Apple wehrt sich gegen Recht auf Reparatur

Derzeit arbeiten acht US-Bundesstaaten an gesetzlichen Vorgaben für ein Recht auf Reparatur. Hersteller wie Apple lehnen Reparaturen durch Verbraucher und freie Werkstätten ab. Sie befürchten unter anderem Beschädigungen an Akkus, die zu Explosionen führen könnten.

Apple lehnt ein vom US-Bundesstaat Nebraska geplantes Gesetz ab, das Verbrauchern ein „Recht auf Reparatur“ gewähren soll. Wie Motherboard unter Berufung auf eine dem Gesetzgeber nahestehende Quelle berichtet, soll am 9. März ein Vertreter des iPhone-Herstellers oder ein Lobbyist bei einer Anhörung vor dem Parlament in der Hauptstadt Lincoln gegen den Entwurf Stellung beziehen.

iPhone 7 Plus: Taptic Engine und Akku teilen sich den durch Wegfall des Kopfhörers verfügbaren Platz (Bild: iFixit).Das Gesetz sieht vor, dass Hersteller elektronischer Geräte wie Apple Ersatzteile für ihre Produkte an Verbraucher oder unabhängige Reparaturwerkstätten verkaufen müssen. Zudem müssten die Hersteller der Öffentlichkeit Diagnosewerkzeuge und Reparaturanleitungen zur Verfügung stellen. Neben Nebraska planen auch die Bundesstaaten Minnesota, New York, Massachusetts, Kansas, Wyoming, Illinois und Tennessee ähnliche gesetzliche Vorgaben. Nebraska ist bisher der einzige Bundesstaat, der eine Anhörung angesetzt hat.

Der Quelle zufolge will sich auch der Mobilfunkanbieter AT&T gegen das Gesetz wehren, was das Unternehmen jedoch gegenüber Motherboard dementierte. Mindestens ein Gegner wolle als Gegenargument anführen, dass Reparaturen durch Verbraucher Schäden an den Lithium-Ionen-Akkus verursachen könnten, die wiederum zu einer Überhitzung oder Selbstentzündung der Akkus führen könnten. Der Branchenverband CTIA, dem auch AT&T und Verizon angehören, arbeite an einer möglichen Lösung.

Im US-Bundesstaat New York war ein ähnlicher Gesetzentwurf im vergangenen Jahr zum Teil auch wegen der Lobbyarbeit von Apple, IBM und anderen Herstellern gescheitert. Unterstützung erhielten die Vorstöße der anderen Bundesstaaten derzeit unter anderem von der American Farm Bureau Federation. Der einflussreiche Verband der Landwirte habe sich offiziell für ein Recht auf Reparatur ausgesprochen.

Befürwortet werde das Recht auf Reparatur auch von Repair.org, einem Zusammenschluss unabhängiger Reparaturwerkstätten. Sie werfen den Herstellern vor, ein Monopol für die Instandsetzung eigener Produkte anzustreben, was wiederum den freien Werkstätten schade. Ersatzteile müssten sie derzeit häufig über den grauen Markt beziehen, der unter anderem direkt von Komponentenherstellern in China bedient werde. Reparaturanleitungen wiederum werden häufig von Enthusiasten oder Unternehmen wie iFixit erstellt.

Gay Gordon Byrne, Executive Director von Repair.org, weist auch das von Herstellern vorgebrachte Argument zurück, Reparaturen durch Dritte seien ein Sicherheitsrisiko. „Sie sollten den Leuten so viele Informationen über den Umgang mit gefährlichen Dingen geben wie möglich. Wenn sie wegen explodierender Akkus besorgt sind, sollen sie Warnschilder anbringen und Verbrauchern sagen, wie sie sie sicher austauschen können.“

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Motherboard weist darauf hin, dass Apple eine derartige Warnung auf den Akkus des iPhone 7 anbringt. Sie enthält auch den Hinweis, den Austausch nur durch einen autorisierten Servicepartner vornehmen zu lassen.

Repair.org hofft, dass zumindest ein Bundesstaat ein Gesetz zum Recht auf Reparatur verabschiedet. Das könne den Druck für eine landesweite Regelung erhöhen, da es nicht im Interesse der Hersteller sei, in jedem US-Bundesstaat auf andere gesetzliche Vorgaben zu treffen.

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63 Kommentare zu Apple wehrt sich gegen Recht auf Reparatur

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  • Am 16. Februar 2017 um 12:09 von Antiappler

    Na klar, es sind ja schon so viele Akkus bei den iPhone explodiert, weil freie Reparaturdienstleister, die auch alle keine Ahnung haben, nicht sachgerecht repariert haben.
    Und dass Apple nichts von freier Auswahl hält, ist ja auch hinreichend bekannt.
    Die Verbraucher sind Apple doch total egal. Hat man seit Steve Jobs schon an den Sprüchen der Chefetage sehen können, wenn Apple Geräte mit schlimmen Fehlern in den Verkauf gebracht hat.
    Apple ist nur an dem Geld der Leute interessiert.
    Die Sprüche und „Argumente“ der Apple-Bosse und deren Lobbyisten dienen nur der eigenen Gewinnmaximierung.
    Hoffentlich kommen die damit nicht durch.
    Rechte für Verbraucher sind nämlich immer gut!

    • Am 16. Februar 2017 um 15:24 von Knut der Bär

      Exakt das meine ich: andere Maßstäbe.
      Eine einfache Frage an den erbittertsten Apple Antipoden:
      Was hättest Du, weil Du das ja im anderen Kommentar ansprachst, davon gehalten, wenn bei Samsung herausgekommen wäre, dass deren Geräte abgefackelt sind, weil per Amazon gekaufte „Original Samsung Ersatzakkus“ (also billige Plagiate, wie c’t unlängst nachwies) unsachgemäß eingesetzt wurden?
      Samsung hätte einen 5 Milliarden Dollar Schaden. Die hundert betroffenen Kunden können sich nicht erinnern, dass sie einen stärkeren Akku haben einbauen lassen, und es waren doch „Originale“? Und er Plagiator? Der meldet Konkurs an, und macht eine neue Butzelbude unter neuem Namen auf, auch keine 5 Milliarden Dollar, die sich Samsung holen könnte.
      Und nun? Findest Du das gut? Richtig?
      Und weißt Du was? Das kann auch Apple, Google, Huawei, LG, Sony, Xiaomi und anderen passieren, dass sie die Zeche zahlen müssen, weil auf dem Markt eine unkontrollierbare Zahl von Billigplagiaten verfügbar sind.
      Und was glaubst Du, was der Kunde sagt, wenn ihm am Shop um die Ecke die Frage gestellt wird: möchten Sie einen „Original“ Samsung Akku für 12,90€ oder einen Original Samsung Akku für 39,90€? Ich ahne die Antwort.
      Einfach mal über den Tellerrand schauen, ist nicht so schlimm. Dann stimmt es auch mit der Qualität der Kommentare.

  • Am 16. Februar 2017 um 16:59 von hugo

    Hallo Knut, wir sprechen hier nicht von kriminellen Reparaturdiensten, die gibt es auch bei Auto-Flugzeug-und sonstigen Zubehörlieferanten. Wir sprechen hier davon das ehrliche Reparaturshops das Recht bekommen sollen sowas zu reparieren. Im Autosektor wurde das auch erst durch Prozesse ermöglicht das freie Werkstätten auch Kundendienstarbeiten machen dürfen und kam es bisher zu irgendwelchen Problemen? Nein. Also warum soll es bei APPLE-Geräten verboten bleiben das autorisierte=fachkundige Werkstätten sowas nicht auch reparieren dürfen, billiger, schneller, da vor Ort und eventuell von einem Neukauf solcher sehr schlecht zu reparierenden Geräten abraten ;-)

    • Am 16. Februar 2017 um 23:30 von Knut der Bär

      Weil eben keiner heutzutake sicherstellen kann, dass nur Original ersatzteile verbaut werden, und weil nicht Original Teile ein enormes Risiko für den Herateller bedeuten. Siehe Samsung Beispiel weiter oben.
      Autorisierte Werkstätten kriegen bereits jetzt Ersatzteile, siehe Gravis. Zertifizierte Werkstätten gibt es bereits. Und die kriegen alle Teile. Schon seit Jahren.
      Man kann aber keine Teile bei Amazon kaufen. Da wüsste man eh nicht, ob das original Originale wären, oder ‚Originale‘ Original-Kopien aus dem Hinterhof. Siehe Samsung Akkus.
      Aber Ersatzteile kriegt eben nicht die Butzelbude an der Ecke, bei der keiner weiß, was wie verbaut wird. Wenn die die Geräte schlecht einbauen, oder shlechte Ersatzteile, machen sie nebenbei den gut funktionierenden Second Hand Markt dür Apple Geräte kaputt. Warum sollte ich ein Gerät kaufen, in dem vielleicht gefährliche Teile verbaut sind?
      Da es bei kleinen Anbietern keinen Second Hand Markt gibt, da fliegen die Teile eh auf den Müll, hätten diese kein Problem.
      Ich denke, dass mein Beispiel recht gut zeigt, warum es für die Hersteller ein zu großes Risiko darstellt. Alle Risiken gehen zu ihren Lasten, den Nutzen hätten Hinterhof Produzenten in china, die den Markt via Amazon mit Billig-Ersatzteilen fluten könnten.
      So weiß jeder, dass es keine Apple Ersatzteile gibt, also sind die Randbedingungen eindeutig abgesteckt. Wer eine Reparatur mit Original ersatzteilen haben will, der geht zu Apple oder zum zertifizierten Händler. Kostet mehr, aber es sind dafür garantiert Original Ersatzteile.
      Wer Geld sparen will, versucht sein Glück an der nächsten Ecke. Aber eben ohne jegliche Garantie.

