Apple veröffentlicht macOS 10.12.2

Das Update behebt mehrere Probleme mit dem neuen MacBook Pro. Apple stopft aber auch 72 Löcher in seinem Betriebssystem. Weitere 24 Fixes bringt ein Update für Safari 10.

Apple hat ein weiteres Update für macOS Sierra veröffentlicht. Die Version 10.12.2 soll generell die Stabilität und Kompatibilität des Betriebssystems verbessern. Zudem bringt es einige Fehlerkorrekturen für das im Oktober vorgestellte MacBook Pro. Es stopft aber auch 72 zum Teil schwerwiegende Sicherheitslöcher.

macOS Sierra 10.12 (Bild: Apple)Unter anderem soll das Update Grafikprobleme des MacBook Pro 2016 beseitigen. Auch ein Fehler, der den Schutz der Systemintegrität deaktiviert, wurde korrigiert. Screenshots der Touch Bar lassen sich nun mit der Grab-App oder dem Tastaturkürzel „Cmd-Shift-6“ aufnehmen.

Weitere Verbesserungen betreffen den Versionshinweisen zufolge die Einrichtung und Zuverlässigkeit von Auto Unlock sowie die Audioqualität bei der Nutzung von Siri und Facetime mit Bluetooth-Kopfhörern. Das Update soll außerdem verhindern, dass die Fotos-App bei der Erstellung oder Bestellung von Büchern abstürzt.

Die Mail-Anwendung soll nun eintreffende Nachrichten eines Microsoft-Exchange-Kontos korrekt anzeigen und der Browser Safari-Erweiterungen installieren, die nicht aus der Safari Extensions Gallery geladen wurden. Auf unterstützen Macs verbessert Apple zudem neue Installationen von Windows 8 und Windows 7 per Boot Camp.

9to5Mac weist zudem darauf hin, dass macOS 10.12.2 beim neuen MacBook Pro die Anzeige der verbleibenden Akkulaufzeit entfernt. Sie hatte zuletzt Beschwerden über die Akkulaufzeit des Apple-Notebooks ausgelöst. Apple zufolge waren die Schätzungen zu ungenau. Der Blog vermutet, dass die verschiedenen Energiesparmodi des Prozessors Schätzungen zur verbleibenden Akkulaufzeit erschweren.

Nutzer, die dennoch wissen wollen, wie lange sie ohne Anschluss eines Ladegeräts voraussichtlich mit ihrem MacBook Pro arbeiten können, müssen die in macOS integrierte Aktivitätsanzeige aufrufen. Die Registerkarte Energie informiert über den durchschnittlichen Energiebedarf der ausgeführten Apps. Am unteren Bildrand wird zudem ein Diagramm des aktuellen Gesamtenergiebedarfs sowie der Ladestand des Akkus und eben auch eine Schätzung für die verbleibende Zeit angezeigt.

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Die 72 Sicherheitslücken stecken unter anderem in den Komponenten Audio, Bluetooth, CoreGraphics, CoreText, Directory Services, Disk Images, Intel Graphics Driver, IOKit, Kernel, OpenSSL und Security. Sie lassen sich unter anderem für Denial-of-Service-Angriffe missbrauchen. Unter Umständen kann ein Angreifer aber auch einen Absturz des Betriebssystems auslösen, beliebigen Schadcode einschleusen und sogar mit Kernel- oder Root-Rechten ausführen.

Für macOS 10.12.2, OS X 10.10.5 und 10.11.6 steht zudem ein Safari-Update zur Verfügung. Die Version 10.0.2 stopft 24 Löcher in WebKit und Safari Reader. Auch hier sind ein Absturz der Anwendung und eine Remotecodeausführung möglich.

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Stefan Beiersmann
Autor: Stefan Beiersmann
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8 Kommentare zu Apple veröffentlicht macOS 10.12.2

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  • Am 14. Dezember 2016 um 11:38 von DoN

    Und das Watch OS mussten sie gleich wieder zurückziehen, weil es die Uhren unbrauchbar machte…
    Apple ist aktuell echt ein Fail. Eine Panne nach der anderen.

    • Am 14. Dezember 2016 um 21:24 von Jochen Schweitzer

      Alles Propaganda und Panikmache :)

      Sollen doch andere sich mit Frickel-Betriebsysteme rumschlagen und darauf ein Loblied singen… ich bleibe bei dem stabilsten Betriebssystem aller Zeiten: „MacOS“. Dem bin ich seit 12 Jahren treu, nach dem mich Windows Jahrelang nur noch nervte. Seit diesem Tag habe ich ein breites Grinsen im Gesicht, und es wird jedes Mal breiter… wenn ich von den „üblichen“ Windows Problemen lese, die niemals ein Ende nehmen werden :)

      Vielleicht ist es auch gut das Windows Mainstream bleibt, so sind die Lemminge unter sich, und man hat als Mac User seine Ruhe.

