Nach Verkauf an Verizon: Marissa Mayer verlässt Yahoo

Auch zahlreiche andere Manager müssen ihre Stühle räumen. Mayer kam 2012 zu Yahoo und sollte den einstigen Internetpionier wieder in die Erfolgsspur bringen. Das misslang der ehemaligen Google-Managerin.

Im Rahmen einer Börsenmitteilung hat Yahoo angekündigt, dass unmittelbar nach Abschluss des Verkaufs an Verizon sechs Personen aus dem Board of Directors ausscheiden werden. Neben der Vorstandsvorsitzenden Marissa Mayer sind dies David Filo, Eddy Hartenstein, Richard Hill, Jane Shaw und Maynard Webb. Außerdem soll der Name der Restfirma in Altaba geändert werden.

Marissa Mayer (Bild: CNET.com)Nach dem Verkauf an Verizon räumt Yahoo-Chefin Marissa Meyer ihren Posten (Bild: CNET.com).

Dem Vorstand nach der Übernahme durch Verizon gehören nur noch fünf Personen an: Tor Braham, Eric Brandt, Catherine Friedman, Thomas McInerney und Jeffrey Smith. Brandt hat zudem mit Wirkung zum 9. Januar den Vorsitz übernommen.

Die frühere Google-Managerin Marissa Mayer schloss sich Yahoo 2012 an. Sie wollte durch Konzentration auf Mobil-Apps und Medien den einstigen Internetpionier zurück in die Erfolgsspur führen. Daran scheiterte sie, was letztendlich zur Übernahme von Yahoo durch Verizon führt.

Im Sommer hatte Verizon eine Vereinbarung unterzeichnet, wonach das Mobilfunkunternehmen, das zuvor schon AOL übernommen hatte, das operative Geschäft von Yahoo für 4,83 Milliarden Dollar übernimmt.

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Seit der Bekanntgabe der Übernahme durch Verizon geriet Yahoo wegen Hackerangriffe, Schnüffeleien seiner Kunden und Verlust von Kundendaten in die Schlagzeilen. In deren Folge wollte Verizon einen Preisnachlass von rund einer Milliarde Dollar erwirken.

Verizon hofft, durch die Vereinigung von AOL und Yahoo eine starke Nummer drei im US-Werbemarkt bilden zu können – hinter Facebook und Google.

Nicht von Verizon übernommen werden Yahoos Barmittel, seine Anteile an der Alibaba Group, an Yahoo Japan, weitere Minderheitsbeteiligungen sowie Patente, die nicht zu Yahoos Kerngeschäft gehören. Yahoo – respektive Altaba – wird durch den Verkauf also vom Webkonzern zu einer Investmentfirma.

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[Mit Material von Peter Marwan, silicon.de]

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