      • Am 18. Februar 2017 um 1:36 von Obi Wan

        Ich möchte als Verbraucher bitte entscheiden dürfen, ob ich das Risiko eingehe, keinen Original Akku einbauen zu lassen.

        Wenn ich mich dazu entscheide, greift doch die Garantie und Haftung des Herstellers sowieso nicht.

        Wo also liegt das Problem des Herstellers?!? Ganz sicher macht sich Apple keine Sorgen um die Kunden, sondern um die großem Gewinne, die ihm entgehen würden.

        • Am 20. Februar 2017 um 15:03 von Knut der Bär

          Lies oben: schon mehrfach erklärt: weil vermutlich auch Du schlau genug bist, um nicht ins brennende Haus zu stürzen, um das Gerät zu retten. So verbrennt dann auch der Dritthersteller Akku zu einem Klumpen.
          Und dann ist es eben der Hersteller des Gerätes, der durch die Medien geht, und nicht Apple, Samsung, Google, Xiaomi, etc.
          So, wie im Beispiel mit dem Lambourghini: der brennt ab, weil ein Drittanbieter Akku abfackelt, und in den Schlagzeilen steht „Lambourghini fackelt ab“.
          Verstanden?

  • Am 16. Februar 2017 um 17:56 von ckOne

    @Knut der Bär
    Gesprochen, wie ein waschechter PeerH !!!
    Im Artikel geht es um Orginal Ersatzteile und auch um Reparaturanleitungen vom jeweiligen Hersteller !
    Und das mit den Note7 waren keine zubehörakkus, also wieder nur heiße Luft deine Argumentation. Ein nicht Orginal-Akku kann auch bei einem abgefackelten Gerät nachgewiesen werden, und damit liegt die Haftung nicht mehr beim Hersteller des Gerätes. Und in der Garantiezeit kann jeder Hersteller auf Reparatur im eigenen Haus (bzw. Vertragswerkstatt) bestehen, was ja wohl auch jeder einsieht.
    Also vielleicht mal selbst über den Apfelförmigen Tellerrand blicken !!

    • Am 16. Februar 2017 um 23:40 von Knut der Bär

      Ich bin auch kein Peerh. Was habt ihr eigentlich für ein Problem? Und mein Hinweis bezüglich Samsung Akkus war hypothetischer Natur.
      Samsung wäre an die Wand genagelt worden, und nach sechs Monaten hätten sie herausgefunden, dass es nicht ihre eigenen Akkus waren, die abgefackelt sind.
      Den Schaden von 5 Milliarden Dollar hätten sie aber nicht mehr abwenden können. Wen hätten sie auf Schadenersatz verklagen können?
      Samsung hätte die Zeche gezahlt für die mangelhafte Qualität eines Ersatzteil Herstellers. Warum? Weil die Medien keine drei Wochen, keine drei Monate, und auch keine sechs Monate warten.
      Deinen Tellerrand kannst Du dir dahin schieben, wo es Dir wohl tut, und die Haftungsfrage dürfte kaum relevant sein, wenn der Herateller in China sitzt, und einfach Konkurs anmeldet, um unter neuem Namen weiterzumachen.
      Samsung hätte nichts davon. Außer einen 5 Milliarden Dollar schaden.
      Der Name Samsung ist beliebig austauschbar, also Apple, Google, Huawei, LG, Sony, Xiaomi, alle haben das selbe Problem.
      Sie würden für einen Pfusch bei Billig Ersatzteilen büßen. Ihre Marke würde beschädigt.
      Und Reparaturanleitungen? Zertifizierte Reparaturdienste kriegen die bereits von Apple. Also beispielsweise Gravis. Damit sollte das dann kein Thema mehr sein.
      Oder möchtest Du ebenfalls im Smartphone löten? Nein, oder?

      • Am 17. Februar 2017 um 10:36 von DoN

        Deine Hypothese ist aber mangelhaft. In dem von Dir skizzierten Szenario fehlt die Prämisse des „Reparaturrechts“. Dadurch wäre eben gerade nicht der Hersteller sofort in Verdacht sondern eine Spekulation über die Verursacher im Gange (natürlich auch vom Hersteller initiiert).
        Wenn du schon eine Hypothese aufstellst, musst du auch die Rahmenbedingungen hypothetisch betrachten.
        Betrachten wir die Sache doch nüchtern, auch Reparatur ist ein Business und Apple (Cook) maximiert jeden Cent Gewinnorientiert. Das freut die Anleger, sollte dem der es bezahlt (Kunde) abed zu denken geben. Der Ursprung dieser Vorgehensweise bei Apple liegt sicher im Kontrollwahn von S. Jobs, heute ist es aber ein Geschäftsfeld das es zu optimieren gilt. Da sind die vorgebrachten Argumente natürlich nur vorgeschoben. Aber da ist Apple sicher nicht alleine, selbstredend richtet man aber das Augenmerk auf die „wertvollste Company on planet“
        Persönlich denke ich sollte man diese Forderung langfristig betrachten. Es geht um Nachhaltigkeit, Ressourcen schonen, allgemein um eine differenzierte Betrachtung des Ist-Zustand. Wenn halt eine Firma wie Apple ein derartiges Vermögen anhäufen kann, mit einem Smartphone, und im Gegenzug auf der Welt unter Missachtung von Menschlichkeit und Umweltbewusstsein produziert und wieder entsorgt und recycelt wird, ist ein „Recht auf Reparatur“ eben ein Schritt um ein Umdenken zu provozieren.

        • Am 17. Februar 2017 um 11:36 von Knut der Bär

          Du strürzt Dich als ins brennende Haus, um die Beweise zu sichern, die Samsung entlasten könnten? Ja, manch einer macht das vielleicht. Aber schlaue Menschen retten ihr Leben.
          Bei Smsung Note 7 gab es nur deswegen Spekulationen über den Akkuhersteller, weil Samsung das selber so in den Raum warf. War dann zufällig SDI, also Samsungs eigene Akkuproduktion, aber ok.
          Und Nachhaltigkeit? Du kannst direkt im Apple Store jedes halbwegs aktuelle iPhone reparieren lassen. Und die Geräte halten mit am längsten. Und es gibt ein Recycling Programm. Warum also die harsche Kritik an Apple?
          Hast du Google kritisiert, als sie Projekt Ara eingestampft haben?
          _______
          Hinweis @Redaktion: auf dem iPad funktioniert im neuen Layout die Suche nicht, der Knopf lässt sich nicht auswählen, bzw. erscheint keine Eingabemaske für den Suchtext. Mit und ohne Add-blocker.
          _______
          Schade, so kann ich nicht nachschauen, was DoN zum Projekt Ara Aus schrieb. Ob er etwas dazu schrieb.
          Fakt ist aber, dass mindestens 2/3 der Androiden nicht die Anforderungen bezüglich Nachhaltigkeit einhalten. Unterhalb 250€ dürfte es mit der Ersatzteilversorgung gegen Null gehen.
          Und da Android doch einen Marktanteil von über 80% besitzt, könntest Du ja da mal meckern gehen.

          • Am 17. Februar 2017 um 12:32 von Anja Schmoll-Trautmann

            Danke für den Hinweis. Der Fehler ist behoben, es sollte wieder alles funktionieren :-)
            Beste Grüße
            Redaktion ZDNet.de

          • Am 17. Februar 2017 um 12:36 von DoN

            Was soll dieser Hausbrand quatsch? Und wo ist meine „harsche“ Kritik an Apple? Kann es sein, dass du ein erhebliches Problem mit dem Textverständnis hast? Und sorry Peer, Knut whatever, mach dich nicht weiter lächerlich mit dem uralten „buahhh, du hast aber nichts gegen das Schippchen von Paulchen gesagt, dann darfst du auch nix gegen mein Schippchen sagen“ Spiel.
            Wieder verstehst du überhaupt nicht, dass es gar nicht um Apple per se geht, sondern Apple hier als Großverdiener natürlich exemplarisch herangezogen wird. Der Gesetzvorschlag betrifft alle und ist kein LexApple. Sinnlos wie immer mit dir, egal wie du dich nennst.

          • Am 17. Februar 2017 um 14:08 von C

            Die Lebensdauer der Apfel-Geräte wird primär durch die OS-Unterstützung bestimmt. Damit ist i. d. R. mit 5 – 6 Jahren Schluss beim Apfel.

            Mein HTC HD2 (06/2009) arbeitet bis heute mit aktuellem Alternativ-ROM einwandfrei. Nur 1x Reparatur am Tastenblock nötig.
            Meine Compaqs (aus Mitte der 90er) machen heute noch 24×7 Einsatz – klaglos & einwandfrei.

            Somit sind andere Geräte noch haltbarer als die Apfel-Produkte.

