HPE Pointnext Support Services für kleine und mittelständische Unternehmen

von Thomas Joos am , 05:24 Uhr

HPE Pointnext, die Serviceorganisation von Hewlett Packard Enterprise, bietet zu seinen Compute, Storage und Netzwerk Produkten verschiedene Service-Optionen an. Das ist besonders für kleine und mittelständische Unternehmen interessant, denen häufig die nötigen Ressourcen fehlen, um eine optimierte IT-Leistung zu erzielen.

Sie haben bereits in Qualitätshardware für Ihr Unternehmen investiert, Ihnen fehlt es jedoch an der richtigen Unterstützung? Dann nutzen Sie möglicherweise nur einen Bruchteil Ihres IT-Potenzials. Die technischen Support-Services von HPE Pointnext bieten mehr als nur Reparaturleistungen. Das Ziel ist es, für hohe Sicherheit und Effizienz bei allen Komponenten in der Infrastruktur Ihres Unternehmens zu sorgen. Die mehrfach ausgezeichneten Services von HPE Pointnext beinhalten zudem Expertenrat und -unterstützung rund um die Uhr, einhergehend mit entsprechenden Informationsmaterialien und Softwareaktualisierungen.

HPE Pointnext (Bild: HPE) [1]

Es bietet sich also an, bereits beim Kauf von Hardware auch gleich die jeweilige Support-Option mit zu erwerben. Ohne einen zusätzlichen Support Service greift bei einem Hardware-Defekt oder einem Softwareproblem nur die Standard-Garantie bzw. außerhalb der Garantie muss der Kunde die Kosten für die Reparatur selbst übernehmen. Ohne laufende Supportvereinbarung kann eine Reparatur durchaus mehrere Tage dauern.

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Ein Beispiel:
Innerhalb der Garantie erfogt die Reaktion im Laufe des nächsten Arbeitstages. Der Service ist zwischen 8:00 und 17:00 Uhr verfügbar, von Montag bis Freitag. Fällt also eine Hardware am Freitag um 17:01 aus, kann der Fehler erst am Montag um 8:00 qualifiziert werden, die Reaktion erfolgt dann wiederum erst am nächsten Arbeitstag, also im Laufe des Dienstags. Fällt in diesen Zeitraum noch ein Feiertag, verschiebt sich die Reaktion und damit die Reparatur weiter. Es wird schnell klar, dass sich die wenigsten Unternehmen solche Ausfälle leisten können und höhere Servicelevel auch für kleine und mittelständische Unternehmen besser geeignet sind.

Im Gegensatz zur Herstellergarantie sind mit HPE Pointnext Packaged Support Services auch die meisten Komponenten abgedeckt, die zusammen mit dem HPE-Produkt gekauft wurden. Kauft ein Unternehmen zum Beispiel einen HPE ProLiant Server mit einer dreijährigen Herstellergarantie und als Erweiterung eine SATA-Festplatte, mit einer Herstellergarantie von einem Jahr, ist der Austausch der Festplatte drei Jahre lang kostenfrei.

HPE Pointnext Foundation Care

Der HPE Pointnext Foundation Care Service besteht aus Hardware- und Softwareservices, die Ihnen helfen, die Verfügbarkeit ihrer IT-Infrastruktur zu erhöhen. Die technischen Mitarbeiter von Hewlett Packard Enterprise arbeiten mit Ihren IT-Teams  zusammen, um diese bei der Behebung von Hardware- und Softwareproblemen zu unterstützen..

HPE Pointnext Foundation Care bietet vereinfachte und standardisierte Supportangebote mit fest vereinbarten Reaktionszeiten, Abdeckungsfenstern und verschiedene Laufzeiten, um den Geschäftsbetrieb der Kunden vor Ausfallzeiten zu schützen.

Darüber hinaus bietet HPE Pointnext Foundation Care Ihren IT-Mitarbeitern den elektronischen Zugriff auf wesentliche zugehörige Produkt- und Supportinformationen. Bei Produkten anderer Anbieter ist der Zugriff davon abhängig, ob der jeweilige Anbieter diese Informationen zur Verfügung stellt.im Falle eines Fehlers oder Defektes möglichst schnell wieder betriebsbereit ist. Im Rahmen von HPE Pointnext Support Services bietet Hewlett Packard Enterprise drei unterschiedliche Service-Level an:

Das HPE Pointnext Foundation Care-Portfolio kann zusätzlich zu diesen drei Service-Leveln noch den Einbehalt defekter Datenträger (Defective Media Retention, DMR) und den erweitertem Einbehalt defekter Materialien (Comprehensive Defection Material Retention, CDMR) als weitere zentrale Serviceleistung enthalten. Ausführliche Informationen zu DMR und CDMR finden Sie im Datenblatt [3].

