Dell EMC erleichtert Datensicherung durch integrierte Appliance

Dell EMCs neue Data Protection Appliance integriert Data Domain, Datensicherungs-Software sowie Software zur Suche von Daten und Analytics für Datensicherung in einer einzigen Plattform. Sie steht in vier Ausführungen mit nutzbaren Kapazitäten von 34 TB bis zu 1 Petabyte zur Verfügung. Cloud Data Protection ermöglicht jetzt Datensicherung und Disaster Recovery in der Cloud.

Dell EMC hat auf der Dell EMC World in Las Vegas neue Datensicherungslösungen angekündigt. Die Dell EMC Integrated Data Protection Appliance (IDPA) vereint Data Domain, Backup-Software, Software zur Suche von Daten und Analytics für die Datensicherung in einer sofort einsatzbereiten Komplettlösung. Neue Funktionen im Dell EMC Cloud Data Protection Portfolio bieten Datensicherung und Disaster Recovery in der Cloud. Die Dell EMC Integrated Data Protection Appliance steht in vier Ausführungen mit nutzbaren Kapazitäten von 34 TByte bis zu 1 Petabyte zur Verfügung, kann ab sofort bestellt werden und soll ab Sommer 2017 allgemein verfügbar sein. Die neuen Cloud-Funktionen sind mit den neuen Versionen der Data Domain Virtual Edition (3.1) und der Data Protection Suite verfügbar.

Dell EMC (Bild: Dell EMC)

Unternehmen haben es bei der Sicherung ihrer Daten heute häufig mit einer Vielzahl punktueller Lösungen wie Backup-Software, Backup-Server oder Suchserver für verschiedene Anwendungen, Plattformen und Daten zu tun. Der Betrieb dieser Systeme ist oft zeitaufwändig, führt zu isolierten Datensicherungsumgebungen und verursacht eine komplexe Verwaltung. Dell verspricht mit der neuen, vorintegrierten Dell EMC Integrated Data Protection Appliance (IDPA) die Beseitigung derartiger Probleme. Bei IPDA sind Backup-Speicher, Backup-Software, Software zur Daten-Suche und Analytics für die Datensicherung in einer einzigen und einfach einführbaren Appliance vereint.

Sie deckt laut Hersteller ein breites Spektrum an Workloads physischer und virtueller Umgebungen ab – einschließlich eines großen Applikations-Ökosystems sowie Unterstützung zahlreicher Hypervisoren. Die Appliance unterstützt Cloud Tiering für die automatisierte Auslagerung von Langzeitdaten, womit sich ihre Abdeckung nahtlos auf die Cloud ausdehnen lassen soll, und bringt Technologien für Verschlüsselung sowie Fehlererkennung und -behebung mit. Ihre führende Deduplizierung sowohl für On-Premise- als auch Cloud-Daten ermögliche eine durchschnittliche Deduplizierungsrate von 55:1, so Dell EMC, außerdem ist die Appliance in der Lage ohne Overhead zu skalieren.

Das Flash-basierte und VMware-optimierte System für VM Instant Access und die Wiederherstellung von virtuellen Maschinen erlaubt es, auch die striktesten RPO- und RTO-Anforderungen in VMware-Umgebungen zu erfüllen. Durch ihre Flash-basierten Ressourcen lässt sich die Appliance als Live-Speicher in Testumgebungen nutzen.

Darüber hinaus bietet die IDPA Integrationen in geschäftskritische Plattformen, darunter MongoDB, Hadoop und MySQL, und soll damit ermöglicht eine verbesserte Performance sowie einen höheren Grad an Datenkontrolle ermöglichen. Außerdem bringt sie eine einheitliche Benutzeroberfläche für das einfache Erledigen der alltäglichen Backup-Aufgaben wie die Planung und Verwaltung von Jobs, das Einrichten von Richtlinien für das Speichern von Langzeitdaten in der Cloud oder die Erfüllung von Service Level Agreements mit.

Um die unterschiedlichen Anforderungen von mittelständischen und Großunternehmen zu erfüllen, wird die IDPA in vier verschiedenen Ausführungen verfügbar sein: DP5300, DP5800, DP8300 und DP8800. Das Einstiegsmodell bringt 34 Terabyte an nutzbarer Kapazität mit, die High-End-Variante ein Petabyte. Services von Dell EMC wie Remote-Überwachung oder die automatisierte Lieferung von Ersatzteilen aus weltweit verteilten Service-Depots sorgen für weitere Sicherheit.

Zusätzlich zur neuen Appliance hat Dell EMC sein umfassendes Angebot an Multi-Cloud-fähigen Datensicherheitslösungen ausgebaut. Neue Funktionen im Dell EMC Cloud Data Protection Portfolio bieten jetzt Datensicherung und Disaster Recovery in der Cloud.

Mit der neuen Version 3.1 der Data Domain Virtual Edition (DD VE) steht Unternehmen die Leistungsfähigkeit, Effizienz und Verlässlichkeit von Data Domain nun auch in der Cloud zur Verfügung, wie der Hersteller verspricht. Sie ermöglicht Backups sowohl von herkömmlichen als auch neuartigen Workloads in Amazon Web Services (AWS) sowie Microsoft Azure und unterstützt Replikationen in die Cloud, aus der Cloud und innerhalb der Cloud. Mit Hilfe der Data Protection Suite lassen sich diese Backups überwachen und auswerten.

Darüber hinaus dehnt die Kombination aus Data Domain und Data Protection Suite jetzt die Absicherung von On-Premise-Umgebungen auf AWS S3 aus, wodurch Unternehmen ein kostengünstiges Disaster Recovery in der Cloud zur Verfügung stehen soll. Im Notfall können Images von virtuellen Maschinen innerhalb von AWS wiederhergestellt und betrieben werden. Die Daten lassen sich dabei sicher und effizient übertragen, und es sind nur minimale Rechenzyklen sowie Ressourcen in AWS erforderlich. Da weder die Data Protection Suite noch Data Domain in der Cloud betrieben werden müssen, fallen nur bei einer Wiederherstellung Rechenzyklen an, wodurch sich Unternehmen weitere Kosten sparen, wie der Anbieter verspricht.

„Die neue Dell EMC IDPA vereint alle nötigen Schlüsseltechnologien in einer integrierten Komplettlösung – einschließlich Funktionen zur Suche, zum Monitoring und für Analytics“, sagt Oliver Lotz, Sales Director Germany Data Protection Solutions bei Dell EMC. „Sie deckt ein breites Spektrum von Anwendungsfällen sowohl in physischen als auch virtuellen Umgebungen ab, ermöglicht effiziente Sicherung und Wiederherstellung und dehnt die Datensicherung nahtlos auf Public und Private Cloud aus. Genau dasselbe macht unser erweitertes Data Protection Portfolio: Es sichert Daten ab, völlig unabhängig davon, wo sie sich befinden.“

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Themenseiten: Backup, Dell, Software, cloud

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