          • Am 17. Februar 2017 um 14:12 von Knut der Bär

            Nein, DoN hatte Null Kriti für Google übrig, weil es das Projekt Ara eingestellt hat. War ihm nicht wichtig. Anderes Unternehmen. Da war Nachhaltigkeit offensichtlich nicht wichtig.
            Die Suchfunktion hat es offenbart. Danke.

          • Am 17. Februar 2017 um 14:20 von Knut der Bär

            @C
            Nein, das ist falsch. Mir wäre nicht bekannt, dass sich diese nach Auslaufen der Versorgung mit Sicherheitsupdates in die Luft sprengen. Gilt auch für Androiden, aber eben bereits ab zwei, drei Jahren. Also halbe Lebensdauer.
            Meine alten Geräte werden Inhousr weiter verwendet. Musikzentrale, Streaming Client für Zugriff auf Öffentlich Rechtliche Programme, Spiele.
            Dein Compaq aus Mitte der 90er Jahre wird kaum praktischen Nutzen haben. Als Fileserver, Firewall oder DHCP Server zu laut und zu energiehungrig, das machen Router nebenher, als Client zu träge, außer einfache Linux Distributionen, die auf minimale Hardware optimiert sind, dürfte darauf wohl eher antiquiriertes laufen. Und selbst diese Linux Distributionen sollte man sensibel dahingehend prüfe, inwieweit sie Updates bereitstellen.
            Klingt also nett, aber ist eher eine Spielerei. So hat halt jeder seine Wahrheit.

          • Am 17. Februar 2017 um 15:22 von C

            @Knut der Bär

            Doch das ist richtig!

            Apple:
            Bei Apple-HW (so diese noch technisch einwandfrei funktioniert) bestimmt der Hersteller, ab wann diese nicht mehr OS-technisch unterstützt wird. Du als User hast KEINEN EINFLUSS darauf! Damit sind diese Geräte dann OUT, weil sei kein aktuelles & sicheres OS mehr bekommen. Du kannst sie natürlich Inhouse nutzen, aber dann immer noch mit einer Ansteckungs-Gefahr und auf veraltetem SW-Stand (keine weitere Fort-/Funktions-Entwicklung in der Zukunft).

            HTC/Compaq:
            Mit aktuellem Alternativ-ROMs (XDA, LineageOS) bin Ich mobil prima auf Stand. Gilt auch für das SAMSUNG S3.
            Die Compaqs machen als FW und spezielle Dienst-Rechner heute noch (nach >20 Jahren) mit AKTUELLEM OS ihren Job. Sie haben in Ihrem Lebens-Zyklus bislang verschiedene OS gehabt mit unterschiedlicher Aufgabe/Rolle. Von daher hier der User-Nutzen maximiert ist, während es bei Apple die Sackgasse durch den Hersteller gibt. Denn, hier kann ICH selbst mein (aktuelles & sicheres) OS bestimmen. Dieses ist eben nicht durch den Hersteller vorbestimmt. Es muss nur die x86 Architektur unterstützen.

            Das bisschen Strom-Verbrauch mehr ist mir dahingehend egal, dass Ich eine bullet-proof Lösung habe – und von daher geschützt bin. Das ist eben keine Spielerei, das ist pure Nutzen-Maximierung aus User-Sicht. Im Gegensatz zu Deinen löchrigen (Provider-)Routern…

            Du bist gefangen, Ich genieße die Freiheit.
            Du wirst gesteuert, Ich entscheide selbst.

            q. e. d.

          • Am 17. Februar 2017 um 15:28 von DoN

            Project ARA, so so…
            Ach Peer, damit ist wieder klar, dass Du es bist. Einfach mal wieder irgendwas in Raum werfen, dass damit überhaupt nichts zu tun hat…
            Was hat die Projekteinstellung mit der gesetzlichen Forderung eines Bundesstaates zu tun?
            Nochmal so zum Verständnis:
            – Nebraska hat einen Gesetzesentwurf, der dem Konsumenten ein „Recht auf Reparatur“ einräumen soll. Das ist ein allgemeines Recht, nicht auf Apple bezogen.
            – Apple und Andere sind gegen so ein Gesetz.
            – Apple kommt damit in die Schlagzeilen, ihre Argumentation wird also diskutiert.
            – Du kommst mit irgendwelchen hypotetischen Samsung – Akku – 5Mrd. Kosten These um die Ecke
            – Ich weise darauf hin, dass Deine These fehlerhaft ist und Apple wie die Anderen auch, Reparatur als Geschäftsbereich sehen und dass man diesen Gesetzentwurf langfristig betrachten sollte (Die Folgen sind dir überhaupt nicht klar. Mit so einem Gesetz, gäbe es kein iPhone, kein Galaxy und kein vergossener Mixer in seiner jetzigen Form)
            – Du beschuldigst mich der „harschen“ Apple Kritik und bemängelst, dass ich nicht auf Google geschimpft habe, als sie ARA einstellten und dies sei der Beweis, dass mir Nachhaltigkeit egal sei…
            Das ist PeerH-Style, da fällt einem einfach nix zu ein, das nicht beleidigend oder obszön wäre.
            Daher e.o.d.

          • Am 17. Februar 2017 um 17:48 von Knut der Bär

            Du sprichst mir aus der Seele: dann sind also 3/4 der Androiden lebende Zeitbomben, und das bereits nach zwei Jahren?
            „Du kannst sie natürlich Inhouse nutzen, aber dann immer noch mit einer Ansteckungs-Gefahr und auf veraltetem SW-Stand (keine weitere Fort-/Funktions-Entwicklung in der Zukunft).“
            Warum zeterst Du dann aber so gegen Apple, das sind doch nur 18% der verkauften Geräte, wenn doch 60% der verkauften Android Geräte potentiell gefährlich sind?
            Du beklagst Dich an der falschen Adresse, Freund. Geh zu Google! ;)

            Abgesehen davon, dass ich nicht zu erkennen vermag, dass ein altes iPad, das ich nur noch als Medienplayer nutze (ARD Mediathek, ZDF Mediathek, via App, kein Browser) irgendeine Gefahr darstellt, wenn ich das nie mit einem PC/Mac verbinde. Aber Du wirst schon wissen, was Du schreibst.
            Die Diskussion ist müßig, wenn Dein Gegenüber nicht argumentiert, sondern einem ununterbrochen die immer selben Phrasen entgegen brüllt.
            So macht das nicht nur keinen Sinn, sondern auch keinen Spaß.

      • Am 19. Februar 2017 um 12:19 von serra.avatar

        würden sie nicht … ob Orginal oder nicht lässt sich immer nachweisen. Kein Orginal keine Garantie keine Gewährleistung kein Schadensersatz ganz einfach!

        Funktioniert in anderen Branchen ganz gut, also warum sollte das hier nicht funktionieren?

    • Am 17. Februar 2017 um 8:24 von Michael L.

      @All

      Ein freund von mir repariert Smartphones und Tabletts, welche aus solchen „Reperaturbuden“ in schlechterem zustand zurückkamen als Sie abgegeben wurden.
      Interessanter Weise, hat er keine Schwierigkeiten an Apple Ersatzteile und Reperaturanleitungen zu gelangen…

      In die Gesetz geht es aber nicht um die Reperaturbetriebe, sondern um das Recht auf „Selbst“ reperatur also Do it yourself… Und ich finde es vollkommen richtig, das z.B. Mercedes und BMW Garantieleistungen bei DIY reperaturen kategorisch ausschließen…

      • Am 17. Februar 2017 um 11:41 von Knut der Bär

        Ich vermute, dass er eher Ersatzteile von Drittanbietern verwendet. Wie man in dem einen Fall lesen konnte, gab es sogar auf dem Balkan Ersatzbildschirme für das iPhone 6. allerdings eben nicht von Apple, und daher funktionierte der Fingerabdruckscanner nicht (weil er aus Sicherheitsgründen mit der Secure Enclave gekoppelt wird).
        Bezüglich Reparaturbuden: wer hat denn früher jemals eine positive Erfahrung von Reparaturdiensten für Kühlschränke, Geschirrspüler und Waschmaschinen gemacht? Meistens war man sehr unzufrieden. Entsprechend dürfte das auch beim Shop um die Ecke eher Glückssache sein, was man als Ergebnis erhält.
        Wie gesagt: klingt gut, dürfte aber eher wenig bringen, und möglicherweise im ergebnis mehr schaden als nutzen.

  • Am 17. Februar 2017 um 9:01 von Hugo

    Apple wehrt sich gegen Recht auf Reparatur!

    Lies doch die Artikelüberschrift lieber AppleKnut, es geht um Reparatur durch Verbraucher und freie Werkstätten und nicht um irgendwelche Akkus, ist doch alles nur Ablenkungsmanöver seitens Apple & Co. Blick nicht über der Tellerrand sondern schau doch erst mal in den Teller !!
    Scheint das Apple auch hier Lobbyarbeit macht ;-)))

  • Am 17. Februar 2017 um 10:16 von letni

    Knut und die Mär

    Der Schaden bei Samsung ist dadurch entstanden, dass ein neu produziertes Geraet nicht verkauft werden kann….nicht weil was abgefackelt oder gar ein Flugzeug abgestuerzt ist. Und die gesetzliche Regelung wuerde den Graumarkt schaden, da man einfacher an original ersatzteile herankommt. Apple geht es einzig und alleine um Gewinnmaxumierung, am liebsten ware ihnen ein generelles gesetzliches Reparaturverbot am liebsten, so dass Apple selbst nichts reparieren duerfte, und die Anhaengern der Applesekte am besten glech auf ein neues Geraet zurueckgreifen sollten…natuerlich als Selbstzahler……

    Wenn jemand eine Reparatur vornimmt, welche dann zum Schaden fuehrt, dann ist der Hersteler sowieso aus der VErantwortung……zudem wuedre in solchen Faellen, anders als bei Samsung, nicht jeden Tag hunderte Handys in Flammen aufgehen….

