombination Hersteller/im OS/versteckte Sammelei/cooler Trend erscheint
    zunächst unauffällig und nicht aggressiv, ist jedoch massiv aggressiv

    8. Die originäre Aufgabe eines OS ist es nicht, Daten seines Users
    auszuspionieren und dem OS-Hersteller zuzuführen

    Zitat aus dem o. verlinkten Artikel:
    „Man erhalte mehrere Millionen „Datenspenden“ von Nutzern pro Tag und könne so bessere Produkte entwickeln, erklärte das Unternehmen nun.“

    Nein, das ist offen Daten-Sammelei und keine HW-Produkt-Verbesserung. Der überwiegende Teil der User wird gar nicht wissen, dass er ausspioniert wird.
    Wenn der faule Apfel das SEPARAT und getrennt vom OS betreiben würde, hätte es nicht so einen negativen Beigeschmack wie aktuell.
    In jedem Fall sollte der faule Apfel seine Marketing-Parolen beachten. Denn, links blinken & rechts abbiegen ist im Straßen-Verkehr zurecht verboten!

    • Am 30. Juni 2017 um 9:27 von Klaus

      So viele Halb- und Unwahrheiten von jemandem, der es besser wissen sollte, das kann kein Zufall mehr sein. Du willst es einfach nicht objektiv betrachten. Weil nicht sein kann, was nicht sein darf.
      Schon erstaunlich, mit welchen Scheuklappen jemand durch die Welt gehen kann, dass er acht Punkte derart formuliert, dass mindestens sieben Punkte widerlegbar falsch sind.
      So richtig spannend wird das Ganze dann, wenn man diese Punkte auf Microsoft (Windows 10) oder Google (Android) bezieht:
      1. Sie leben von Nutzerdaten, sie müssen Nutzerdaten sammeln.
      2. Sie legen explizit ihre Systeme auf Datensammelei aus. Z.B. kommt kein Google Service heraus, der nicht neue Daten sammelt. Was keine neuen Daten liefert, wird eingestellt.
      3. Google und Microsoft erschweren es massiv überhaupt der Datensammelei Einhalt zu gebieten – durch versteckte Schalter und unklare Formulierungen. Der User soll das nicht können. Bei Windows 10 Home/Pro kann er erst gar nicht Sammelei und Kontrolle abschalten, da hat Microsoft die Kontrolle.
      4. Sämtliche Sammelei ist per Opt-Out, und bei Updates werden vorher abgeschaltete Optionen wieder mit Zauberhant eingeschaltet. Zufällig.
      5. Weder Microsoft noch Google setzen in Win 10 oder Android Differential Privacy ein, aie scheuen sich davor wie der Teufel vor Weihwasser. Und neun, richtig angewendet kann man nichts (!) durch Reversed Endineering wieder herausextrahieren. Das hat Google sogar bewiesen, weil sie das in Chrome selber nutzen. Und Microsoft hat wissenschaftliche Arbeiten finanziert, deren Ergebnis exakt das aussagt.
      Das ist bewusst missverständlich dargestellt. Ebenso hättest Du schreiben können, dass man Verschlüsselung durch reversed engineering negieren kann. Ja, geht, wenn der Algorithmus schwach ist.
      6. Microsoft und Google lassen sich die Datensammelei mit den Privacy Policies abnicken und greifen dann massiv und schamlos zu, weil ‚Der User das ja so will‘. Apple versteckt nichts, denn sonst wüsstest Du das nicht, und es gäbe diesen Artikel oben gar nicht. Sie gehen mit dem Thema offen um, und informieren ihre User vorab.
      Unterschied: Sie bitten um Daten, Google und Microsoft stehlen Daten.
      7. Ja, damit beschreibst Du zweifellos Google (die jeden anhand seiner Daten im Netz identifizieren können, ob Nutzer oder nicht) und Microsoft (die sich alle Daten unter Win 10 Home/Pro holen können, weil sie die Kontrolle über das System haben, und sich verschlüsselte, nicht einsehbare Log Dateien zuschicken lassen. Damit sind die Systeme komprimittiert, als ob ein Trojaner ab Werk installiert wäre.
      7. Richtig. Nur betrifft das eben zu 99% Googles Android und Microsofts Windows 10 – und eben nicht Apple iOS/macOS. Android und Win 10 wurden explizit zum Datensammeln optimiert (überwiegend Opt-Out), hingegen Apples Systeme per Opt-In funktionieren, und dem User die Wahl lassen. Und man kann schlicht die Cloud meiden, und dann gibt man Apple keine privaten Daten.
      Beispiel Microsoft: Win 10 Mobile verschlüsselt zwar die Daten – der Schlüssel wird aber in Microsofts Cloud gespeichert. Backups gehen nur in die Cloud. Kompromittiert by Design.

