IDC: Smartphonemarkt wächst 4,3 Prozent im ersten Quartal

Der Markt erreicht ein Volumen von 347,4 Millionen Einheiten. Das Wachstum soll sich in den kommenden Quartalen fortsetzen. Samsung behauptet sich zudem deutlich vor Apple und kontrolliert im ersten Quartal fast 23 Prozent des Markts.

IDC hat seinen Worldwide Quarterly Mobile Phone Tracker aktualisiert. Demnach wurden im ersten Quartal 2017 347,4 Millionen Smartphones ausgeliefert. Das Wachstum übertrifft mit 4,3 Prozent sogar die Prognose der Marktforscher, die zuvor von einem Plus von 3,6 Prozent ausgegangen waren. Vor allem die Nachfrage nach Flaggschiff-Smartphones sei ungebrochen.

„Die Smartphone-Zahlen des ersten Quartals zeigen, dass die Branche nicht tot ist und es weiterhin Wachstum gibt“, sagte Ryan Reith, der bei IDC als Program Vice President für die Smartphone-Statistik zuständig ist. „Es ist keine Frage, dass 2016 ein entscheidendes Jahr für die Branche war, da das Wachstum erstmals in den unteren einstelligen Bereich sank. Trotzdem glauben wir, dass sich die Branche 2017 erholt und das starke erste Quartal stützt dieses Argument.“

Samsung hat den Smartphonemarkt im ersten Quartal mit einem Marktanteil von fast 23 Prozent dominiert (Bild: IDC).Samsung hat den Smartphonemarkt im ersten Quartal mit einem Marktanteil von fast 23 Prozent dominiert (Bild: IDC).Neu angekündigte Geräte wie das Huawei P10 und das Samsung Galaxy S8 zeigten, dass Innovationen weiterhin möglich seien. Auch ohne offizielle Ankündigung von Apple schaue die Branche zudem sehr erwartungsvoll auf die diesjährige iPhone-Präsentation.

Das meiste Wachstum soll jedoch nicht von den Premium-Smartphones, sondern von günstigeren Geräten kommen. „Trotz der Beliebtheit und des Hypes in den Medien um Premiumgeräte erleben wir weiterhin eine Verlagerung in den Portfolios vieler Anbieter hin zu bezahlbareren Geräten mit einem an die Flaggschiff-Modelle angelehnten Styling“, ergänzte Anthony Scarsella, Research Manager bei IDC. „Die Firmen haben eine einheitliche Premium-Designsprache implementiert, die schließlich die Grenzen zwischen High-End und Low-End verwischt.“

Von dieser Taktik profitierte laut IDC unter anderem Samsung mit seinen Modellreihen Galaxy A und Galaxy J, und zwar in aufstrebenden und entwickelten Märkten. Trotz stagnierenden Verkäufe sicherte sich Samsung mit deutlichem Vorsprung den ersten Platz in der Statistik, und zwar mit 79,2 Millionen verkauften Einheiten und einem Marktanteil von 22,8 Prozent (minus 1 Punkt). Apple kontrollierte mit 51,6 Millionen ausgelieferten iPhones (plus 0,8 Prozent) 14,9 Prozent (minus 0,5 Punkte) des Markts. Dabei handelt es sich allerdings um eine Schätzung – Apple legt seine Zahlen für das erste Quartal erst in der kommenden Woche vor.

Zudem gelang es Samsungs und Apples chinesischen Konkurrenten, den Abstand zu den beiden Platzhirschen zu verkürzen. Huawei, Oppo und Vivo erzielten Wachstumsraten zwischen 21,7 und 29,8 Prozent. Huawei verteidigte mit 34,2 Millionen Einheiten seinen dritten Rang vor Oppo und Vivo. Die Marktanteile der drei Anbieter erhöhten sich auf 9,8, 7,4 beziehungsweise 5,2 Prozent.

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Themenseiten: Apple, Huawei, IDC, Marktforschung, Samsung, Smartphone

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