      • Am 15. Dezember 2016 um 6:23 von ckOne

        Schon wieder ein neuer Name PawlowH ?
        Das mit dem stabilsten Betriebssystem ist eine Erfindung von Apple-Jüngern, das stabilste Betriebsystem war DOS das ist nie Abgestürtzt sondern immer nur die Programme (Hardwarefehler klammere ich genauso wie bei MacOS aus). Und richtig stabil war MacOS nur bis zur Version 9, da hatte Windows keine Chance, aber die Zeiten waren mit OsX vorbei, denn da gab es plötzlich Abstürze und das nicht sehr selten.
        Wenn man sein Windows ein bisschen pflegt, läuft es auch ohne Probleme.
        Und das es bei Upgrades immer wieder zu Problemen kommt, sieht man allen Betriebssystem einschließlich MacOS.

      • Am 15. Dezember 2016 um 8:21 von Cornflake

        Das war vielleicht mal. Ich arbeite mit Windows Rechnern und Mac parallel. Es fällt mir schwer aber ich muss zugeben, dass mein 5 Jähriger Windows 7 Rechner praktisch nie hängen bleibt, der iMac und das neue MacBook aber ab und zu schon. Obwohl auf dem Windows deutlich mehr installiert ist.

      • Am 15. Dezember 2016 um 8:47 von kreaktiv

        Hallo mein Schätzchen PeerH oder Mac-Harry oder Frank Furter oder RoyHess oder heute mal Jochen Schweizer. Wenn du schon ständig neue Namen verwendest solltest du nicht immer die gleichen Sätze und das gleiche Geschwafel schreiben. Und nun zu deinem Kommentar. Wenn jemand Panik macht dann ist es Apple indem es nur noch Schrott ausliefert. Fast alle OSX,iOS und watchOS waren in den letzten Jahre einfach nur UNBRAUCHBAR und mussten teilweise von Apple wieder zurückgezogen werde. Wie kann es sein das die eine BS für eine paar wenigen Hardwareversionen (nur eigene) nicht fehlerfrei hinbekommen? Und dein Märchen von Windows hat seit Win10 auch schon einen riesen Bart. Lügen sind zwar im allgemeinen zur Zeit sehr erfolgreich, aber hier im Forum nicht. Hier schreiben und lesen Profis. Du solltest mal einen Computerführerschein machen. Das hilft dir ganz sicher weiter.

      • Am 15. Dezember 2016 um 14:41 von C

        @Jochen Schweitzer

        MacOS ist ein Konglomerat von MACH Kernel (CM Universität), Teilen von FreeBSD (UNIX) & Nextstep/Openstep (Next). Nach Deiner Definition ist es somit ein „Frickel-Betriebssystem“.

        Das Du einsetzt – und von dem Du behauptest, es sei das „stabilste Betriebssystem aller Zeiten“!

        Die stabilsten OS sind alle Server-OS: Tandem NonStop, IBM z-OS, DEC VMS, UNIX-/Linux Cluster. Du behauptest hier, ein Client-OS sei stabiler und damit in Folge höher verfügbar, als hochentwickelte Server-OS, die ihre Leistungsfähigkeit bereits bewiesen haben.

        Beweise mal bitte Deine (Fanboy-)Behauptung mit sachlich neutralen Stabilitäts- und Verfügbarkeits-Statistiken – wenn Du kannst.
        Wenn Du keine Beweise hierfür vorlegen kannst (außer Deiner Behauptung) – bist Du völlig neben der Spur. Getroffene Hunde bellen halt…

  • Am 14. Dezember 2016 um 18:30 von JP

    Das Grafikproblem tritt bei meinem MacBook Pro nach dem aktuellen Update nun auch bei mir auf. Da hat wohl wer was falsch verstanden…

  • Am 22. Dezember 2016 um 8:01 von kreaktiv

    Das Update ist noch gar nicht so lange auf dem Markt und schon fängt Apple an seine User zu nötigen das Update durchzuführen. Heute habe ich zum ersten mal die Meldung bekommen und ich kann nicht auswählen das ich das Update nicht haben möchte. Nur sofort oder max. morgen. Das ist absolut krass. Ist doch bekannt das Apple schon lange kein Update mehr liefert das mehr Probleme löst als es neu liefert. Das ist Updatezwang würde jetzt PeerH laut schreien. Ähhh, wenn es sich um MS handelt. Sauerei, ab jetzt bekomme ich täglich diese Sch…. Meldung.

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