      Der Underschied ist: Mehrere Millionen Nutzer haben sich bewusst und freiwillig dazu entschieden bestimmte Daten zur Verfügung zu stellen. So sollte es grundsätzlich sein. Freiwillig.
      Davon sind Google und Microsoft meilenweit entfernt. Sie wollen und können sich das nicht leisten.
      Wie kann man denn offener darüber informieren, als a. Vorab eine neue Option anzukündigen, b. diese öffentlich zur Diskussion zu stellen, c. diese grundsätzlich per Opt-in anzubieten, und d. sich zu verpflichten diese Daten nur für diesen angekündigten Zweck zu erheben?
      Die freiwillig erhobenen medizinischen Daten von Apple Health gehen nicht mal am Apple. Aber das weißt Du ja, kann nur nicht sein.
      Bei Google (Android) und Microsoft (Windows 10) geht jeder automatisch davon aus, dass man um seine Daten erleichtert wird, weil das abzuschalten absichtlich sehr kompliziert umgesetzt wurde. Es geht (bei Windows 10 nicht 100%ig!), ist aber etwas, das 90% der Nutzer scheuen. Daraus kann man aber ganz sicher nicht eine Freiwilligkeit herleiten, das wäre zynisch. Sie haben resigniert.
      Bei Apple kann sich jeder problemlos vor jeglicher Datensammelei schützen. Einfsch nicht einschalten.
      Letzter Punkt: schon mal darauf gekommen, dass messere Produkte sich auf Software Peodukte und Services bezieht und nicht auf „HW-Produkt-Verbesserung‘? Kann nicht sein, darf nicht sein, nicht wahr?
      Du bist eben jemand, der gegenüber Apple absolut befangen ist. Und das nicht seit gestern oder heute. Deswegen fokussierst Du Dich auf Anti-Apple Konvolute, und nimmst die Schnüffelei von Google und Microsoft zwar irgendwie zur Kenntnis, aber Gefühle entwickelst Du nur gegen Apple.
      Das macht Deine Kritik aber unglaubwürdig.

      • Am 30. Juni 2017 um 15:03 von C

        Link:
        https://goo.gl/8UAEh1

        Im Gegenteil: meine Kritik trifft voll. Und – Ich kritisiere sie alle.

      • Am 30. Juni 2017 um 15:13 von C

        NACHTRAG:
        Und wie man DP knackt zeigt Dir die Universität von Pennsylvania.
        Seite 10, Punkt 10, Conclusion.

        Link:
        https://goo.gl/6MSkQB

        P.S.: Du tendierst arg zum @PeerH …

        • Am 30. Juni 2017 um 20:49 von Klaus

          Ich schrieb nicht, dass das unmöglich ist, sondern dass es qichtig ist, dass man das richtig macht. Dann geht das eben nicht mehr.

          Ansonsten: Immer noch besser, als wenn Konzerne grundsätzlich Daten stehlen, oder? Zumal die Daten eben bei Apple freiwillig bereitgestellt werden, und dennoch zusätzlich anonymisiert werden.

          Die anderen machen mit Absicht nichts.

          Und mit ist es egal, wie ihr mich nennt. Wenn der gute Mann eure befangene Art der Diskussion ebenfalls angeprangert hat, dann hat er schlicht und einfach recht.

        • Am 1. Juli 2017 um 9:51 von Klaus

          Abgesehen davon, dass ich in der Quelle die Jahresangabe vermisse (von wann ist sie denn?), scheinst Du der Versuchung zu erliegen zwei komplett unterschiedliche Dinge gleichzusetzen, nach deren Logik auch Verschlüsselung sinnlos wäre:

          A. Wenn also eine gezielte Attacke gegen einen DP Algorithmus, mit entsprechend hohem Aufwand, und gegen einzelne User möglich ist, die explizit vorher der Datensammelei zugestimmt haben dann

          B. ist das für Dich genauso schlecht wie ein vorsätzliches, flächendeckendes ausspionieren von Usern OHNE dass sie eine Möglichkeit haben sich davor zu wehren, oder das mit einfachen Mitteln abzulehnen?

          Tolle Logik: dann müsstest Du Verschlüsselung ebenso verdammen, und diejenigen Konzerne, die Verschlüsselung verweigern mögen.

          Du gehst sehr weit mit Deinem Streben Apple ans Bein zu pieseln, und nimmst dabei in Kauf die wahren Übeltäter zu Heiligen zu stilisieren.

