Windows 10 Creators Update: Neues Build integriert E-Book Store

Als Reader-App nutzt Microsoft seinen Browser Edge. Der verfügt nun über einen E-Book-Hub, der auch PDF- und EPUB-Dateien unterstützt. Der E-Book-Store steht auf PCs und Smartphones zur Verfügung – anfänglich allerdings nur in den USA.

Microsoft hat erneut die Vorabversion des Creators Update für Windows 10 aktualisiert. Teilnehmern des Windows Insider Program steht ab sofort für Desktops und Smartphones das Build 15014 zur Verfügung. Es bringt erneut zahlreiche neue Funktionen, darunter den schon vermuteten E-Book-Shop im Windows Store. Er ist anfänglich allerdings nur in den USA erhältlich.

Als Reader-App nutzt Microsoft seinen Browser Edge. Der bietet neben den Symbolen für Favoriten, Verlauf und Downloads nun auch ein Buch-Icon, das den E-Book-Hub öffnet. Darin werden alle gekauften Titel hinterlegt. Edge erlaubt es, Bücher zu durchsuchen und eingebettete Video- und Audio-Inhalte wiederzugeben. Einzelne Seiten eines Buchs lassen sich zu den Favoriten hinzufügen und Edge merkt sich auch, welche Seite zuletzt gelesen wurde.

Windows 10 Creators Update bringt einen E-Book-Store, der Edge als Reader-App nutzt (Bild: Microsoft).Windows 10 Creators Update bringt einen E-Book-Store, der Edge als Reader-App nutzt (Bild: Microsoft).

Nutzer können aber auch die Schriftart und Textgröße ändern oder per Cortana Wörter und Redewendungen nachschlagen. Neben über den Windows Store gekauften E-Books unterstützt Edge auch elektronische Bücher im PDF- und EPUB-Format.

Neu ist auch, dass Nutzer eigene Akzentfarben für Windows definieren können. Bisher waren sie auf wenige von Microsoft vorgegebene Farben beschränkt. Die Speicher-Einstellungen bieten zudem die Option, automatisch Speicherplatz freizugeben, sobald dieser knapp wird. Dabei werden aber nur ungenutzte temporäre Dateien sowie Objekte im Papierkorb, die älter als 30 Tage sind, gelöscht.

Die Entwickler haben außerdem die WLAN-Einstellungen, die Suchbox von Cortana und die Benachrichtigungen von Cortana überarbeitet. Das Build 15004 heftet außerdem automatisch die Mail-App an die Taskbar an, wenn keine andere E-Mail-Anwendung wie Outlook, Yahoo Mail oder TouchMail angeheftet ist. Es wurden aber auch Probleme mit Miracast, der Anzeige von PDF-Dateien in Edge, den Helligkeitseinstellungen und der Benutzerkontensteuerung behoben. Eine vollständige Liste aller Änderungen und Korrekturen findet sich in einem Blogeintrag von Dona Sarkar, Chefin des Windows Insider Program.

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Nutzer sollten zudem beachten, dass auf PCs derzeit beim Herunterladen neuer Builds kein Fortschrittsbalken angezeigt wird. Das Update werde trotzdem heruntergeladen und installiert. Auch das Problem mit der Spectrum.exe, das dazu führt, dass ein PC kein Audio wiedergibt und die Festplattennutzung zunimmt, wurde noch nicht behoben.

Auf Smartphones müssen sich Anwender indes auf Fehler bei der Nutzung einer AAD-Identität, des Browsers Edge und Microsoft Wallet einstellen. Es wurde allerdings ein Bug korrigiert, der dazu führte, dass einige Geräte ohne Grund neu starteten. Zudem soll der Annäherungssensor nun wieder in der Lage sein, beim Telefonieren das Display auszuschalten.

Einer neuen Funktion, die Windows-Chef Terry Myerson im Oktober für das Creators Update angekündigt hatte, erteilte Sarkar nun eine Absage. My People wird demnach frühestens mit dem Nachfolger des Creators Update – nach derzeitiger Planung also Redstone 3 – in Windows 10 Einzug halten. Die Funktion erlaubt es, Kontakte an die Taskleiste anzuheften.

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Themenseiten: Desktop, E-Book, Edge, Microsoft, Mobile, Smartphone, Windows 10

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