CeBIT 2017: HPE zeigt den „Arbeitsplatz der Zukunft“

Durch den Einsatz moderner Technologien lassen sich Arbeitsplätze flexibilisieren und die Nutzung von Flächen optimieren. Die auf der CeBIT ausgestellten Zukunfts-Konzepte sind im HPE-Headquarter bereits Realität geworden. Laut HPE zeigen daran sehr viele Kunden großes Interesse.

Im Interview mit ZDNet erläutert HPEs Chief Technologist Axel Simon wie sich seine Firma den „Arbeitsplatz der Zukunft“ vorstellt. Neben Ausstattung und Anmutung unterscheiden sich diese in Sachen Konnektivität und Lokations-basierten Diensten.

Wie das in der Praxis aussehen kann, demonstriert Simon anhand einer Besprechungsecke auf dem HPE-Messestand. Die Belegung eines Büros wird beispielsweise durch eine Lampe signalisiert, die entweder rot oder grün aufleuchtet. Außerdem könne man unter anderen mit Hilfe von Aruba-WLAN-Technologie auch feststellen, ob ein Büro gebucht, aber nicht belegt sei, sodass man nach gewissen Schwellwerten diesen Raum wieder als frei melden könne. Die Anzeige des Auslastungsstatus ist in vielen Facetten möglich, wie der Anzeige in einer App oder auf einem Monitor. Ziel ist es, Flächen wesentlich besser auszulasten.

Für größere Umgebungen steht eine von HPE entwickelte Analytics-Anwendung zur Steuerung und Verwaltung bereit. Diese wertet die Informationsdaten der Infrastruktur aus und gibt Auskunft über zum Beispiel Verweildauer und anderer Belegungskennziffern. Die Lösung auf Basis von Bluetooth LE und WLAN kann auch für den Aufbau von Indoor-Navigationssystemen genutzt werden.

Die Flexibilisierung von Arbeitsplätzen ist auch in anderer Hinsicht ein Thema für HPE. Auf Basis von HPEs Moonshot-Systemen werden klassische Desktop-System in das Rechenzentrum verlegt. Damit könne man selbst Hochleistungsarbeitsplätze wie zum Beispiel für CAD-Anwendung mittels Thin-Clients in ein Shared-Desk-Konzept überführen, sodass die Ressourcen besser ausgelastet werden.

Während HPE auf der CeBIT die verschiedenen Konzepte noch als „Arbeitsplatz der Zukunft“ zeigt, ist diese „Zukunft“ im Headquarter in Santa Clara bereits Realität geworden. Laut Simon ist das Interesse an diesen Konzepten „sehr, sehr groß“. HPE verhandelt bereits mit sehr vielen Unternehmen an der Gestaltung moderner Arbeitsplätze. Hierfür ändern sich laut Simon auch die Ansprechpartner. Statt nur mit der IT-Abteilung führe man Gespräche zu diesen Themen auch mit Personalleitern und Betriebsräten. Andere Abteilungen seien ebenfalls häufig bei der Gestaltung moderner Arbeitsplätze eingebunden. Simon sieht hier eine neue Qualität der Zusammenarbeit mit Kunden, die deutlich partnerschaftlicher sei und HPE erlaube, die eigenen Stärken noch besser zur Geltung zu bringen und den Kundennutzen viel besser herauszuarbeiten.

Themenseiten: HPE, HPE / Intel Just Right IT

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