          Ansonsten fragte ich deswegen nach der Jahreszahl, weil Google (man staune) in Chrome Browser DP einsetzt, und das durch unabhhängige Dritte als gutes System bestätigt wurde.

          Letztendlich ist jeder Schritt zu einem Mehr an Anonymität besser als komplett auf Anonymität zu verzichten.

          Für ersteres steht Apple, für letzteres stehen Google, Microsoft (und Facebook), weil sie zwingend die Daten wollen und brauchen.

          Wobei Microsoft auf diese verzichten könnte, wie sie es bis Windows 7 ja lange Jahre auch konnten, aber sie wollen zwingend mit personalisierter Werbung Geld verdienen, und nutzen nun ihr Quasi-Monopol im Desktop Bereich aus, um diese Geldquelle anzuzapfen.

        • Am 1. Juli 2017 um 11:28 von Klaus

          Du tendierst arg verdächtig zu ‚Antiappler‘? ;)

          • Am 2. Juli 2017 um 12:31 von C

            @Klaus

            @PeerH hatte es nicht so mit dem Lesen und Verstehen.
            Vielmehr war er das offizielle Propaganda-Sprachrohr hier für den faulen Apfel. So zumindest führte er sich auf.

            Du zeigst ähnlich Züge auf, also musst Du Dir Vergleiche mit ihm auch gefallen lassen.
            Wenn Du Link Nr. 1 gefolgt wärest dann hättest Du folgende, meine Aussage vom 6. Juni 2015 um 22:13 h bemerken müssen:
            „Der Punkt ist, dass KEINER dieser US-Konzerne (auch der Apfel nicht) die Privat-Sphäre der User respektiert.
            Versuch also nicht, hier eine Legenden-Bildung für den Apfel zu betreiben (Tatsachen und Fakten, you know….), Das wird scheitern.“

            Damit beweise & bestätige Ich, dass Ich alle diese US-Konzerne gleichermaßen kritisiere.

            Damit beweise Ich auch die Scheinheiligkeit von Tim Cook zu behaupten, dass der Apfel ja nur geringe Daten sammelt und dass das gut ist für die User während die anderen Firmen alle doch so böse sind…

            Zu Link Nr. 2 findest Du auf Seite 15 bei den Referenz-Auflistungen als Jahres-Zahl 2010, damit ist die Studie neueren Datums.

            Auch Du versuchst den faulen Apfel zu verteidigen. Das ist falsch. In einem OS gehören keinerlei Spionage-Funktionen. Schluss. Aus. Basta.
            Gern kann ein OS-Hersteller Zusatz-SW anbieten, die der User explizit herunterladen & installieren muss. Dort kann er auch auf Daten-Sammeln hinweisen. Nicht jedoch im OS, was die Basis-Plattform ist. UND – DAS IST MEINE BERECHTIGTE KRITIK, auch am faulen Apfel!

            @Antiappler teilt meine Auffassung. Nicht mehr, nicht weniger.

          • Am 2. Juli 2017 um 14:36 von Klaus

            Du machst Dich lächerlich: 2010 und neueren Datums? Könnte 2010 oder auch 2017 bedeuten. Genau so vage, wie Deine restlichen Aussagen. ;-)

            „Zu Link Nr. 2 findest Du auf Seite 15 bei den Referenz-Auflistungen als Jahres-Zahl 2010, damit ist die Studie neueren Datums.“

            Deine verkorkste Aussage sagt wenig aus, wenn 90% Deiner Mecker-Kommentare gegen Apple gehen, und bestenfalls 10% gegen Google und Microsoft.
            Interessanterweise umgekehrt proportional zum Umgang mit des Kunden Daten/Datenschutz: Apple respektiert den User zu mindestens 90%, Google und Microsoft bestenfalls zu 10%.

            Man schaue einfach, was für ein dreckiges Spiel Microsoft mit den Windows 7 Updates treibt: erst den Service weitgehend lahmlegen, und dann dreist paketieren, so dass der ganze optionale Telemetriedreck mit installiert wird.

            Ich beende das hier mal, weil Du einfach zu religös angehaucht mit dem Thema umgehst.

  • Am 30. Juni 2017 um 13:30 von Antiappler

    Nachtrag:
    „Ja, richtig. Sollte das kommen, würde ich zum Beispiel zu Linux wechseln.“

    Du würdest doch trotzdem bei Apple bleiben, und Dir einreden, dass Apple besonders „sorgsam“ Deine Daten weitergibt, denn Cook oder sein Nachfolger behauptet das ja, und dann muss es auch stimmen. ;-)

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