AVM präsentiert Fritzbox 7582 und Fritzbox 6591 Cable

Die Fritzbox 7582 setzt auf G.fast und Supervectoring 35b, um das schnelle Tempo eines Glasfasernetzes auch in den Wohnhäusern über die dort vorhandenen Kupferleitungen bereitzustellen. Mit der Fritzbox 6591 Cable präsentiert AVM erstmals einen Fritzbox-Prototypen für den DOCSIS 3.1-Standard.

AVM bringt mit der Fritzbox 7582 das erste Endgerät für die DSL-Technologien G.fast und Supervectoring 35b in Deutschland auf den Markt, wie das Unternehmen heute mitgeteilt hat. Die Fritzbox 7582 ist ab sofort über Provider verfügbar, die G.fast in ihrem Netz anbieten. Mit der auf der Anga Com 2017 ebenfalls neu vorgestellten Fritzbox 6591 Cable präsentiert AVM außerdem erstmals eine Fritzbox für den neuen DOCSIS 3.1-Standard.

Viele Anbieter bauen zurzeit ein Glasfasernetz aus, das bis zum Verteiler oder sogar bis zur Haustür reicht. Um das schnelle Tempo auch in den Wohnhäusern über die dort vorhandenen Kupferleitungen bereitzustellen, können G.fast und Supervectoring 35b eingesetzt werden. Die Technologie G.fast ermöglicht durch das Erweitern der Bandbreite auf der Kupferdoppelader höhere Übertragungsraten von bis zu 1 GBit/s auf kurzen Strecken. Supervectoring 35b erzielt auf kurzen Distanzen bis zu 300 MBit/s.

AVM Fritbox 7580 (Bild: AVM)AVM Fritbox 7580 (Bild: AVM)

Die Fritzbox 7582 ist laut Hersteller perfekt auf diese DSL-Ausbaustufen abgestimmt und garantiert eine Kompatibilität zu allen bestehenden Anschlüssen: Vectoring, VDSL und ADSL. Schnelles Dualband WLAN AC+N soll auch bei größeren Entfernungen für hohe Datendurchsätze sorgen. Neben WLAN AC mit 1.300 MBit/s (5 GHz) kann gleichzeitig ein WLAN-N-Funknetz mit 450 MBit/s (2,4 GHz) für viele mobile Geräte eingesetzt werden. Die neue Fritzbox unterstützt laut Hersteller Telefonate in HD-Qualität und bietet Anschluss für DECT-, IP- und analoge Telefone.

Die Fritzbox 7582 kommt mit vier Gigabit-LAN-Anschlüssen für PCs, Spielekonsolen et cetera, zwei USB 3.0-Ports für Drucker und Speicher (NAS), einer DECT-Basis für bis zu 6 Telefone und Smart-Home-Anwendungen und zwei Anschlüssen für analoges Telefon oder Fax (a/b-Port). Ausgestattet mit den Leistungsmerkmalen von FritzOS sei die Fritzbox 7582 die perfekte Zentrale für das Smart Home, so AVM. Dazu zählen der Mediaserver für Musik, Bilder und Filme, die NAS-Funktion für den Zugriff auf alle Dateien im Netzwerk sowie die Steuerung intelligenter Fritz-Steckdosen und Fritz-Heizkörperregler. Außerdem bietet das Betriebssystem FritzOS der neuen Fritzbox-Komfortfunktionen wie WLAN-Gastzugang, Kindersicherung oder MyFritz für den sicheren Zugang zum Heimnetz von unterwegs. Regelmäßige, kostenfreie und automatische Updates sollen die Sicherheit der Fritzbox auf einem hohen Niveau halten und immer wieder neue Einsatzmöglichkeiten bieten.

„Die Fritzbox 7582 ist perfekt auf diese DSL-Ausbaustufen abgestimmt und garantiert Kompatibilität zu allen bestehenden Anschlüssen: VDSL-Vectoring, VDSL und ADSL“, so Dr. Gerd Thiedemann, Leiter Produktmanagement bei AVM. Auch im Heimnetz verspricht die neue Fritzbox über eine starke Ausstattung. Thiedemann weiter: „Schnelles Dualband WLAN AC+N bietet auch in größeren Wohnungen hohe Datendurchsätze. Neben WLAN AC mit 1.300 MBit/s (5 GHz) kann gleichzeitig ein WLAN-N-Funknetz mit 450 MBit/s (2,4 GHz) für viele mobile Geräte eingesetzt werden“.

Der Münchner Provider M-net wird als erster Telekommunikationsanbieter in Deutschland die Datenübertragungstechnologie G.fast einsetzen und Kunden anbieten, wie das Unternehmen jetzt zum Auftakt der Fachmesse ANGA Com in Köln mitgeteilt hat. “M-net stattet jedes Gebäude, das im Zuge des Münchner Glasfaserausbaus neu per FTTB erschlossen wird, mit G.fast Technologie aus”, erklärt Dorit Bode, Sprecherin der Geschäftsführung von M-net, in einer Pressemitteilung. Die Kunden könnten “noch in diesem Jahr” mit neuen Angeboten rechnen.

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Eine weitere Neuvorstellung, die Fritzbox 6591 Cable, erreiche durch die OFDM-Kanalbündelung (Orthogonal Frequence Division Multiplexing) nach DOCSIS 3.1 Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 6 GBit/s im Downstream und 2 GBit/s im Upstream, so der Hersteller. Durch den konfigurierbaren Upstream-Filter für den Bereich von 5 bis 204 MHz bietet sie Providern eine zusätzliche Flexibilität für den Einsatz.

AVM Fritzbox 6591 Cable (Bild: AVM)AVM Fritzbox 6591 Cable (Bild: AVM)

Die künftige Fritzbox 6591 Cable ist abwärtskompatibel zu DOCSIS 3.0 mit einer 32×8-Kanalbündelung. Auch der gleichzeitige Betrieb von DOCSIS 3.0 und 3.1 in den Netzen ist mit der Fritzbox 6591 Cable möglich. Weiterhin verfügt die künftige Fritzbox 6591 Cable über eine komplette Ausstattung für WLAN, Telefonie und Smart Home: schnelles, intelligentes Dualband WLAN AC+N, interner ISDN-S0-Anschluss, Anschlussmöglichkeiten für analoge Telefone sowie DECT-Basis für Schnurlostelefone und Smart-Home-Anwendungen. Vier Gigabit-LAN-Anschlüsse und zwei USB-3.0-Ports sollen eine vielseitige Heimvernetzung ermöglichen. In den Kabelnetzen starten demnächst Pilotprojekte mit DOCSIS 3.1. Die Fritzbox 6591 Cable sei auf diese kommende Ausbaustufe bestens vorbereitet, wie AVM erklärt.

Themenseiten: AVM, Breitband, Router

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