  • Am 17. Februar 2017 um 11:09 von hugo

    Hallo Michael L.
    Wer ist so dumm und repariert sein Gerät selber solange es noch unter Garantie fällt ???
    Und Deine Einzelerfahrung eines Freundes kannst getrost weglassen, sind nicht nachvollziehbar.
    Garantiefälle werden per Gesetz vom Hersteller bearbeitet, aber alles was nach Ablauf der Garantie geschieht muss der Eigentümer selber entscheiden dürfen, darum geht es. Und ob er dann billige Ersatzteile oder Originalersatzteile kauft ist seine freie Entscheidung. Garantieansprüche hat er ja dann eh keine mehr. Nicht immer ablenken von eigentlichen Thema. Apple will diese Art von fachgerechter Reparatur durch 3. verhindern und das ist mafiaartiges Verhalten.

    • Am 17. Februar 2017 um 12:00 von Knut der Bär

      Sie meinen also während der ersten sechs Monate? Sie wissen, dass nach sechs Monaten die Beweislast sich dreht, und Sie dem Hersteller nachweisen müssen, dass das Problem schon vorher bestand? Und dann kann ein defekter Akku den Kunden bereits zu einem Eingriff nötigen.
      Mit Dummheit hat das wenig zu tun.

  • Am 17. Februar 2017 um 11:45 von Blob Tard

    Wer Apple kauft ist selbst Schuld. Meistens hat es den Hintergrund, dass man mit seinem neuen Gerät rumprotzen will. Unbedingt das neue IPhone, iPad, iSonstwas haben, fraglich ist nur was die Verbesserungen sind.
    Zuletzt war die große Neuerung, dass der Akku explodiert. Applaus…

    Wer dumm genug ist auch nur ein einziges Apple-Produkt zu kaufen, der darf sich auch nicht beschweren, wenn es für jedes Modell ein unterschiedliches Ladegerät gibt (das gibt es übrigends NUR bei Apple und bei keine manderen Hersteller) und schon gar nicht, wenn man nicht einmal einen neuen Akku ins eigene Handy packen kann. Für ein Handy für das man TEUER (!) Geld bezahlt hat. Man muss erst in einen APPLESTORE und dort viel Gel zahlen, dass doch der Akku bite eingesetzt wird. Für so eine Selbstverständlichkeit lässt sich Apple gut bezahlen. Und die tumben Mitläufer kaufen die Produkte fleißig *Kopfschüttel*

    • Am 17. Februar 2017 um 12:40 von Knut der Bär

      Interessante These: Sind Sie sicher, dass Sie nicht Apple mit Samsung verwechseln?
      „Zuletzt war die große Neuerung, dass der Akku explodiert. Applaus…“
      Die wegen Brandgefahr zurückgezogenen Geräte hießen Galaxy Note 7 und waren von Samsung. Aber schon OK. Verwechselt man durchaus schon mal.
      Ansonsten zahlt man meines Erachtens bei Apple, wie auch woanders auch, entweder bargeldlos oder mit Bargeld, keinesfalls aber mit „Gel“. Das schmiert man sich in die Haare. :-)

      • Am 17. Februar 2017 um 14:40 von Antiappler

        Haha. Bei Apple ist die große Neuerung, dass die Kunden von ganz allein eine neue Farbe auf dem Gerät bekommen. :-)
        Bei anderen Herstellern muss man dafür noch extra Geld ausgeben, um wenigstens auf der Rückseite eine andere Farbe zu haben, weil man ein Cover kaufen muss.
        Und selbstverständlich wechselt Apple diese Geräte ohne Probleme aus und behauptet auch nicht, dass die Kunden die Geräte falsch gehalten haben und deshalb die Farbe abbröselt. Oder dass es normal ist und/oder ein Feature.

    • Am 17. Februar 2017 um 13:00 von Ein mal wieder Irritierter

      Oder aber die Geräte laufen einfach nur problemlos. Ich habe iPhone (Mehrzahl) und iPads verschiedener Generationen, wobei nicht jede Generation und niemals das neueste Modell, gekauft und hatte noch bei keinem(!) Gerät die Notwendigkeit einer Reparatur oder eines Austauschs. Selbst das mittlerweile recht langsame iPhone 4 ist permanent in Benutzung und zeigt keine Werksmängel.
      Glück? Ja, vielleicht! Ich wüsste allerdings nicht, dass andere Anbieter das besser machen würden. Da KANN man selber rumfrickeln, MUSS es oft genug leider auch.

    • Am 17. Februar 2017 um 19:20 von Michael Schade

      Warum ist der dumm, der Apple-Produkte kauft. Sind die so minderwertig, ist das ne Schrottbude? Ich hab ja keine Ahnung, aber wenn ich mir so die Verkäufe angucke, sind die Schlauen (also die Apple-Verächter) in der Minderheit. Gehören Sie also zur Sekte der Wissenden?! Merke: Hochmut kommt vor dem Fall ;-) Das sind doch alles keine Argumente! Fakt ist doch, dass Apple, Samsung und Co. bei einer Reparaturfreigabe für Jedermann das Haftungsproblem nicht in den Griff kriegen, da kann Apple gegen Plagiatoren klagen wie sie wollen. Vom Problem der Wirtschaftsspionage rede ich hier noch gar nicht. Andererseits würde die durchgehende Reparaturbarfähigkeit durch Jedermann zulasten der Performance und Produktdesign gehen. Im Übrigen würden die Handy, wenn sie quasi ewig halten sollen, entsprechend kosten (irgendwie müssten die wirtschaftlichen Verluste ja kompensiert werden). Markantestes Beispiel für eine Analogie ist MIELE. Meinen Sie das Unternehmen gäbe es heute noch, wenn die WM genausoviel kosten würde wie z. B. eine AEG oder Samsung?

      • Am 18. Februar 2017 um 10:08 von ckOne

        Da stimmt schon die Grundlage für Ihre Überlegungen nicht. Applekäufer sind nicht in der Mehrzahl sondern in extremer Unterzahl (nämlich ca. 20% vom Gesamtmarkt), nur bezahlen Sie soviel, das Apple den Großteil der Gewinne, die insgesamt erwirtschaftet werden, einstreicht.
        Kein Unternehmen geht in Haftung, ohne zu kontrollieren ob das Gerät sich in Orginalzustand befindet, und das ist auch bei einem Defekten Gerät ohne Probleme möglich.
        Und zum Thema MIele, Apple hat weit mehr Gewinn pro Gerät als Miele je hatte.
        Und trotzdem ist es jedem möglich Orginalersatzteils zu kaufen, und auch reparaturanleitungen gibt es von Miele. Also jetzt haben wir schon wieder ein Beispiel, das nicht zu gebrauchen ist.
        Und genau bei Apple steuert die Benutzbarkeit, Apple selbst durch IOS. Es gibt jede Menge IOS-Apps die nicht mehr auf älteren Geräten, da ein neueres IOS benötigt wird.
        Natürlich kann man dann noch damit Telefonieren aber nur dazu brauche ich kein Smartphone (das man so gut wie jeden Tag laden muß) sondern reicht mir dazu ein einfaches Telefon das ich nur einmal in der Woche Laden muß.
        Dumm sind Applekäufer natürlich nicht, jeder hat seine Gründe sich für Apple zu entscheiden, aber Apple ist nicht einen Deut besser als alle anderen Firmen, nur das man für Premium Preise auch Premiumgeräte nebst Premiumservice erwarten kann und hier hat Apple schon mehrfach nicht unbedingt geglänzt, beim iPhone 4 haben die Kunden es ja Falsch gehalten. Beim iPhone 5 ist das verkratzen der Alurückseite ja völlig normal, beim iPhone 6 ist das verbiegen nur bei 9 Geräten vorgekommen und auch das haben die Kunden es falsch gehandhabt und beim iPhone 7 sollten die Kunden das Gerät laut Apple möglichst nicht direkt am Körper tragen und benutzen wegen des hohen SAR-Werts, außerdem geht die Farbe ab (wobei man hier noch nicht weiß, wie Apple damit umgeht).

        Das sind alles wirklich nicht unbedingt Beweise für Premiumservice !!!

