Linux Mint 18.2: KDE- und XFC-Beta verfügbar

Der Xfce-Desktop aktualisiert den Window Manager und das Application Menu. Updates liegen zudem für Apps wie Xed, Xplayer, Xreader und Pix vor. KDE verbessert vor allem die Systemanwendungen Update Manager und Paketverwaltung.

Das Linux-Mint-Team hat weitere Betas von Linux Mint 18.2 Sonya veröffentlicht. Sie sind nun mit den Desktop-Oberflächen KDE und Xfce verfügbar. Den Anfang hatten vor zwei Wochen die Versionen Cinnamon und MATE gemacht. Die finalen Versionen sollen noch im Juni erscheinen

Linux Mint (Bild: Linux Mint)Grundsätzlich enthalten Linux Mint 18.2 KDE und Xfce dieselben Neuerungen wie die Versionen Cinnamon und MATE. Den Versionshinweisen zufolge gibt es allerdings auch einige spezielle Änderungen, die nur Xfce betreffen. Dazu gehören die Version 1.7.2 des Whisker Application Menu und der neue xfwm4 Window Manager, der nun in der Version 4.13 vorliegt. Ersteres erlaubt es, den Launcher direkt vom Kontextmenü aus zu bearbeiten. Zudem sollen Anwendungen schneller laden. Letzteres beinhaltet Support für Vsync, was die Darstellung verbessern soll, und die Skalierung des Cursors beim Zoomen ermöglicht.

Die Entwickler haben aber auch die Unterstützung von Bluetooth verbessert und den Bluetooth-Einstellungen ein neues Interface spendiert. Zudem werden nun Dateiübertragungen per OBEX unterstützt. Weitere Änderungen betreffen den Text-Editor Xed, den Media-Player Xplayer, die Fotoverwaltung Pix und die PDF-Anwendungen Xreader. Außerdem basiert der Anmeldebildschirm nun auf dem Display-Manager LightDM, der mehr Anpassungsmöglichkeiten bieten soll als sein Vorgänger.

Linux Mint 18.2 Xfce kommt mit einem neuen Anmeldebildschirm (Screenshot: Linux Mint).Linux Mint 18.2 Xfce kommt mit einem neuen Anmeldebildschirm (Screenshot: Linux Mint).

Die KDE-Version von Linux Mint 18.2 basiert hingegen weiterhin auf KDE Plasma 5.8. Sie enthält jedoch Updates für wichtige Anwendungen wie den Update-Manager und die Paketverwaltung. Zudem wird nun ab Werk das Root-Konto gesperrt, das sich nachträglich mit dem Befehl „sudo –i“ und dem eigenen Passwort freischalten lässt. Letzteres gilt auch für Linux Mint 18.2 Xfce.

Nutzer von Linux Mint 18.0 oder 18.1 können unabhängig vom verwendeten Desktop über den Update-Manager auf die finale Version umsteigen. Die Betas stehen als ISO-Dateien auf der Download-Seite des Linux-Mint-Projekts bereit.

Generell basiert Linux Mint 18.2 Sonya auf Ubuntu 16.04 und dem Linux-Kernel 4.8. Zudem handelt es sich um ein Long Term Support Release. Auch ältere Versionen von Linux Mint 18 erhalten bis 2021 Sicherheitspatches – ein Update auf die aktuellste Version ist nicht erforderlich. Laut Distrowatch ist Linux Mint die populärste Linux-Version.

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