Pebble soll an Fitbit verkauft werden

Das Start-up Pebble soll jetzt angeblich für eine überschaubare Summe an den Fitness-Spezialisten Fitbit verkauft werden. Pebble musste im März 25 Prozent der Belegschaft entlassen.

Fitbit steht kurz davor den Smartwatch-Hersteller Pebble zu übernehmen, wie TheVerge unter Berufung auf The Information berichtet. Den Quellen zufolge soll allerdings nur die Übernahme des geistigen Eigentums wie des Betriebssystems erfolgen. Die Marke Pebble selbst würde dabei vermutlich auslaufen. Es ist noch nicht bekannt, wann die Übernahme erfolgen soll und zu welchem Preis.

The Information zitiert The Verge zufolge drei Personen, die mit dem Deal vertraut sein sollen und die davon ausgehen, dass es sich um einen eher überschaubaren Betrag handeln soll, nachdem Pebble schon länger nach einem Käufer Ausschau gehalten hatte. Pebble-Gründer und -Chef Eric Migicovsky schwebte der Financal Times zufolge ein Preis von 200 Millionen Dollar vor, laut TechCrunch soll es bei dem Deal jetzt aber nur um einen Betrag von 35 bis 40 Millionen Dollar gehen. Das Unternehmen entließ erst Anfang des Jahres 25 Prozent der Belegschaft und CEO Eric Migrovsky erklärte dazu, das das Geld in dieser Zeit sehr knapp war – trotz der Finanzierungsrunden 2015 und 2016, die 26 Millionen Dollar brachten.

Pebbles Aufstieg begann 2012 mit einer der ersten sehr erfolgreichen Kickstarter-Kampagnen zu seiner Smartwatch Pebble. Seitdem hat das Unternehmen ständig neue Modelle und Features wie die Herzfrequenz-Messung herausgebracht und sich so weiter in den Bereich der Fitness-Tracker vorgetastet, der allerdings schon von den Konkurrenten Fitbit und Jawone gut besetzt war. Die aktuellsten Modelle, die Pebble 2 und die Pebble 2 Time, sind seit Mai bei Kickstarter gelistet, komplett finanziert und sollen ab Dezember respektive Januar ausgeliefert werden. Es handelt sich dabei um verbesserte Neuauflagen der Smartwatches Pebble und Pebble Time. Zu den neu vorgestellten Geräte gehörte außerdem auch der Fitness-Tracker Pebble Core, der ohne Display, dafür aber mit GPS-Chip, 3G-Modem und Musikstreaming-Funktion kommt.

Pebble Time 2 (links) und Pebble 2 verfügen beide über einen optischen Pulsmesser (Bild: John Kim/CNET).Pebble Time 2 (links) und Pebble 2 verfügen beide über einen optischen Pulsmesser (Bild: John Kim/CNET).

Pebble erfreute sich zwar seit Beginn einer großen Fangemeinde, der wirkliche große Durchbruch ist dem Unternehmen allerdings nicht geglückt. Mit dem Aufkommen der Konkurrenz, allen voran der Apple Watch 2015, blieb der weitere Erfolg aus. Fitbit, das sich im Wesentlichen auf Fitness-Wearables konzentriert, hatte in den letzten Jahren zwar auch mit Problemen zu kämpfen, mischt im Weltmarkt aber nach wie vor an der Spitze mit.

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Anja Schmoll-Trautmann
Autor: Anja Schmoll-Trautmann
Redakteurin ZDNet
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