HPE Pointnext Proactive Care – Remote Monitoring und Fehleranalyse

HPE Pointnext Proactive Care ist der Standard Service im proaktiven Bereich. Er bietet integrierte reaktive und proaktive Leistungen. Damit lassen sich potentielle Risiken oder Probleme vorzeitig erkennen und im Falle einer Störung sorgt der erweiterte reaktive Support für eine schnelle Fehlerbehebung. Ein Account Support Manager, der den Kunden berät und bei der Erreichung seiner IT-Ziele unterstützt, kann zusätzlich mit eingebunden werden. Wichtig ist ein solcher Service  vor allem im Bereich konvergenter, virtualisierter oder Cloud-basierter Systemumgebungen. Wenn in solchen Umgebungen Hardware ausfällt, sind in der Regel viele Workloads betroffen.

Der HPE Proactive Care Service bietet Ihnen die Möglichkeit, in einer Converged Infrastructure durch folgende Leistungen einen höheren Return on Investment zu erreichen:

HPE Proactive Care umfasst integrierte reaktive und proaktive Services, mit denen Sie die Stabilität und den Betrieb Ihrer Converged Infrastructure verbessern können, um bessere geschäftliche Ergebnisse zu erreichen. In einer komplexen konvergenten und virtualisierten Umgebung müssen viele Komponenten effektiv zusammenarbeiten. HPE Proactive Care wurde speziell für den Support von Geräten in diesen Umgebungen entwickelt und bietet bessere Supportleistungen, die Server, Betriebssysteme, Hypervisoren, Speicher, SANs (Storage Area Networks) und Netzwerke umfassen.

Im Falle eines Servicevorfalls ermöglicht HPE Proactive Care einen erweiterten Support,  da Sie Zugang zu geschulten technischen Lösungsexperten erhalten, die Ihren Fall von Anfang bis Ende verwalten, um die Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit so gering wie möglich zu halten und kritische Probleme schneller zu beheben. Zur schnellen Lösung komplexer Supportvorfälle wendet Hewlett Packard Enterprise erweiterte Verfahren für das Vorfallmanagement an. Die für die Erbringung der HPE Proactive Care-Leistungen zuständigen technischen Spezialisten sind zudem mit Automatisierungstechnologien und -tools ausgestattet, um die Ausfallzeiten zu verkürzen und die Produktivität zu erhöhen.

Beim Auftreten eines Vorfalls beinhaltet HPE Proactive Care die Hardwarereparatur vor Ort, wenn dies zur Behebung des Problems erforderlich ist. Sie können entsprechend Ihren Geschäfts- und Betriebsanforderungen aus einer Reihe von reaktiven Support-Leveln für Hardware auswählen.

HPE Proactive Care umfasst Analysen von Firmware- und Softwareversionen für unterstützte Geräte. Auf diese Weise erhalten Sie eine Liste mit Empfehlungen, mit der Sie sicherstellen können, dass Ihre durch HPE Proactive Care abgedeckte Infrastruktur die empfohlenen Versionsstände aufweist. Regelmäßig durchgeführte proaktive Überprüfungen (Proactive Scan) Ihrer von HPE Proactive Care abgedeckten Geräte erleichtert Ihnen das Erkennen und Lösen von Konfigurationsproblemen. HPE Proactive Care liefert außerdem vierteljährlich Berichte zu Vorfällen, um Sie auf häufig auftretende Probleme aufmerksam zu machen, damit Sie ein wiederholtes Auftreten vermeiden können.

HPE Proactive Care verwendet die Remote Support-Technologie, um durch das Sammeln von Daten zur technischen Konfiguration und zu Fehlern eine schnellere Servicebereitstellung zu ermöglichen. Das Ausführen der aktuellen Version der Remote Support-Technologie ist erforderlich, damit dieser Support-Service vollständig erbracht werden kann. Weitere Informationen finden Sie im HPE-Datenblatt [4].

Und nach Ablauf der Garantie oder der Supportvereinbarung: HPE Post Warranty Support Service

Um ärgerliche Servicelücken zu vermeiden nach Ablauf der Garantie oder einer Servicevereinbarung (z. B. HPE Pointnext Packaged Support Service) empfiehlt sich der Kauf von HPE Pointnext Post Warranty Support Services. Diese sind mit den gleichen Reaktionszeiten erhältlich, laufen immer 12 Monate und sind wiederholt bestellbar, solange das Produkt von HPE unterstützt wird. Ein Post Warranty Support Service wird frühestens 90 Tage vor und spätestens 30 Tage nach Ablauf der Herstellergarantie oder Servicevereinbarung angeboten.

