BMW zeigt holografisches Display

Das neue Konzept von BMW heißt HoloActive Touch. Das Unternehmen will damit die Bedienung von Bordgeräten neu gestalten.

Wie BMW jetzt angekündigt hat, will das Unternehmen Holo Displays künftig in Fahrzeugen einsetzen. Das neue Konzept soll im Januar 2017 auf der CES, der Consumer Electronic Show in Las Vegas, einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Geräte im Fahrzeug wie Radio oder die Klimaanlage sollen über die neue Schnittstelle bedienbar werden. Bei HoloActive Touch handelt es sich um eine Art holografische Projektion, über die der Nutzer die Geräte steuern können soll. Die Eingabe scheint frei in der Luft zu schweben, teilt BMW mit. Die Gesten des Fahrers mittels Kamera aufgezeichnet und in diese Befehle umgesetzt.

BMW HoloActive soll eine Steuerung der Bordgeräte über Gesten ermöglichen. (Bild: BMW)BMW HoloActive soll eine Steuerung der Bordgeräte über Gesten ermöglichen. (Bild: BMW)

Dem Nutzer sollen auf diese Weise auch Informationen etwa aus dem Navigationsgerät oder den Infotainment-System präsentiert werden. Der Anwender soll die Geräte mit verschiedenen Gesten ansteuern können – vergleichbar mit Microsofts Kinect. Er muss dazu keine Oberflächen mehr berühren. Dennoch stehe weiterhin die Bedienung über Touchscreen zur Verfügung, heißt es von BMW.

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BMW wolle damit die Besonderheiten des Head-Up-Displays, Gestensteuerung und Touchscreen-Operations zusammenführen und damit ein völlig neues Erlebnis sowie neue Features kreieren.

Derzeit ist jedoch noch völlig unklar, wann diese Technologie in Serienfahrzeugen verbaut werden wird.

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Anja Schmoll-Trautmann
Autor: Anja Schmoll-Trautmann
Redakteurin ZDNet
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3 Kommentare zu BMW zeigt holografisches Display

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  • Am 19. Dezember 2016 um 10:26 von dieterdreist

    Was soll denn der Vorteil davon sein, dass man jetzt hinsehen muss, anstatt blind die dedizierten Knöpfe bedienen zu können? Eigentlich ist Menüführung an sich im Auto unangebracht, jede wichtige Funktion auf einem eigenen, fest positionierten Schalter/Knopf macht mehr Sinn und ist im Zweifel nach kurzer Zeit viel intuitiver schneller und direkter zu bedienen, oder alternativ Sprachsteuerung. Holographische Menüs sind im Auto m.E. unangebracht, es gibt zig Stellen wo sie mehr Sinn machen würden.

    • Am 19. Dezember 2016 um 12:27 von Franz

      In Kombination mit selbstfahrenden Autos sehr ich da kein echtes Problem. Da sind Touchscreens der heutigen Fahrzeuge gefährlicher.

  • Am 19. Dezember 2016 um 12:47 von C

    Ich bleibe bei dedizierten Einzel-Bedien-Knöpfen.
    Die lassen sich bei jeder (Temperatur-/Luftfeuchte-)Umgebung direkt & einfach bedienen – und schließen Fehl-Funktionen aus.

    Ein PKW sollte leistungsstark & fahrdynamisch hervorragend sein (auch bei hohen Geschwindigkeiten) – das hat m. E. n. höhere Priorität als Elektro-Schnick-Schnack.

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