Trend Micro erweitert Worry-Free Services um XGen-Funktionen

Trend Micro erweitert seine Endpunkt-Sicherheitslösung für kleine Unternehmen um die neuesten Funktionen von XGen Security. Das System lernt ständig dazu, passt sich an und teilt Informationen über Bedrohungen.

Trend Micro hat die Worry-Free Services, seine Endpunkt-Sicherheitslösung für kleine Unternehmen, um die neuesten Funktionen von XGen Security erweitert. XGen Security soll bewährte Technologien zur Bedrohungsabwehr mit High-Fidelity-Maschinenlernen kombinieren und so den bestmöglichen Schutz gegen bekannte und unbekannte Bedrohungen über alle Nutzeraktivitäten und Endpunkte hinweg ermöglichen. Das System lernt laut Hersteller ständig dazu, passt sich an und teilt Informationen über Bedrohungen mit den Plattformen und Anwendungen, die für den Kunden am wichtigsten sind.

XGen (Bild: <a href="http://blog.trendmicro.com/worry-free-services-powered-xgentm-security/" target="_extern">Trend Micro</a>)XGen (Bild: Trend Micro)

XGen Security für kleine Unternehmen nutze bewährte Methoden, um bekannt harmlose oder schädliche Dateien zu identifizieren. Mithilfe fortschrittlicher und intelligenter Technologien wie Anwendungskontrolle, Exploit-Schutz, Verhaltensanalyse, Sandboxing und Maschinenlernen sollen unbekannte Bedrohungen dann schneller und präziser identifiziert werden können.

XGen Endpoint Security ist Teil der Trend Micro Smart Protection Suites. Integrierte Endpunkte, Mail- und Web Gateway-Schutz sind in die Suiten eingefügt, um Nutzer überall und während aller Aktivitäten zu schützen.

Trend Micro war eigenen Aussagen zufolge der erste Sicherheitsanbieter, der zuverlässiges maschinelles Lernen in seinen Ansatz aufgenommen hat und damit Dateien sowohl vor als auch während der Laufzeit analysiert. Diese Technologie werde durch Techniken zur „Geräuschreduzierung“, wie Census- und Whitelist-Checks, die die Anzahl der False Positives verringern, noch effizienter, so der Hersteller. Alle Funktionen werden durch das weltweite Trend Micro Smart Protection Network unterstützt, das einen schnellen Schutz ermöglichen soll, sobald neue Bedrohungen erkannt werden.

„Kleinunternehmen sind laut Trend Micro Smart Protection Network Statistik 2016 nicht immun gegen die 500.000 neuen und einzigartigen Bedrohungen, die jeden Tag entstehen. So hat Trend Micro im Jahr 2016 bei neuen Ransomware-Familien einen Anstieg von 752 Prozent beobachtet, die weltweit Schäden in Höhe von etwa einer Milliarde US-Dollar (Trend Micro Bedrohungsbericht 2016: “A Record Year for Enterprise Threats”, Stand Februar 2017) verursacht haben“, sagt Richard Werner, Business Consultant bei Trend Micro. „Diese Bedrohungen und Angriffe können den Betrieb lahmlegen und Schäden verursachen, die zu hohen Kosten wieder behoben werden müssen. Deshalb ist es auch für kleine Unternehmen wichtig, sich mit fortschrittlichen Methoden gegen aktuelle und zukünftige Cyber-Angriffe zu schützen.

„Als Beta-Tester von Worry-Free Services haben uns die Maschinenlern-Fähigkeiten dieser Lösung beeindruckt“, so Felix Lo, Software-Entwickler bei Apek Computer Technologies. „Angesichts der großen Menge neuer Bedrohungen benötigen wir eine Lösung, die bekannte Bedrohungen einfach aussortiert und ihre fortschrittlichen Technologien darauf konzentriert, die unbekannten Bedrohungen, mit denen wir täglich konfrontiert sind, zu erkennen und auszuschalten. Trend Micro gelingt dies ohne negative Auswirkungen auf die Performance unserer Testsysteme.“

Trend Micro Worry-Free Services wurde laut „Canalys: Small Business Content Security Market Trends 2016“ fünf Jahre in Folge als weltweit führende Sicherheitslösung für Kleinunternehmen bewertet.

Bei Worry-Free Business Security Services handelt es sich um eine SaaS-Lösung, zum Hosten der Software ist kein lokaler Server erforderlich. Alle Softwareupdates und Patches werden automatisch von Trend Micro implementiert.

Im Oktober hatte Kaspersky sein Angebot für Unternehmen um Kaspersky Endpoint Security Cloud für Firmen mit 25 bis 250 Endgeräten ergänzt. Im Rahmen von Kaspersky Endpoint Security Cloud stehen Kaspersky Endpoint Security for Windows (für Workstations), Kaspersky Endpoint Security for Windows (für File-Server) sowie Kaspersky Security for Mobile zur Verfügung. Die Software läuft dann auf dem jeweils zu schützenden Firmenrechner oder dem Mobilgerät.

Ein ähnliches Konzept verfolgt beispielsweise auch Bitdefender mit Gravity Zone. Die am ehesten vergleichbaren Angebote heißen Gravity Zone Business Security und Gravity Zone Advanced Business Security. Auch sie bieten beide eine Cloud-Managementkonsole, auch wenn bei der Advanced-Version auch die Installation im Unternehmen möglich ist. Allerdings deckt auch nur die Advanced-Version so wie auch das neue Kaspersky-Angebot Mobilgeräte ab.

WEBINAR

Von Software Defined bis Composable – Neue Architekturansätze im Datacenter

Im Audio-Webinar am 5. Juli 2017 um 11 Uhr erläutert Florian Bettges von HPE wie Unternehmen von hybriden IT-Konzepten profitieren können. Dabei geht er auf die Vorteile der einzelnen Ansätze ein und stellt Konzepte vor, wie die unterschiedlichen Ansätze in Zukunft in hybriden IT-Konzepten ineinander fließen.

Themenseiten: Bitdefender, Kaspersky Lab, Security, Sicherheit, Trend Micro

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