Hardware Defective Media Retention (DMR) und Comprehensive Defection Material Retention (CDMR)

Beim Abschließen einer erweiterten Garantie müssen Kunden Hardware Defective Media Retention (DMR) und Comprehensive Defection Material Retention (CDMR) beachten, wenn auf der abgesicherten Hardware sensible Unternehmensdaten gespeichert sind. Die beiden Abkürzungen DMR und CDMR tauchen in den Support-Verträgen immer wieder auf. Dabei wird sichergestellt, dass Datenträger, auf denen sensible Daten des Unternehmens gespeichert sind, im Unternehmen verbleiben, auch wenn sie defekt sind. Das vermeidet Datenverlust und Datendiebstahl. Einfach ausgedrückt heißt das, im Reparaturfall können Kunden ihre defekte Festplatte bei sich behalten. Der Service-Techniker muss darüber informiert werden.

Comprehensive Defection Material Retention (CDMR) stellt sicher, dass generell alle Komponenten beim Kunden bleiben, auf denen Daten gespeichert sein können. Der Service-Techniker muss beim Austausch darüber informiert werden. Die Daten der ausgetauschten Komponenten müssen an HPE übermittelt werden. Was mit den Daten auf dem defekten Gerät passiert, liegt in der Verantwortung des Kunden. Diese Support-Varianten spielen also vor allem für die Datenträger in den Servern eine Rolle sowie für Datenträger in Speicherlösungen von HPE und für Unternehmen oder Behörden, die mit sensiblen Daten arbeiten.

HPE Pointnext unterstützt auch bei Installation und Implementation

Mit sogenannten Lifecycle Event Services bietet HPE eine Fülle unterschiedlicher Dienstleistungen rund um Hardware- und Softwareinbetriebnahme, Optimierung im laufenden Betrieb, Migrations- und Umzugsservices an. HPE Pointnext Installation&Startup Services  richten sich an Kunden, die nicht über ausreichend geschultes Personal verfügen, um HPE Produkte selbst optimal zu installieren, das Betriebssystem zu konfigurieren oder neue Geräte ins Firmennetzwerk einzubinden. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen (KMU) profitieren also von diesen Möglichkeiten.

Fazit: Fast zwei Drittel aller Unternehmen könnten mehr tun, um die IT Verfügbarkeit zu verbessern

Deutschen Mittelständlern entstehen durch Ausfälle geschäftskritischer IT-Systeme Kosten von bis zu 380.000 Euro pro Unternehmen und Jahr. Das geht aus einer Studie hervor, für die das Marktforschungsunternehmen „Techconsult* im Auftrag von HP [5] Deutschland (heute Hewlett Packard Enterprise) 300 Unternehmen mit 200 bis 4.999 Mitarbeitern befragt hat.

Rund 77 Prozent der für die Studie untersuchten Mittelständler verzeichneten im vergangenen Jahr Ausfälle geschäftskritischer IT-Systeme, etwa für unternehmenskritische Prozesse,

Warenwirtschaft, Fertigung oder Vertrieb. Im Durchschnitt waren es vier Ausfälle pro Unternehmen und Jahr. Je Ausfallstunde entstanden den Unternehmen Kosten in Höhe von durchschnittlich 25.000 Euro. Dieser Schadenswert variiert mit der Größe des betroffenen Unternehmens.

Diese und weitere Zahlen aus der Studie lassen darauf schließen, dass zumindest in Teilen des deutschen Mittelstandes ein erheblicher Bedarf an IT-Support- und Wartungs-Services besteht.

HPE Pointnext bietet zahlreiche und flexible Supportoptionen an, die bereits bei der Installation und Integration der Systeme in ihre IT-Landschaft unterstützen aber auch Unterstützung im Fall eines Fehlers liefern. Ungeplante Reparaturkosten und Downtime lassen sich bereits im Vorfeld mit den HPE Pointnext Services weitestgehend vermeiden, denn diese unterstützen nicht nur bei auftretenden Fehlern, sondern erkennen auch mögliche Fehler vorab mit Hilfe der proaktiven Leistungen. HPE Pointnext Support Services – eine Investition, die sich lohnt.

Weitere Informationen:

Artikel von ZDNet.de: http://www.zdnet.de

URL zum Artikel: http://www.zdnet.de/88291441/hpe-pointnext-support-services-fuer-kleine-und-mittelstaendische-unternehmen/

URLs in this post:

[1] Image: http://www.zdnet.de/wp-content/uploads/2017/04/HPE-Pointnext.jpg

[2] Aktuelle Studie zur Dokumentensicherheit in deutschen Büros: http://asn.advolution.de/0001531c5F00125d9/?rnd=[cachebuster]

[3] Datenblatt: https://www.hpe.com/h20195/v2/GetPDF.aspx/4AA4-8876DEE.pdf

[4] HPE-Datenblatt: https://www.hpe.com/h20195/v2/GetPDF.aspx/4AA3-8855DEE.pdf

[5] HP: http://www.zdnet.de/unternehmen/hewlett-packard/

[6] HPE Pointnext Homepage: https://www.hpe.com/de/de/services.html