        • Am 20. Februar 2017 um 9:34 von Knut der Bär

          Und nahezu die Einzigen, die Miele Geräte zuverlässig reparieren, ohne, dass der Kunde Angst haben muss, dass er Pfusch zurück vekommt, oder dass er über den Tisch gezogen wird, das ist Miele selber.
          Es mag Ausnahmen geben, aber dass das Wort „Reparaturdienst“ bei vielen Menschen Bauchschmerzen verursacht, das liegt an sehr negativen Erfahrungen.
          Also wieder mal am Thema vorbei argumentiert.
          Zumal die Wenigsten Miele Kunden die Schaltpläne dafür nutzen, um selber Reparaturen durchzuführen.
          Und der Rest sind wieder die üblichen verbissenen Anti Apple Hass-Phrasen. Der Erfolg von Apple muss Dir ja geradezu körperliche Schmerzen bereiten?
          Zumal eben die Aussage richtig ist: Apple verkauft unter 20% der Geräte, und 3/4 der Androiden (also etwa 60% aller verkauften Smartphones) sind preiswerte Geräte, bei denen kaum jemand bei einem Defekt an Reparatur denkt, sondern die Teile aus Kostengründen gleich entsorgt. Über diese Geräte verlieren die Apple Hasser natürlich kein Wort.
          Schon das zeigt den extrem hohen Neidfaktor in deren Argumentation.

          • Am 20. Februar 2017 um 15:59 von ckOne

            @ Am 20. Februar 2017 um 9:34 von Knut der Bär
            Nur weil Sie schlechte Erfahrungen gemacht haben, heißt das nicht das Ihre Behauptung allgmeingültig. Ich habe bisher noch keine schlechte Erfahrung mit dem Service aus zweiter Hand gemacht, aber dafür mit Werkskundendiensten, wie zum Beispiel mit dem von Dyson: 4 Reparaturen innerhalb von 1,5 Jahren, immer der gleiche Fehler, leider nach der Garantie sonst hätte ich ja ein Recht auf Wandlung gehabt und erst eine freie Werkstatt hat den Fehler so behoben, das der Staubsauger jetzt seit einem Jahr ohne Probleme läuft.
            Auch mit dem Werksservice von Jura habe ich mit meiner Kaffeemaschine sehr schlechte Erfahrungen gemacht: Gerät macht nach 3 Monaten keinen Kaffee mehr, wird von Jura geholt und kommt nach 3 Wochen wieder und geht gar nicht mehr an, wird nach Anruf bei der Hotline erneut geholt und kommt nach 3,5 Wochen wieder und beim Kaffeebezug läuft der Kaffee unter der Maschine heraus (Reparaturzeit 2 Wochen). Wandlung wird abgelehnt, da es sich ja um drei Unterschiedliche Fehler handelte und somit das Recht zur 3maligen Nachbesserung wahrgenommen wurde. Das Zubehör, das ich mitgeschickt habe, wurde dann auf Anforderung auch zurückgeschickt, was aber nochmal fast 2 Wochen dauerte. Das heißt jede Menge Ärger und Verzicht für Immerhin fast ein 1/4 Jahr einer sündhaft teuren Kaffemaschine. Oder auch AEG-Werkskundendienst für meine Top-Loader-Waschaschine, kam besah sich den Schaden und teilte mir mit „Repartur unrentabel“ kosten für Anfahrt und Arbeit 90€. Ein Bekannter meiner Schwester reparierte mir diese Maschine dann für sage und schreibe 25€ fürs neue Orginal AEG-Ersatzteil und ein Essen beim Griechen um die Ecke für den Einbau.
            Es gibt aber auch super Vertragswerkstätten wie zum Beispiel mein SEAT-Händler günstig, schnell und zuverlässig, noch nie auch nur das geringste Problem gehabt.
            Das zeigte doch eingentlich ganz klar auf, das man in jeder Werkstatt Pech haben kann, aber wenn man Orginal-Ersatzteile bekommt und auch noch Einbauanweisungen erhält, der Pfusch sich nicht vermehrt sondern eher verringert.

      • Am 18. Februar 2017 um 14:56 von C

        @Michael Schade

        Sie verkennen in ALLEN PUNKTEN die Situation.
        Machen Sie sich die Arbeit und nutzen die Suchfunktion (auch bei zdnet.de), dann können Sie erkennen, warum Sie komplett daneben liegen mit Ihren Aussagen.

    • Am 19. Februar 2017 um 13:33 von whitemac

      Hab noch nie einen Akku einsetzen lassen müssen, selbst bei 6 Jahre alten Phones nicht.Und wenn nach 6 Jahren der Akku kaputt sein sollte, betrachte selbst ich eine Rep. schwachsinnig. Ein einfach herausnehmbarer Akku ist fürmich persönlich lediglich bzgl. der „Stromabschaltung“ des Phones interessant )).

      Und ganz ehrlich: rumprotzen? Falls das mal bei den Kiddis so war; ich glaube die Zeiten sind doch bei Leuten ab 20 schon lange vorbei oder? Und wenn man 16 ist und sich wie Bolle über sein funkelnagelneues Phone feut, ist das doch ok. Das ist wie die erste Vespa he )).

      • Am 20. Februar 2017 um 10:05 von Knut der Bär

        Diese Zeiten sind seit neun Jahren vorbei. Kaum zu glauben, dass jedes Jahr 200 Millionen Menschen glauben sollen, sie wären durch den Kauf einzigartig geworden.
        Mag aber bei manch einem auch nach neun Jahren noch Neidgefühle erzeugen. Das ist allerdings möglich.
        Wenn man dann noch verbissen von Beginn an auf ein anderes Pferd gesetzt hat, das Rennen um Rennen verliert, kann das durchaus für Verbitterung sorgen.
        Möglich.

  • Am 17. Februar 2017 um 13:55 von hugo

    Hallo Knut, gut das es Trolle gibt ;-)))
    Nicht ablenken, warum will Apple dem Kunden das Recht auf Reparatur verweigern???
    Es gibt genügend freie Händler die PC’s, Notebooks, Tablets u.s.w. gut reparieren und sogar konfigurieren können. Kein vernünftiger Mensch streitet diesen Firmen die fachliche und technische Kompetenz ab, Warum will Apple das verhindern? Hat man Angst vor freien Wettbewerb, hat man Angst das diese Firmen Fertigungsfehler aufdecken (sind ja auch nur made in China)? In Europa, in Deutschland ist man so ein mafiaartiges Vorgehen als Kunde einfach nicht gewohnt.
    Bitte auf das Thema eingehen und Gründe auflisten die dagegen sprechen wieso einem Endkunden nach Ablauf der Garantie oder einem Reparaturdienst der das fachliche Knowhow hat, das Recht auf Reparatur verweigert werden soll.

    • Am 17. Februar 2017 um 14:40 von Knut der Bär

      Kein vernünftiger Mensch hat auch den Reparaturdiensten für Haushaltsgeräte und Röhrenfernseher die technische Kompetenz abgestritten. Am Ende war die Qualität, gelinde gesagt, allzu oft bescheiden.
      Ich habe das bereits begründet: Weil der Markt bereits jetzt von Noname Ersatzteilen und Plagiaten überschwemmt wird, und niemand, nicht einmal die Reparaturdienste um die Ecke sicherstellen können, dass sie Original Ersatzteile erhalten.
      Beispiel habe ich auch genannt: Wenn der Kunde einen defekten Bildschirm hat, kann er zur zertifizierten Apple Werkstatt (die es berwits gibt) gehen und erhält garantiert Original Ersatzteile eingebaut. Weil Apple das sehr streng kontrolliert.
      Geht er zum Händler um die Ecke, kann er bereits jetzt Ersatzteile für Apples iPhones kriegen. Nur sind das schon jetzt keine Original Ersatzteile. Das ist dem Händler klar. Und es ist dem Kunden klar.
      Weil Apple keine Ersatzteile liefert.
      Wenn Apple Ersatzteile an jeden herausgeben würde, hätte das für den Reparaturdienst um die Ecke und den Kunden zur Folge, dass er keine Ahnung hätte, ob es wirklich ein Original ist, oder ein Plagiat. Außer, er bestellt direkt bei Apple.
      Nun die Preisfrage: wenn der Kunde in der Noname Werkstatt gefragt wird „Möchten Sie das Original, oder eine halb so teures Ersatzteil, das genauso aussieht wie das Original, aber halb so viel kostet?“ Dürfte klar sein, was die meisten Kunden wählen.
      Dieses Verhalten besteht bereits jetzt beim Kauf eines Akkus, denn wir laut wird denn bekagt, dass der Austausch des Akkus bei Apples zertifizierten Diensten oder Apple selber so teuer sei? Eben. Sehr laut. Hauptsächlich von der Wechselakku-Fraktion, die dann lieber günstige Noname Akkus verbaut.
      Weiterer Negativeffekt: wer ein gebrauchtes iPhone kauft, weiß nicht mehr, was er kriegt. Je weniger Apple die Ersatzteile kontrollieren kann, desto mehr Geräte landen auf dem Gebrauchtmarkt, die Überraschungen bergen können. Es steckt mitunter nicht das drin, was man erwartet. Der Gebrauchtmarkt wäre kaputt, was schlecht für Apple Kunden ist. Viele verkaufen nach zwei Jahren ihre Geräte und kaufen neu. Viele kaufen zwei jahre alte Geräte, und nutzen sie nich zwei, drei Jahre, für den halben Preis.
      Und Vorteile? Der Reparaturdienst um die Ecke wüsste bei einer Versorgung über Zwischenhändler selber nicht, was er erhält. Wie die c’t beim Kauf von Original Samsung Akkus zeigte: es waren allesamt Plagiate, kein einziges Original war darunter. Und das, obwohl Samsung Original Akkus anbot.
      Der Kunde hätte dann noch weniger Kontrolle, was ihm eingebaut würde.
      So sehe ich das. Es gibt bereits eine Möglichkeit die Geräte zertifiziert reparieren zu lassen, und wo man garantiert Original Ersatzteile erhält. Kostet zwar mehr, aber hey, wer 700-1-100€ für ein iPhone ausgibt, sollte nach drei, vier Jahren 80% für einen Akkutausch nicht zu teuer finden. Falls ja, soart er am falschen Ende.
      Es kann für Apple Kunden nur schlechter werden. Und für diese argumentiert Apple.
      Wir die Situation bei Noname und anderen Anbietern von technischen Geräten aussieht, muss man von Fall zu Fall prüfen. Ich habe das Gefühl, dass z.B. bei Smartphones unterhalb 250€ nach zwei Jahren eh keiner ein defektes Gerät reparieren würde. Und definitiv nicht mit teureren Original Ersatzteilen. Die landen dann irgendwann unverkäuflich auf dem Müll, während Plagiate Hersteller den Markt mit Billig-Ersatzteilen geflutet haben.
      Ach ja: die Trolle im Forum haben andere Namen, schau einfach nach. Aber so fängt man grundsätzlich kein Gespräch an. Ist unhöflich.

