Google kündigt Payment API für Android an

Die Programmierschnittstelle automatisiert die Eingabe von Kontoinformationen beim Checkout. Nutzern müssen in Apps und auf Websites die Zahlung lediglich per Sicherheitscode oder Android-Gerät bestätigen. Voraussetzung ist eine im Google-Konto hinterlegte Kredit- oder Bankkarte.

Google hat eine neue Programmierschnittstelle für Android angekündigt. Die Payment API erlaubt es Entwicklern, eine Bezahlfunktion in ihre Apps oder Websites zu integrieren. Nutzer wiederum können Waren und Dienstleistungen mit einer in ihrem Google-Konto hinterlegten und verifizierten Kredit- oder Bankkarte bezahlen, indem sie einen Sicherheitscode eingeben oder sich über ihr Android-Gerät authentifizieren.

Entwickler können nun eine Bezahlfunktion per Google in ihre Apps integrieren (Bild: Google).Entwickler können nun eine Bezahlfunktion per Google in ihre Apps integrieren (Bild: Google).

Die Payment API soll Nutzern die Eingabe ihrer unter Umständen mehrzeiligen Kontoverbindung ersparen und somit den Abschluss eines Einkaufs beschleunigen. Entwicklern verspricht Google indes ein einfaches Checkout-Erlebnis in ihren Apps. Sie können sich bei Interesse ab sofort für eine frühere Version der Programmierschnittstelle registrieren.

Darüber hinaus will Google in den kommenden Monaten auch den Google Assistant um eine Bezahlfunktion erweitern. Nutzer sollen per Sprachbefehl über Google Home oder ein Android-Gerät Geld an ihre Kontakte überweisen können. Auch hier setzt Google voraus, dass eine Kreditkarte im Google-Konto hinterlegt ist.

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Darüber hinaus bestätigte das Unternehmen während seiner Entwicklerkonferenz I/O 2017, dass Android Pay inzwischen in zehn Ländern verfügbar ist und in Kürze in Brasilien, Kanada, Russland, Spanien und Taiwan starten wird. Auf der Google-Website findet sich zudem eine Liste aller Geldinstitute, die Zahlungen per Android Pay unterstützten.

Neu ist auch die Card Linked Offers API, die Einzelhändlern helfen soll, ihre Kunden fester an sich zu binden. Hat ein Nutzer die Kundenkarte eines Einzelhändlers in Android Pay hinterlegt, kann der Händler seinem Kunden bei einem Besuch einer Filiale künftig Sonderangebote oder Gutscheine auf seinem Smartphone präsentieren.

Google vereinfacht zudem das Hinzufügen einer Kundenkarte zu Android Pay. Gibt ein Nutzer bei einer Zahlung per Android Pay die Daten seiner Kundenkarte manuell ein, wird ihm künftig angeboten, die Daten dauerhaft in Android Pay zu hinterlegen.

Hierzulande ist Android Pay noch nicht verfügbar. Ob und wann der Bezahldienst in Deutschland an den Start geht, ist nicht bekannt. Das gilt im Übrigen auch für Samsung Pay und Apple Pay, wobei für letzteres inzwischen zumindest eine deutschsprachige Support-Seite verfügbar ist. Vodafone und Telekom haben ihre Angebote für das kontaktlose Zahlen per Nahfunktechnik NFC indes kürzlich eingestellt.

HIGHLIGHT

Wettbewerbsvorteile durch effizienten Kundenservice

Telefonieren Sie noch oder skypen Sie schon, lautete einmal ein einprägsamer Werbespruch, der einfach zum Ausdruck brachte, dass eine ältere Technologie von etwas Besserem ersetzt wird. Das Gleiche gilt für die Kommunikation mit Kunden. Nutzen Sie schon Communication Enabled Business Processes (CEBP) oder warten Sie, bis der Wettbewerb Sie überholt

Tipp: Wie gut kennen Sie Google? Testen Sie Ihr Wissen – mit dem Quiz auf silicon.de.

Themenseiten: Android, Apps, E-Commerce, Google

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