Amazon Alexa verwaltet jetzt auch Apples iCloud Kalender

Damit sind nun fünf große Kalenderdienste für alle Alexa-fähigen Geräte wie Amazon Echo oder Echo Dot verfügbar.

Ab sofort können Nutzer des cloudbasierten Sprachdienstes von Amazon ihren Apple iCloud Kalender mit Alexa verbinden. Termine lassen sich dann einfach mit dem Sprachbefehl „Alexa, was steht für heute in meinem Kalender?” abfragen oder mittels “Alexa, trage Mittagessen mit Sarah um 12 Uhr in meinen Kalender ein.” verwalten. Die Unterstützung des iCloud Kalenders ist ab sofort in den USA, Großbritannien und Deutschland möglich.

Echo (Bild: Amazon)

Damit sind nun die folgenden fünf großen Kalenderdienste für alle Alexa-fähigen Geräte wie Amazon Echo oder Echo Dot verfügbar: Apple iCloud Kalender, G Suite, Google/Gmail, gewerbliche Office-365-Nutzerkonten mit Exchange Online-Mailbox und Outlook.com-E-Mail-Konten inklusive Hotmail-, Live- oder MSN-Accounts.

Der iCloud-Account lässt sich über Einstellungen/Konten/Kalender hinzufügen. Dort werden auch die mit Alexa bereits verknüpften Konten angezeigt. Unterhalb der verknüpften Kalender lässt sich auch festlegen, in welchen Kalender ein neuer Termin eingetragen werden soll.

Die Eingabe von Terminen ist auch über die kostenlose App Reverb möglich, über die Nutzer über Android, iOS und macOS auf Alexa zugreifen können. Bei der Abfrage von Terminen kommt es aber schnell zum Timeout. Die meisten Alexa-Funktionen werden von Reverb unterstützt, nicht aber Amazon Prime Music und TuneIn.

Amazon Echo und Amazon Echo Dot können seit Mitte Februar für 179,99 Euro beziehungsweise 59,99 Euro bestellt werden.

Amazon hat unlängst seinen Neuzugang Amazon Echo Show mit Touchscreen vorgestellt. Im Gegensatz zu Echo und Echo Dot lässt sich Echo Show nicht nur per Sprache, sondern auch über einen 7 Zoll großen Touchscreen bedienen. Zudem bietet das Gerät eine Videotelefoniefunktion.

HIGHLIGHT

Wettbewerbsvorteile durch effizienten Kundenservice

Telefonieren Sie noch oder skypen Sie schon, lautete einmal ein einprägsamer Werbespruch, der einfach zum Ausdruck brachte, dass eine ältere Technologie von etwas Besserem ersetzt wird. Das Gleiche gilt für die Kommunikation mit Kunden. Nutzen Sie schon Communication Enabled Business Processes (CEBP) oder warten Sie, bis der Wettbewerb Sie überholt

Die Videotelefonie ist allerdings auf Echo Show sowie Smartphones mit der Amazon-Alexa-App beschränkt. Den zugehörigen Dienst nennt Amazon Alexa Calling. Er ist kostenlos und unterstützt auch Sprachtelefonie und den Versand von Textnachrichten. Beides soll künftig mit allen Echo-Geräten funktionieren. Amazon nennt hierfür jedoch keinen konkreten Termin.

Amazon Echo Show (Bild: Amazon)Mit Amazon Echo Show lassen sich aber auch Smart-Home-Geräte wie Überwachungskameras ansteuern (Bild: Amazon).

Echo Show ist anfänglich nur in den Vereinigten Staaten erhältlich. Dort kostet das Gerät 229,99 Dollar. Zur Einführung gibt Amazon beim Kauf von zwei Echo Show einen Nachlass von 100 Dollar.

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Themenseiten: Amazon, IoT, Lautsprecher, Software

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