    • Am 17. Februar 2017 um 14:42 von Knut der Bär

      Und die Diskussion wird nicht interessanter, wenn Du immer die selben Fragen stellst. Ich habe oben bereits Antworten geliefert. Die immer selben Fragen zu stellen, das scheint mir dann doch eher trollig zu sein.

  • Am 17. Februar 2017 um 14:59 von C

    Warum möchte ein Hersteller (z. B. Apple, John Deere, u. a.) nicht, dass Reparierbarkeit & Reparatur-Anleitungen gesetzlich verankert werden?

    Weil man den Kunden „doof“ halten will bei größter Gewinn-Maximierung.
    Weil man den IQ des Kunden bewusst unterschätzt und ignoriert (Entmündigung).
    Weil man den Kunden bevormunden, befehligen & steuern will.
    Weil man das Ersatz-Teil und After-Live-Market im Griff (Preise, Markt-Steuerung und Markt-Beherrschung) haben will.
    Weil man den Kunden zum Neu-Kauf zwingen will, statt zur Reparatur.
    Weil man seine System-Plattform monopolisieren will wo man die Preise diktiert und wo es keine Alternativ-Anbieter gibt da man diesen Markt kontrolliert.
    Weil man Wettbewerb & Standards verhindern will, oder zumindest Standards zu dem eigenen Gunsten/Vorteil beeinflussen will.

    Erschwertes Garantie-Handling ist nur ein Ablenk-Manöver von der Tatsache, dass man versucht, den Kunden zu verdummen. Beim Verdummen gehören jedoch zwei Parteien zum Vorgang:
    1. derjenige, der verdummt
    2. derjenige, der sich verdummen lässt

    Wer freiwillig solche Produkte kauft sollte sich vorher über die Konsequenzen Klarheit verschaffen – und nicht hinterher darüber meckern.
    Dass Apple hier auf seiner Closed-Shop Struktur beharren will ist klar.
    Aus User-Sicht sind solche Firmen gesetzlich zu zwingen – bzw. deren Produkte dürfen nicht gekauft werden.

    Mit meinem HTC HD2 habe Ich auch schon bewiesen, dass Ich nicht zu dumm bin einen Akku eigenständig auszutauschen. Im Gegenteil: das ist ein ganz normaler Vorgang. Apple glaubt aber oder stellt es so dar, als ob Ich zu dumm dafür bin.
    Nur – Ich glaube Apple nicht.

    • Am 17. Februar 2017 um 17:43 von Knut der Bär

      Woher kommt die viele Negativität? Das Wort „dumm“ taucht so häufig auf, mir will nicht in den Sinn kommen, warum Du das so zu betonen meinen musst.
      Wir wissen doch, dass Du nicht dumm bist. Das weiß auch Apple. Du bist nur etwas verbissen negativ. Und Dein Kommentar ist der beste Beweis dafür.
      Auch Dir ein schönes Wochenende. Einfach mal relaxen, nichts ist so schlimm, wie es Dir erscheint.

      • Am 18. Februar 2017 um 14:06 von C

        1.
        Ich lasse mir kein X für ein U vormachen. Von keinem.

        2.
        Solche (o. g.) Hersteller möchten die Kontrolle über das Produkt über den Kauf-Zeitpunkt hinaus behalten und dessen Nutzung bestimmen.
        Nur – mit dem Produkt-Kauf bin Ich Eigentümer und Besitzer geworden und maximiere meinen User-Nutzen (nach der Garantie-Zeit) wie ICH es möchte – und nicht wie sich das der Hersteller vorstellt. Mit dem Produkt-Preis ist alles abgegolten. Wir sind hier nicht im Leasing/Miet-Geschäft, wo der Hersteller die vorgeschriebene Nutzung bestimmen darf. Das ist rechtlich gesehen KAUF-Grundlage worüber hier diskutiert wird.

        3.
        Solche Hersteller möchten die Produkt-Lebenszeit des Produktes (auch nach dem Kauf) bestimmen. D. h. mir als User werden bewusst Freiheits-Grade und Alternativen (z. B. 3rd Parties) genommen und bewusst blockiert und verhindert. Das dient alles dem (erhofften) vorzeitigen Produkt-Neu-Kaufzwang (damit dem Hersteller) aber nicht dem User.

        4.
        Diese Hersteller sind Umwelt-Verschmutzer par excellence. Denen geht es um Bonus und nicht um Nachhaltigkeit.

        5.
        Schlechtes Preis-Leistungs-Verhältnis. Mit Reparierbarkeit und Reparatur-Anleitungen kann der User entscheiden, ob er reparieren will oder nicht. Fehlen diese, hat er überhaupt nicht die Wahl. Diese wird ihm vom Hersteller bewusst genommen. Damit wird der User Bevormundet und Entmündigt.

        6.
        Fehlende Möglichkeit einer Verlängerung der geplanten Nutzungszeit. Kann ein Produkt repariert werden (egal ob vom Hersteller oder 3rd Parties) so kann sein Lebenszyklus verlängert werden. Ist ein Produkt auf Wegwerf getrimmt, ist Schluss mit Lustig.

        Von daher bin nicht Ich negativ, sondern all diese Hersteller die solche Verfahren und Methoden einsetzen. Man muss schon das ganze Bild betrachten – und nicht nur ein Teil davon, wenn man eine richtige Beurteilung abgeben will (Gesamt-Optimum VOR Sub-Optimum).

  • Am 17. Februar 2017 um 15:17 von M@tze

    @Knut der Bär
    Ich bin völlig bei Dir, mit Deiner Argumentation. Du bist ja auch so ziemlich der Einzige hier im Thread, der versucht nachvollziehbar zu argumentieren und nicht wieder nur das Phrasenschwein zu bemühen.

    Immer wieder lustig, wie sich die Anti-Apple Fraktion bemüht unter jeder Apple News die selben Hasstiraden abzulassen. Mich nerven auch einige Sachen/Firmen, aber die News blende ich dann einfach aus und kommentiere die nicht noch polemisch.

    Topic: Natürlich wäre es wünschenswert, wenn man günstig selber reparieren könnte, aber wenn schon iFixit bei allen neuen Geräten (nicht nur Apple) die schlechtesten Reparaturnoten vergibt, erwartet ihr echt dass ein Laie das mit einer Anleitung sauber hinbekommt? Von einem Bekannten wurde das Galaxy S7 neulich in einer Fachwerkstatt (!) repariert (Display gesplittert). Das Resultat war, dass das neue Display nicht bündig im Gehäuse saß und auch keine Garantie mehr für die Wasserdichtigkeit übernommen wurde. Und der Shop macht den ganzen Tag nichts anderes. Und ein User soll das jetzt zu Hause besser hinbekommen? Wie „Knut der Bär“ schon argumentiert hat, der Imageschaden landet im Endeffekt beim Hersteller – nicht beim Verursacher. Wie war das mit Toyota in den USA? Verklagt und riesiger, teurer Rückruf weil das Gaspedal vermeintlich klemmte und im Endeffekt kam bei der Untersuchung raus, dass ein paar Amis nur Gas & Bremse verwechselt haben. Da kann sich aber hinterher keiner mehr erinnern – da heißt es noch Jahre später „Ach ja, Toyota. Die hatten doch Probleme mit dem Gaspedal…“

    • Am 17. Februar 2017 um 15:54 von DoN

      @M@atze
      Du machst den gleichen gedanklichen Fehler wie Knut der Peer.
      Was wäre denn die Auswirkung eines solchen Gesetzes? Ein andere Grundkonstruktion von Geräten. Dieses Reparaturrecht auf die jetzigen Konstruktionen gedanklich zu projezieren ist doch Unsinn. Gäbe es ein solches Gesetz müssten Geräte anders gebaut werden um das Gesetz überhaupt befolgen zu können. Daher sagte ich ja bereits, dass diese Vorlage in seiner Langfristigkeit betrachtet werden muss. Ein Smartphone müsste vom Bauprinzip her dann wie ein Fairphone aufgebaut sein, ein Mixer dürfte keine in einen Block gegossene Innereien haben usw.
      Die Imageschadensdiskussion ist ebenso zu kurz gedacht. Wenn es Usus wäre, dass Geräte von vielen verschiedenen Gruppierungen (Besitzer, Service, Hersteller, freie Servicepoints) repariert werden, dann ist die Klärung wer was verbockt haben könnte vorrangig vor einer Herstellerbeschuldigung. Beispiel heute ist sowas wie Bremsversagen an einem Auto. Egal ob Polizei, Versicherer oder sonst wer, die erste Frage da ist „Wer hat zuletzt an der Bremsanlage gearbeitet?“ War’s der Besitzer, ne frei Werkstatt, Vertragswerkstatt oder war noch nie Jeamand daran? Völlig normal, weil es normal ist, dass daran gearbeitet wird. Ebenso normal wäre es also bei einem Smartphonebrand (damit wir wieder bei Samsung sind…) zuerst zu fragen, wer als letzter daran etwas gemacht hat. Nicht sofort Samsung ist Sodom und Gomorra zu schreien.
      Also bitte, betrachtet so was ganzheitlich.

      • Am 18. Februar 2017 um 20:46 von Michael Schade

        @ DoN: Ihre Argumentation erscheint auch mir einleuchtend und nachvollziehbar. Sie setzt aber ein Wirtschaftssystem voraus, dass dem derzeitigen zuwider läuft. Sollten sich die Gesetzgeber tatsächlich durchsetzen, hätte dies Smartphones zufolge, die zwar sehr praktisch, aber nur noch über einen Bruchteil derzeitigen Funktionalitäten zur Verfügung hätten. Touch ID, komplizierte Kamerasysteme und zukünftige Features erfordern aus meiner Sicht ultrakompakte Geräte, die möglichst während ihrer gesamten Lebenszeit nicht geöffnet werden. Wasserdichte Handys z. B. sind mit Wechselakku kaum möglich. M. E. reichen die jetzigen Reparaturmöglichkeiten wie von Knut der Bär argumentiert völlig ausreichend. Ich glaube auch nicht, dass die Provider da mitspielen. Die leben u. a. auch davon dass die Leute sich alle 2 Jahre mit Vertragsverlängerung ein neues Handy zulegen.

        • Am 20. Februar 2017 um 13:51 von DoN

          @Michael Schade
          Ich denke sie unterschätzen den Ideenreichtum von Ingenieuren. Kompakte Bauweisen und reparaturfreundliche Bauweise schließen sich nicht aus. Zumal, ich ja schrieb, man es ganzheitlich sehen sollte. Es betrifft ja nicht nur Smartphones. Das gerade Apple vorrangig gegen solch ein Gesetz ist, ist völlig logisch. Sie müssten komplett neu konstruieren, die Supplychain ändern usw. klar müssten das fast alle Anderen auch, aber Apple weiß natürlich darum, dass sie das höchste Risiko tragen da sie die größten Verdiener mit dem jetzigen System sind.
          Wenn man diesen Gesetzesentwurf weiter denkt, ist es kaum vorstellbar dass er tatsächlich aus den USA kommt, aber auch da gibt es gottlob vernunftbegabte Menschen. Mit unserem egoistischen Wohlstandsdenken und 1st-World-Problem gehabe (Katastrophe: die Klinkenbuchse ist weg, zu real-World-Problemen – Katastrophe: Wieder tausende Kinder verhungert) ist uns meist egal wie irgendwelche benötigten Materialien beschafft werden. Ein Recht auf Reparatur würde einen ökologischen Stein ins Rollen bringen der schon bei der Grundkonstruktion ansetzt und nicht erst bei der Abfallentsorgung.
          Reparaturfähigkeit ist übrigens nicht gleichzusetzen mit modularer Bauweise. Das sind zwei Paar Schuhe.
          Zu Provider & Co.: Und ob denen das nicht recht ist. Wenn ihr jetziges Geschäftsmodell nicht mehr funktioniert, müssen sie sich eben ein neues einfallen lassen. Festhalten an „alten“ Strukturen in wandelnden Zeiten bringt jeden Riesen zu Fall.
          Wohl aber gerade wegen solch weitreichenden Folgen, wegen der Milliarden die so wie es ist verdient werden und die Lobby derer, wird so ein Gesetz nicht kommen.

    • Am 17. Februar 2017 um 17:41 von Knut der Bär

      Ja, so sehe ich das ebenfalls. Für ein Unternehmen kann es sehr schnell sehr teuer werden. Unabhängig davon, ob es vielleicht gar nicht die Verantwortung dafür hätte.
      Und man muss nur bei den vielen „-gates“ der letzten Jahre spicken, um ein Gefühl zu entwickeln, wie schnell das teils berechtigte, aber teils sehr obskure Größenordnungen annehmen kann.
      Über Bendgate, man erinnere sich an die Medienaufmerksamkeit, wird nicht viel geschrieben, und das, obwohl vermutlich über 200 Millionen Geräte verkauft wurden. Als die Medien Karawane weitergezogen ist, war es auch vorbei mit bended iPhones.
      Also: mein iPhone 6 hatte damals das von Dir beschriebene Problem, dass der Bildschirm nicht ganz bündig saß. Bin zweimal zum Apple Store gelaufen, weil ich Sorge hatte, es könnte sich verschlimmern, und hab dann ein neues Gerät bekommen. Und das läuft nun seit 2 Jahren fehlerfrei. Und ich werde das vermutlich ein weiteres Jahr verwenden, und dann wird es innerhalb der Familie weitergereicht. Deswegen gehe ich damit auch sorgsam um.
      Schönes Wochenende!

  • Am 17. Februar 2017 um 15:32 von M@tze

    @C
    „Wer freiwillig solche Produkte kauft sollte sich vorher über die Konsequenzen Klarheit verschaffen – und nicht hinterher darüber meckern.“ Seltsamerweise meckern hier aber nicht die Apple Kunden darüber, die wissen das und haben sich damit arrangiert. Die Meckerer sind komischerweise in der „Ich-hasse-Apple-wie-die-Pest“-Fraktion vertreten?! Warum macht IHR Euch darüber Gedanken, ob ein Apple User sein iPhone selber reparieren kann oder nicht? Ich habe mich auch nicht darüber aufgeregt, als Samsung vom Wechselakku weggegangen ist, weil es mir egal ist.
    „Mit meinem HTC HD2 habe Ich auch schon bewiesen, dass Ich nicht zu dumm bin einen Akku eigenständig auszutauschen.“ Du meinst also wirklich, den Vorgang „Deckel auf, Akku rausnehmen, anderen Akku einlegen“ beim HD2 (habe ich wie gesagt selber) mit „mit Spezialwerkzeug winzige Schrauben lösen – mit Saugnapf Display entfernen – verklebten Akku lösen – winzigen Stecker lösen – … usw.“ beim iPhone vergleichen zu können? Dann gehe ich eben zum Apple Shop und lass mir das für 100 Euro tauschen, was soll’s?! Das habe ich doch vorher gewusst. Ich fang ja auch nicht an, an meinem Audi A5 selber die Bremsscheiben oder das Öl zu wechseln, weil ich ein paar Euro sparen kann. Das ist wie Porsche kaufen, aber nie zu einem Kundendienst gehen, weil der mir zu teuer ist.

    • Am 18. Februar 2017 um 14:50 von C

      @M@tze

      Du bisst ein bewusster, vor-informierter Apfel-Käufer. Ich habe damit kein Problem, denn es obliegt Deiner Verantwortung, was Du mit Deinem Geld anstellst.

      Viele der sonstigen Apfel-Käufer sind eben sich nicht im Klaren darüber, was da exakt passiert und was sie sich einhandeln (z. B. Nackt-Fotos, Fußleisten im Angebot, Default-OPT-IN beim OS-Upgrade, etc.). DAS ist der Punkt. Und der Hersteller ändert dieses bewusst nicht – sondern hantiert mit der Unwissenheit seiner Käufer. Das ist meine Kritik.

      EXKURS – PKW:
      Bei meinem Audi 90Q 20V (Exclusive Sportserie, 10/1988, TÜV 07/2018) nutze Ich 3rd Party Teile (Bilstein B8 Sprint, Zimmermann Bremsscheiben, 0W-40 Castrol Öl, etc.) und liefere diese dem verbauenden Bosch-Dienst an. Der PKW ist damit eine Ausgeburt an Zuverlässigkeit (nur 3x Liegengeblieben in 29 Jahren bei 365 T-Km aktuelle Laufleistung).
      Die Audi TTs (=Teile-Tauscher) können mir vielleicht im ETKA was nachschlagen, liefern können die aber im Gegensatz zu den 3rd Parties nicht. Geschweige denn, dass sie für 120,00 EUR/h Netto überhaupt meinen PKW noch kennen und reparieren können.

      Und genau aus diesem Grund sind Reparierbarkeit & Reparatur-Anleitungen gesetzlich zu verankern – zum Wohle des Nutzers.

  • Am 17. Februar 2017 um 16:17 von Antiappler

    @Matze
    diesmal liegst Du mit Deinem Kommentar aber heftig daneben!
    Wo argumentiert PeerH denn sachlich? Das ist genau das übliche Gezeter und mit Finger auf die Anderen zeigen wie sonst auch, und hat gar nichts mit der Sache an sich zu tun.
    Hier geht es darum, dass Verbraucher ihr Recht auf freie Reparaturdienstleister haben sollen und das auch möchten. Sie wollen sich nicht länger vorschreiben lassen wie und wo sie ihre defekten Geräte reparieren lassen MÜSSEN.
    Wie man an den bisherigen Kommentaren sehen kann, finde ich dies nicht nur alleine gut, und es gibt eine Reihe von Politikern in verschiedenen Bundesstaaten, die das genauso sehen. Nämlich das Recht des Verbrauchers und nicht das Recht von Apple!
    Und Fehler und schlechte Qualität bei der Reparatur gibt es genauso in den vorgeschriebenen Werkstätten wie bei den freien Reparaturdienstleistern.
    Und hört doch einfach auf hier Dinge zu konstruieren, als wären nur Apple und dessen Vertragswerkstätten die Guten und Unfehlbaren.
    Das hat auch gar nichts mit irgendeiner Anti-Apple Fraktion zu tun, die hier Hasstiraden (was ein grauenhaftes Wort) ablässt.
    Man könnte ja fast meinen, dass Du auch als PeerH und seine vielen Aliase unterwegs bist, denn solch einen unsachlichen Kommentar habe ich in all den Jahren noch nie von Dir gelesen.

  • Am 18. Februar 2017 um 15:55 von Knut der Bär

    Aktuelles Beispiel: wessen Name geistert gerade durch die Medien, Lamborghini oder einer der Hersteller der eingebauten Auspuffe?

  • Am 19. Februar 2017 um 8:50 von Collie

    Niemand wird gezwungen ein IPhone zu kaufen und wenn es IPhone Besitzer nicht stört, dass keine Reparatur möglich ist, stört es mich auch nicht.

    • Am 20. Februar 2017 um 8:26 von Hi, hi...

      …das ist der wahrscheinlich vernünftigste Satz der kompletten Kommentierung gewesen!

      • Am 20. Februar 2017 um 12:04 von Antiappler

        Ach ja???
        Und dass es doch eigentlich ganz normal sein sollte, dass die Kunden sich aussuchen können wo sie ihre defekten Geräte reparieren lassen wollen ist unvernünftig?
        Dass es dazu erst ein Gesetz geben muss, ist einfach nur traurig!
        Aber für Peer den Bär sind solche Forderungen natürlich total unverständlich, weil diese in seinen Augen ein Angriff auf Apple sind.
        Dabei kapiert er gar nicht, dass es überhaupt nicht um Apple geht, sondern eine ganz allgemeine Forderung ist.
        […]

    • Am 20. Februar 2017 um 8:39 von C

      Keinen iPhone-User oder iPhone-Hersteller sollte es stören, wenn es eine gesetzliche Reparierbarkeit (auch von 3rd Parties, siehe PKW) & Vorschrift zur Veröffentlichung von Reparaturanleitungen gibt.

      Tut es aber doch – für den iPhone-Hersteller. Und für einige iPhone-User hier im Forum. Warum nur?
      Erläuterung s. o. – Beitrag vom 17. Februar 2017 um 14:59h.

      Nur weil einige iPhone-User EINSCHRÄNKUNGEN scheinbar akzeptieren, müssen das nicht alle anderen User tun. Im Gegenteil: der Gesetz-Geber sollte dazu übergehen, austauschbare Akkus – zum Umwelt-Schutz – vorzuschreiben. Samsung hätte es viel Geld & Hohn eingespart…

      Von daher verfolgt dieser Hersteller weiterhin seine Grund-Prinzipien der Entmündigung & Bevormundung der User – zur Gewinn-Maximierung.

  • Am 20. Februar 2017 um 12:12 von Du liebe Güte!

    Dann überlass doch das Kommentieren den iPhone-Nutzern! DU hast und willst doch gar keines.

    • Am 20. Februar 2017 um 13:55 von Antiappler

      Ach Du liebe Güte. Warum beschwerst DU Dich nie darüber, wenn sich Leute über andere Hersteller wie z. B. Samsung auslassen?
      Die sich WEDER SAMSUNG ODER ÜBERHAUPT EINEN ANDROIDEN kaufen würden.
      […]

      • Am 20. Februar 2017 um 14:40 von Grundgütiger!

        Weil die Menge der Applekommentatoren im Vergleich zu Androidkommentatoren fast verschwindend gering ist.

  • Am 20. Februar 2017 um 12:14 von Hugo

    Apple will nicht das man selber repariert oder das freie Werkstätten reparieren. Sowas ist ungesetzlich oder wird es bald und ähnelt mafiaartigen Methoden. Hier wird argumentiert das angeblich Fachwerkstätten zwischen Ersatzteilfäschungen und Originalen nicht unterscheiden können. Nur Apple kann das ;-))). Dies alles ist eine ziemliche Beleidigung für den freien Markt, für sehr viele Selbstständige die täglich gute Arbeit für gutes Geld leisten. Aber Appletrolle haben vor solchen Diffamierungen keine Skrupel. Wo wäre in Europa die freie Marktwirtschaft wenn jedes Auto nur in der Originalwerkstatt repariert werden dürfte? Frage: sind die Reparaturdienste der Firmen besser? Mit dem umständlichen einsenden, der teils sehr langen Verweildauer bei der Reparatur und ob das Ergebniss besser ist als beim freien Händler ist auch nicht untersucht oder gemessen. Und Apple wollte ja defekte Geräte gegen andere reparierte Geräte schon austauschen, auch das wollen wir nicht. Aber zu feige sein sich dem Wettbewerb zu stellen zeigt ja schon auf für wie gut diese Firma ihren eigenen Reparaturdienst einschätzt.

    • Am 20. Februar 2017 um 15:00 von Knut der Bär

      Ich glaube, es wäre angebracht, wenn freie Werkstätten auch mal Bregen reparieren dürften – so manche lockere Schraube würde dann festgezogen werden, und dann würde man auch wieder sinnvoller argumentieren.
      Das kannst Du dann gerne auch bei Apple erledigen lassen. Oder auch bei mir. Für lockere Schrauben braucht man kein Spezialwerkzeug.
      /Ironie off.
      Sorry, aber das Thema wird zu obskur. Die Diskussion gleichtet durch solche Kommentare zusehends in die absolute Lächerlichkeit ab.
      Und das schreibe ich als „freier Markt“ – ich fühle mich nicht beleidigt. Sorry.

  • Am 20. Februar 2017 um 21:15 von C

    Jetzt wird es absurd!

    Wie man hört, sollen Apfel-Lobbyisten damit argumentieren, dass bei einem derartigen Gesetz Nebraska zum „Mekka für Hacker“ mutieren wird.
    Dabei wollen doch 8 (i. W.: acht) US-Bundesstaaten dieses Gesetz einführen, nicht nur Nebraska…

    Warum aber Nebraska dann speziell Hacker-Mekka werden soll wird natürlich nicht erläutert.

    Das ist FUD. Genauso unglaubwürdig, wenn angebliche Foren-User hier gegen User-Interessen und für Hersteller-Gewinn-Maximierung sich (unter verschiedenen Nick-Names) stark machen. Da muss man deren Motiv-Lage schon hinterfragen…

  • Am 20. Februar 2017 um 22:13 von 1-2-3-mit-dabei

    Alle Hersteller von IT-Produkten sollten sich, bemühen Nachhaltigkeit zu gewehrleisten, da hier auch alle Konsumenten davon profitieren. Umwelt wird dadurch auch weniger belastet. Hier sollte auch der Staat härter durchgreifen bei Reparatur bzw. Garantie dauer und die Möglichkeit, daß der benutzer auch hier etwas langfristige hat auf dauer (Produkt Lebenszyklus bzw. ersatzteil support)wäre sehr Positiv. Die Hersteller sollten nicht am falschen ende sparen,

  • Am 3. Mai 2017 um 16:04 von ehemaliger Kunde

    ich finde es zu aus der Haut fahren. Mein Note 4 zum Glück kann ich den Akku tauschen. Ich nehme auch nur Original. Trotz Original kann ich alle 3/4 Jahre den Akku tauschen. Samsung bot mir mal an den Tausch des Akkus bei einem Tablet für 50€ durchzuführen. Heftig. Das Gerät muss ich dann schön bereinigen damit nix Privates zu Samsung kommt. Das alles 3/4 Jahre? Alles nur weil ich den Akku nicht tauschen kann. Jedes mal blähte sich der Akku auf. Beim Note 4 bekomme ich keinen Alarm, wenn der Akku nur noch 15% Energie hat. Beim Note 4 ist der Akku einfach 0 und aus. So auch mein Iphone 5. Toll sollbruchstelle. Echt cool. Denn ist ein Akku mit Energie unterversorgt, so bläht er sich auf. Bei Handytaschen kommt dann einfach das Display raus. Ich kauf nichts mehr mit fest eingebautem Akku. Es gibt ja noch fairphone. Mal sehen wo Apple und Co bleiben, wenn keiner mehr die Geräte kauft. (Hust gibt halt Fans die kaufen immer, ob es Sinn macht steht auf einem anderen Blatt.

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